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Profil-Umfrage: Einstellung zu 32 - Stunden - Woche bei vollem Lohnausgleich

Aktualisiert: 14. Juli 2023


unique research peter hajek josef kalina umfrage: Einstellung zu 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
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Profil-Umfrage: Einstellung zu 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

Lust auf weniger


Die Konfliktlinien verlaufen beim Thema Arbeitszeitverkürzung vorwiegend zwischen Jung und Alt. Während junge und mittlere Altersgruppen, also die derzeit Berufstätigen, überwiegend für eine Arbeitszeitverkürzung sind, stehen Pensionist:innen der 32 - Stunden - Woche negativ gegenüber. Schließlich musste man selbst noch 40 Stunden arbeiten. Es sei denn, man war mit den Kindern zu Hause, was in der Babyboomer - Generation noch üblicher war als heute. Was zum zweiten Argument für die Arbeitszeitverkürzung neben der Work - Life - Balance führt: die Kinderbetreuung. So sind Eltern zu 69 % für die 32 - Stunden - Woche. Doch auch für die Argumentation der Wirtschaft herrscht ein gewisses Verständnis, in der ÖVP - Wählerschaft sogar von einer Mehrheit.


Rest auf 100 %: k. A., Methode: Online - Befragung Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren, Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: + 4,4 Prozentpunkte, Sample: n= 500 Befragte, Feldarbeit: 17. bis 20. April 2023

 

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Die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung ist nicht nur in der SPÖ mehrheitsfähig - auch unter der österreichischen Bevölkerung befürwortet ein relative Mehrheit von 49 Prozent die Maßnahme.

22.04.23


Eine relative Mehrheit von 49 Prozent der Österreicher befürwortet die Einführung einer 32 -Stunden - Woche bei vollem Lohnausgleich. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique Research für profil durchgeführten Umfrage lehnen dementgegen 39 Prozent der Befragten die 32 - Stunden - Woche ab, sie fürchten, dass die Maßnahme die Wirtschaft schädigen könnte.


Forderung kommt von Babler


Die Forderung stammt vom SPÖ-Vorsitzkandidaten Andreas Babler, wobei auch Parteichefin Pamela Rendi - Wagner eine Arbeitszeitverkürzung befürwortet – im Unterschied zum dritten Kandidaten, Hans Peter Doskozil, der einen Mindestlohn will.


Nur ÖVP - Wähler mehrheitlich dagegen


Am höchsten ist die Zustimmung zur Arbeitszeitreduktion unter den Sympathisanten der Grünen (73 Prozent dafür), jenen der SPÖ (67 Prozent) und jenen der Neos (64 Prozent). Die FPÖ - Wähler sind in der Frage gespalten, eine deutliche Ablehnung gibt es nur unter ÖVP - Sympathisanten – 65 Prozent von ihnen lehnen die Maßnahme ab.


Große Unterschiede zeigen sich auch unter den Altersgruppen: Während unter 60 - jährige mit überwiegender Mehrheit für die 32 - Stunden - Woche plädieren, sind Menschen ab 60 klar dagegen.


Details zur Umfrage: n= 500; Schwankungsbreite: +/- 4,4 %


Einstellung zu 32 - Stunden - Woche bei vollem Lohnausgleich


„Welcher der folgenden Aussagen zu einer 32 - Stunden - Arbeitswoche bei vollem Lohnausgleich stimmen Sie eher zu?“

 


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Erwähnungen in weiteren Medien


Online

 

Disclaimer:

Auftraggeber: Profil

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %

Feldarbeit: 17. bis 20. April 2023



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