HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
- 24. Juni
- 22 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Juni

Online-Artikel Heute
Wer kann die SPÖ retten? Das fragen sich viele Menschen in Österreich. Laut einer neuen Umfrage wäre ein Kandidat Finanzminister Markus Marterbauer.
Die Talfahrt der SPÖ unter Andreas Babler geht ungebremst weiter. Auch in der aktuellen "Heute" -Umfrage kommt sie nur mehr auf 18 Prozent. Das wäre gerade einmal die Hälfte der FPÖ mit 36 Prozent.
Suche nach Alternativen zu Babler
Stoppen könnte diese Talfahrt Finanzminister Markus Marterbauer , würde er als roter Spitzenkandidat in die nächste Wahl gehen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von "Unique Research" für ATV ( 819 Befragte online und telefonisch, Feldarbeit 15. bis 18. Juni, maximale Schwankungsbreite ±3,4 Prozent).
Demnach käme die SPÖ mit Marterbauer auf 25 statt 18 Prozent. Damit würde sie an der ÖVP vorbeimarschieren und auf Platz zwei landen.
Fast alle anderen Parteien müssten Federn lassen
Interessant: Bei diesem (hypothetischen) Szenario würde die Marterbauer-SPÖ von fast allen anderen Parteien Stimmen abziehen. So käme die ÖVP nur auf 20 statt 22 Prozent, auch die Neos als kleinste Regierungspartei würden von neun auf sieben Prozent absinken.
Zünglein an der Waage für Einzug ins Parlament
Selbst die Grünen müssten Federn lassen: neun statt elf Prozent. Bei der KPÖ wären es drei statt vier Prozent – und damit das Verpassen des Einzugs in den Nationalrat.
Nur die FPÖ bliebe stabil
Als einziger Partei nichts ausmachen würde ein Antreten von Marterbauer als SPÖ-Spitzenkandidat der FPÖ . Die Freiheitlichen kämen – wie auch bei einer SPÖ unter Babler – stabil auf 36 Prozent und damit auf ein Allzeit-Hoch.
Experte mahnt zu Vorsicht
Wie sieht "Unique Research"-Meinungsforscher und Polit-Experte Peter Hajek dieses Ergebnis? "Die vorliegenden Zahlen sind mit entsprechender Vorsicht zu interpretieren, da es sich bei dieser Fragestellung derzeit um ein hypothetisches Szenario handelt."
Unter der Annahme, dass Markus Marterbauer tatsächlich als Spitzenkandidat der SPÖ antreten würde, ergäben sich mehrere offene Fragen, so Hajek: Ist ein etwaiger Führungswechsel innerhalb der SPÖ im Einvernehmen erfolgt? Wie würde der politische Mitbewerb auf Marterbauer reagieren? Welche Bewertung würde diese Veränderung in den Medien erfahren?
"Insgesamt ist davon auszugehen, dass sich das Umfeld für Marterbauer deutlich verändern würde. Wie dies von den Wählerinnen und Wählern aufgenommen würde, lässt sich derzeit jedoch nicht abschließend beurteilen. Festhalten lässt sich jedoch, dass Marterbauer eine ernstzunehmende Option für die nächste Nationalratswahl darstellen würde."
Online-Artikel Heute
Herbert Kickl ist in den Umfragen das Maß aller Dinge. Könnte der Kanzler direkt gewählt werden, würde der FPÖ-Chef 37 Prozent erreichen – Bestwert!
"Wen würden Sie wählen, wenn man den Bundeskanzler direkt wählen könnte?" Diese Frage stellte "Unique Research" für "Heute" 819 Österreichern ab 16 Jahre ( Mix Telefon/ Online, Feldarbeit 15. bis 18. Juni, maximale Schwankungsbreite ±3,4 Prozentpunkte ). Das sind die Ergebnisse:
Rekordwert für FPÖ-Chef Kickl
Überlegen auf Platz eins: FPÖ-Chef Herbert Kickl . Er käme in der Hochrechnung auf 37 Prozent. Das ist der beste Wert, der für Kickl in dieser Frage jemals gemessen wurde. Im März waren es noch 35 Prozent, im Dezember 2025 überhaupt "nur" 31 Prozent.
Zwölf Prozentpunkte vor Kanzler Stocker
Damit kann Kickl den Vorsprung auf Amtsinhaber Christian Stocker weiter ausbauen. Der ÖVP-Chef verlor im Vergleich zum März einen Prozentpunkt, liegt jetzt bei 25 Prozent – also zwölf Prozentpunkte hinter Kickl.
