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HEUTE-Umfrage: Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung

  • vor 13 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit
HEUTE-Umfrage: Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung
HEUTE-Umfrage: Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung

Online-Artikel Heute



Laut "Heute"-Umfrage sind die Wähler nach 1 Jahr Ampel nur bei einem von 10 Themen zufrieden: Verteidigung. Im Bereich Teuerung sind 80 % unzufrieden.


Ein Jahr ist Schwarz-Rot-Pink jetzt im Amt. Aus diesem Anlass erhob Unique Research für "Heute", wie zufrieden die Wähler mit der Arbeit der Regierung je nach Bereich sind.


Das Ergebnis ist brisant: Nur bei einem von zehn abgefragten Themen sind die Wähler einigermaßen zufrieden mit der Koalition – und das ist die Verteidigungspolitik. Hier gibt knapp jeder zweite Befragte eine positive Bewertung ab: 46 Prozent sind "sehr" oder "eher zufrieden.


Nur Verteidigungspolitik positiv

45 Prozent sind hier "gar nicht" oder "eher nicht" zufrieden. Die Thematik rund ums Heer ist tatsächlich die einzige, bei der die Zustimmung die Ablehnung (knapp) übertrifft.


"Die Debatte rund um den Wehrdienst hat das Bundesheer wieder stärker ins Zentrum der politischen Diskussion gerückt. Zudem spricht sich eine Mehrheit der Bevölkerung für eine Verlängerung von Wehr- und Zivildienst aus", erklärt Meinungsforscher Peter Hajek.


In allen anderen Bereichen gibt es mehr Unzufriedene als Zufriedene. Bei Außenpolitik und Bildung kommt die Regierung zumindest noch auf mehr als 30 Prozent Zustimmung. Mit dem Außen-Ressort unter Beate Meinl-Reisinger (Neos) sind 36 Prozent zufrieden (aber 56 Prozent unzufrieden). Die Regierungslinie bei der Bildung stößt bei 34 Prozent auf Zustimmung.


"Die prononcierte Politik der Außenministerin bietet zwar Angriffsfläche, sorgt aber zugleich für Profil und Anerkennung. Angesichts der heftigen Debatten rund um Bildungsreformen – insbesondere über den Lateinunterricht – wäre auch eine deutlich schlechtere Bewertung möglich gewesen", sagt Hajek.


"Und dass es bei den einzelnen Politikfeldern durch die Bank zu einer negativen Bewertung kommt, war angesichts der arithmetischen Mehrheit an FPÖ-Wählern durchaus absehbar", so Hajek.


Größter Flop bei Teuerung

Den größten Flop fährt die Regierung beim laut einer früheren "Heute"-Umfrage dringendsten Problem der Bevölkerung ein, der Teuerung. Hier sind nach einem Jahr 80 Prozent unzufrieden mit den Maßnahmen der Koalition. Die Inflation ist zwar von rund vier Prozent im Vorjahr auf aktuell 2,2 Prozent gesunken – der Alltag von Miete über Energie bis zum Einkauf im Supermarkt dürfte für die Menschen aber nicht leistbarer geworden sein.


Im Bereich Gesundheit, der den Wählern ebenfalls besonders wichtig war (Stichwort lange Wartezeiten auf Arzttermine), sind 72 Prozent unzufrieden mit dem von der Regierung bisher Geleisteten.


Auch in Sachen Migration konnte die Ampel nicht überzeugen: 67 Prozent der Befragten gab eine Negativ-Bewertung ab.


Nach Parteien zeigt sich folgendes Bild:


FPÖ-Wähler bewerten die Regierungsarbeit wenig überraschend durch die Bank negativ. Am schlechtesten schneidet die Koalition bei den Freiheitlichen in Bezug auf die Migrationspolitik ab (98 Prozent Unzufriedene). Beim Kampf gegen die Teuerung fällt die Regierung bei 97 Prozent der FPÖ-Anhänger durch. Die "meiste" Zustimmung findet bei den Blauen noch die Verteidigungspolitik (27 Prozent sind zufrieden).


Grün-Anhänger sind mit Außen- und Verteidigungspolitik mehrheitlich zufrieden. Am schlechtesten schneidet die Koalition bei den Ökos im Bereich Gesundheit ab, damit sind 74 Prozent unzufrieden.


"Die FPÖ-Wähler lassen an der Regierungsarbeit kaum ein gutes Haar. Die Grün-Wählerschaft zeigt sich hingegen etwas konzilianter und vergibt zumindest nicht ausschließlich negative Bewertungen", kommentiert Hajek.


"Die Anhänger der Regierungsparteien beurteilen die Lage differenzierter: Während SPÖ- und Neos-Unterstützer überwiegend zufrieden sind, zeigen sich ÖVP-Wähler kritischer – etwa beim Thema Sanierung der Staatsfinanzen", so der Polit-Analyst weiter.


Am zufriedensten sind SPÖ- und Neos-Anhänger mit der Außenpolitik. Fans der Volkspartei haben die größte Zustimmung für den Bereich Landesverteidigung.


"Ein Wermutstropfen für die SPÖ bleibt: Beim Thema Teuerung zeigt sich auch die eigene Wählerschaft bislang noch nicht überzeugt", erklärt Hajek. 63 Prozent sind hier unzufrieden.

Print-Artikel Heute


Beim Kampf gegen Teuerung fällt die Regierung glatt durch


In der aktuellen "Heute"-Umfrage stellt die Bevölkerung der Koalition ein schlechtes Zeugnis für ihre Anti-Teuerungs-Maßnahmen aus: 80 % sind unzufrieden. Den meisten Beifall gibt 's im Bereich Verteidigung.


Ein Jahr ist Schwarz-Rot-Pink im Amt. Aus diesem Anlass erhob Unique Research für "Heute", wie zufrieden die Wähler mit der Arbeit der Regierung je nach Bereich sind (500 Befragte, 2.-5.3., maximale Schwankungsbreite +/-4,4 %). Die Ergebnisse:


Den größten Flop gibt es beim laut einer früheren "Heute"-Umfrage dringendsten Problem der Bevölkerung, der Teuerung. Hier sind nach einem Jahr 80 %"gar nicht" oder "eher nicht" zufrieden.


Im Bereich Gesundheit, der den Wählern ebenfalls besonders wichtig war (lange Wartezeiten auf Arzttermine), sind 72 %unzufrieden.


Am besten wird die Verteidigungspolitik bewertet; hier sind mit 46 %die vergleichsweise meisten "sehr" oder "eher" zufrieden.


FPÖ-Wähler bewerten die Regierungsarbeit durch die Bank negativ. Grün-Anhänger sind mit Außen-und Verteidigungspolitik mehrheitlich zufrieden.


Wermutstropfen für die SPÖ: "Auch die eigenen Wähler sind beim Thema Teuerung nicht überzeugt", sagt Meinungsforscher Hajek.


HEUTE-Umfrage: Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung
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Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4%

Feldarbeit: 02. bis 05. März 2026


 
 
 

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