Babler grundelt bei 14 Prozent herum
Auch für SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler ging es um einen Prozentpunkt hinunter. Er kommt nur mehr auf 14 Prozent. Im Dezember 2024 waren es immerhin noch 17 Prozent.
Meinl-Reisinger nur knapp hinter Vizekanzler
Auf den Fersen ist Babler laut "Unique Research" Neos-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger . Sie liegt bei zwölf Prozent und damit gleich wie im März. Wermutstropfen: Sie hatte auch schon 16 Prozent.
Relativ stabile Werte für Gewessler
Verloren hat im Vergleich zum März Grünen-Chefin Leonore Gewessler . Sie fiel von zehn auf acht Prozent. Das ist aber ein relativ stabiler Wert über die vergangenen Monate.
KPÖ-Chef bei drei Prozent
KPÖ-Chef Tobias Schweiger käme bei einer Kanzler-Direktwahl auf drei Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch im März.
Kickl ist auch Rohdaten-Kaiser
Auch bei den Rohdaten, auf denen die Hochrechnung basiert, heißt der überlegene Sieger mit 27 Prozent Herbert Kickl. Er distanziert Christian Stocker (18 Prozent) und Andreas Babler (zehn Prozent) deutlich.
Drei Kandidaten einstellig
Hier kommt Beate Meinl-Reisinger auf neun Prozent, Leonore Gewessler auf sechs und Tobias Schweiger auf zwei Prozent.
"Unique Research"-Meinungsforscher Peter Hajek : "Auch das Doppelbudget hat an der stabilen Lage nur wenig geändert: Die Umzufriedenheit mit der Bundesregierung bleibt hoch und verharrt auf konstantem Niveau."
Online-Artikel Heute
Unique Research stellte für "Heute" die Sonntagsfrage: Vor ihrem 70er-Fest kommt die FPÖ auf bereits 36 Prozent. Die ÖVP bleibt mit 22 Prozent stabil.
Zu seinem Volksfest anlässlich 70 Jahre FPÖ am Samstag am Wiener Stephansplatz präsentiert sich der Polit-Himmel für Herbert Kickl tiefblau: In der neuen "Heute" -Umfrage liegt er sowohl bei der Sonntagsfrage als auch bei der (fiktiven) Bundeskanzler-Direktwahl unangefochten in Front, Tendenz steigend.
Meinungsforscher: "Viel Frust"
"Viel Frust, wenig Dynamik" sieht Meinungsforscher Peter Hajek nach 473 Tagen Dreier-Koalition im Land. Klarer Profiteur der schlechten Stimmung sei die FPÖ. Unique Research hat für "Heute" die Sonntagsfrage (Telefon und online, Schwankungsbreite ±3,4 Prozent) gestellt. Die Ergebnisse:
Blaue auf Allzeit-Hoch
Deutlich mehr als das "Verfassungsdrittel" würde die FPÖ einfahren, wenn am kommenden Sonntag Nationalratswahlen wären. Heißt konkret: Im Parlament könnten ohne Zustimmung der Freiheitlichen keine Gesetze mehr beschlossen werden, für die eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich ist. Die 36 Prozent, auf die nun die FPÖ hochgeschätzt wird, sind der höchste Wert, den Unique Research je erhoben hat.
Keine Bewegung bei ÖVP
Das eben beschlossene Doppelbudget mit Kürzungen ändert nichts an den 22 Prozent (und stabil Platz 2) für die Kanzlerpartei.
SPÖ noch schlechter als 2024
Immer weiter südwärts geht es für die Roten unter Parteichef Andreas Babler. Die 18 Prozent der aktuellen Sonntagsfrage sind nochmals drei Prozentpunkte weniger als beim historischen Tiefststand am Wahlabend 2024. Dass Babler die Roten bremst, zeigt sich auch in der Frage der Bundeskanzler-Direktwahl: Lediglich 45 Prozent der eigenen Wähler sehen in Babler einen potenziellen Kanzler – zum Vergleich: 82 Prozent der FPÖ-Wähler würden Kickl direkt zum Regierungschef machen; bei Christian Stocker liegt der Wert bei 76 Prozent.
Grüne als Nutznießer
Von der Schwäche der Sozialdemokraten profitieren die Grünen, die in den vergangenen Monaten offensiv das Gerechtigkeitsthema propagiert hatten. Mit Leonore Gewessler an der Spitze verweist die Öko-Partei die Neos wieder klar auf Rang fünf und liegen in der Sonntagsfrage bei 11 Prozent – also rund drei Punkte über dem Nationalratswahl-Ergebnis.
Neos schwach
Keinen Koalitions-Rückenwind verspürt Beate Meinl-Reisingers pinke Truppe: Trotz Regierungsbeteiligung sind die Neos nach wie vor einstellig und unter dem Ergebnis der Nationalratswahl.
KPÖ kämpft um Einzug
Eine dunkelrote Sensation bahnt sich an: Die 4 Prozent, die den Kommunisten um Tobias Schweiger aktuell ausgewiesen werden, würden den ersten Einzug ins Hohe Haus seit 1959 bedeuten.
Land geht für 57 Prozent in falsche Richtung
Die politische Stimmung im Land bleibt schlecht. Für 57 Prozent geht Österreich in die falsche Richtung. Nur 31 Prozent sehen eine positive Entwicklung. Die Werte sind damit im Vergleich zu März so gut wie unverändert. Am zufriedensten sind Grün-Wähler (56 Prozent) vor SPÖ-, ÖVP-und Neos-Anhängern. 91 Prozent der FPÖ-Sympathisanten sind unzufrieden.
Online-Artikel Heute
Wenig Freude mit Umfragen haben aktuell die drei Regierungsparteien. Auch eine neue "Heute" -Umfrage zeigt eine große Unzufriedenheit mit deren Arbeit.
Bei der großen "Heute" -Sonntagsfrage kommen die Koalitionspartner ÖVP, SPÖ und Neos wie berichtet gemeinsam nur mehr auf 49 Prozent. Noch schlechter liegen sie in der Beurteilung ihrer Arbeit: 63 Prozent sind damit unzufrieden, 29 Prozent sogar sehr. Anklang findet die Arbeit nur bei 35 Prozent.
819 Österreicher befragt
Das ist das Ergebnis einer "Unique Research"-Umfrage für "Heute" 819 Befragte, Mix online/Telefon, maximale Schwankungsbreite ±3,4 Prozent, Feldarbeit 15. bis 18. Juni).
ÖVP- und Grün-Wähler am zufriedensten
Am größten fällt die Zufriedenheit demnach bei Anhängern der ÖVP , aber – überraschender Weise – auch bei Grün-Wählern mit jeweils 56 Prozent aus. Zehn Prozent der Fans der Ökopartei sind sogar sehr zufrieden. Das ist der Top-Wert in dieser Kategorie.
SPÖ- und Neos-Fans beinahe gleichauf
Bei den SPÖ -Wählern sind 55 Prozent zufrieden, aber immerhin 45 Prozent weniger oder nicht zufrieden. Bei Neos-Sympathisanten liegt das Verhältnis bei 52 zu 44 Prozent.
FPÖ-Wähler zerlegen Arbeit der Regierung
Desaströs für die Regierung fällt das Urteil der FPÖ -Fans aus: Bei ihnen sind 31 Prozent weniger zufrieden und weitere 64 Prozent sogar überhaupt nicht zufrieden.
Höhepunkt der Zufriedenheit 2020 unter der Regierung
Kurz Zur Einordnung dieser Zahlen: Am Höhepunkt der Regierung Kurz im März 2020 lag die Zufriedenheit mit der Arbeit der Regierung bei sensationellen 76 Prozent – Allzeit-Topwert. Als weniger oder gar nicht zufrieden deklarierten sich damals nur 21 Prozent.
Auch Politiker von schlechter Stimmung betroffen
Die Unzufriedenheit mit der Regierung zeigt sich auch an der Meinung über die Spitzen der heimischen Politik. Der einzige mit einem positiven Saldo ist Bundespräsident Alexander Van der Bellen . Mit ihm sind 58 Prozent der Befragten zufrieden, "nur" 39 Prozent weniger oder gar nicht.
Stocker beliebtester Regierungspolitiker
Mit 40 Prozent Zufriedenen liegt der Bundeskanzler und ÖVP-Chef auf dem zweiten Gesamtrang. Allerdings sind 53 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden. Saldo: minus 13 Prozentpunte.
Babler desaströs
Der Anteil der sehr Zufriedenen ist beim Vizekanzler und SPÖ-Chef mit gerade einmal fünf Prozent der schlechteste. Weniger oder gar nicht zufrieden sind 66 Prozent – negativer Rekordwert. Der Saldo beträgt damit minus 37 Prozentpunkte. Auch das ist der schlechteste Wert.
Meinl-Reisinger mittelmäßig
Bei der Außenministerin und Neos-Chefin beträgt das Verhältnis 39 zu 55 Prozent. Saldo: minus 16 Prozentpunkte.
Kickl polarisiert
Beim FPÖ-Chef und Anführer der größeren Oppositionspartei ist sowohl der Anteil der sehr Zufriedenen (16 Prozent) als auch der gar nicht Zufriedenen (46 Prozent) am höchsten. Saldo: minus 24 Prozentpunkte.
Gewessler schwach
Bei der Grünen-Chefin stehen 29 Prozent Zufriedene 62 Prozent Unzufriedene gegenüber. Saldo: minus 33 Prozentpunkte.
Rosenkranz Schlusslicht
Gerade einmal 25 Prozent sind mit der Arbeit des Nationalratspräsidenten zufrieden, 55 Prozent weniger oder gar nicht. Macht einen Saldo von minus 30 Prozentpunkten.
Online-Artikel Heute
Der ORF steht vor großen Herausforderungen. Trauen die Österreicher dem neuen Chef Clemens Pig vor, diese zu meistern? Das zeigt eine aktuelle Umfrage
Es war eine stundenlange Wahlfarce. Schließlich wurde Clemens Pig in der Nacht auf den 12. Juni vom Stiftungsrat zum neuen ORF-Chef gewählt. Er übernimmt das Zepter am Küniglberg am 1. Jänner 2027.
Rechtsstreit mit geschasstem Ex-Generaldirektor
Baustellen gibt es für den Ex-APA-Chef wie berichet zur Genüge. Dazu zählt etwa die rechtliche Auseinandersetzung mit Ex-Generaldirektor Roland Weißmann nach dessen Rauswurf wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung.
Aber kann Pig diese Herausforderungen auch tatsächlich meistern? Das fragte "Unique Research" für "Heute" 819 Österreicher ab 16 Jahren ( Mix Telefon/online, Feldarbeit 15. bis 18. Juni, maximale Schwankungsbreite ±3,4 Prozent ). Das sind die Ergebnisse dieser ersten großen Umfrage zum neuen starken Mann beim Öffentlich-Rechtlichen:
Sechs Prozent vom neuen ORF-Chef "absolut" überzeugt
Sechs Prozent trauen Pig die Lösung der Probleme am Küniglberg "absolut" zu, 25 Prozent sagen zumindest "eher ja". Gegenteiliger Meinung sind 28 Prozent. Damit liegt das Ergebnis innerhalb der Schwankungsbreite.
Pig ist wenig bekannt
Ein Problem ist die geringe Bekanntheit des Medienmanagers. Noch kennen Pig 34 Prozent zu wenig oder gar nicht.
SPÖ-Fans mit größtem Vertrauensvorschuss
Und wie fällt das Urteil der unterschiedlichen Wählergruppen aus? Am besten schneidet der neue ORF-Chef bei SPÖ -Wählern ab. Immerhin 47 Prozent von ihnen trauen ihm zu, dass er die Herausforderungen meistert. 23 Prozent sind diesbezüglich skeptisch. Unter den SPÖ-Fans kennen Pig nur 28 Prozent zu wenig oder gar nicht. Das ist der geringste Wert im Parteienvergleich.
Auch ÖVP-Anhänger mehrheitlich optimistisch
Bei ÖVP -Anhängern sind es 39 Prozent, die ihr Vertrauen in Pig setzen. 21 Prozent sind hinsichtlich seiner Problemlösungskompetenz skeptisch.
Positive Stimmen überwiegen auch bei Neos und Grünen
Bei Neos -Sympathisanten kommt der neue ORF-Chef auf 35 Prozent Vertrauen und 20 Prozent Skepsis. Bei Grün-Wählern schließlich sind es 33 Prozent bzw. 20 Prozent. Damit kommt er bei Anhängern von vier Parteien auf einen positiven Saldo.
FPÖ-Wähler extrem skeptisch
Ganz anders verhält es sich bei Wählern der FPÖ . Dort erzielt der künftige ORF-Chef die schlechtesten Werte. Hier sind gerade einmal vier Prozent absolut und zehn Prozent zumindest eher von Pig überzeugt. Aber: 42 Prozent trauen ihm die Lösung der Probleme nicht zu.
Online-Artikel Heute
Bundeskanzler Stocker hat den besten Saldo-Wert aller Tagespolitiker, Vize Babler den schlechtesten. FP-Kickl versammelt die meisten sehr Zufriedenen.
Bei der aktuellen "Heute"-Sonntagsfrage liegt die FPÖ – wie berichtet – mit 36 Prozent klar in Front. Die ÖVP folgt mit einem Respektabstand von 14 Prozentpunkten; die SPÖ ist unter Andreas Babler mit aktuell 18 Prozent unter ihren historischen Tiefststand von 2024 abgerutscht.
Hintergrund der mauen Umfragewerte: 63 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden, 29 Prozent von ihnen sogar sehr. Anklang findet die Arbeit der ersten Dreierkoalition lediglich bei 35 Prozent.Diese Unzufriedenheit mit der Regierung zeigt sich auch am Urteil über die Polit-Spitzen. "Heute" hat mit Unique Research das aktuelle Zeugnis der Österreicher erhoben:
Staatsoberhaupt VdB vorne
58 Prozent sind mit der Performance des Bundespräsidenten zufrieden, 39 Prozent nicht.
Stocker beliebtester Regierungspolitiker
Mit 40 Prozent Zufriedenen liegt der Kanzler auf dem zweiten Gesamtrang. Allerdings sind 53 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden.
Babler desaströs
Der Anteil der sehr Zufriedenen ist beim Vizekanzler mit 5 Prozent der schlechteste. Nicht zufrieden sind 66 Prozent. Auch mit seinem Saldowert von -37 ist er Schlusslicht im kompletten Feld der Abgefragten.
Meinl-Reisinger mittelmäßig
Bei der Außenministerin – aktuell auf Reisen in Fernost – beträgt das Verhältnis 39 zu 55 Prozent.
Oppositionschef Kickl polarisiert
Beim FPÖ-Chef ist sowohl der Anteil der sehr Zufriedenen (16 Prozent) als auch der gar nicht Zufriedenen (46 Prozent) am höchsten.
Gewessler schwach
29 Prozent Zufriedene stehen bei der Grünen-Chefin 62 Prozent Unzufriedene gegenüber.
Rosenkranz Schlusslicht
Gerade einmal 25 Prozent sind mit der Arbeit des Nationalratspräsidenten zufrieden.
Online-Artikel Heute
Aktuell würde die FPÖ klar als Sieger der nächsten Nationalratswahl durchs Ziel gehen. Die Mehrheit will, dass Herbert Kickl dann Kanzler wird.
Die FPÖ führt in allen Umfragen, würde eine Nationalratswahl überlegen gewinnen. In der aktuellen "Heute" -Umfrage kommt sie auf einen historischen Höchststand von 36 Prozent. Die ÖVP erreicht 22 Prozent, die SPÖ überhaupt nur mehr 18 Prozent.
FPÖ in die Regierung
Doch soll die FPÖ Teil der nächsten Regierung und der aktuelle Parteichef Herbert Kickl Bundeskanzler werden, wenn die Freiheitlichen diesen Sieg tatsächlich einfahren? Das fragte "Unique Research" für "Heute" 819 Österreicher ( telefonisch und online vom 15. bis 18. Juni, maximale Schwankungsbreite ±3,4 Prozent).
Immerhin 53 Prozent der Befragten sind in diesem Fall für eine Regierungsbeteiligung der FPÖ und Herbert Kickl als Regierungschef. 44 Prozent wollen das nicht. 4 Prozent haben keine Meinung.
"Kanzler Kickl" polarisiert
Wie sehr diese Frage polarisiert, zeigen die zwei Extrempositionen: 36 Prozent wollen dann "selbstverständlich" einen Regierungschef Kickl. 33 Prozent wollen das "auf keinen Fall".
98 Prozent der FPÖ-Fans wollen ihren Parteichef als Kanzler Wenig überraschend ist die überwältigende Mehrheit von 98 Prozent der FPÖ-Wähler für ihren Chef als Kanzler. Kurios: Zwei Prozent der Blau-Anhänger wollen das "eher" nicht.
Widerstand in den anderen Lagern
Die Fans aller anderen Parteien sprechen sich klar gegen aus den aktuellen Umfrage-Kaiser als nächsten Regierungschef aus. Am eindeutigsten tun das die Neos -Wähler. Bei ihnen sind gleich 80 Prozent gegen Kickl.
Grüne sind vehementeste Gegner
Bei Sympathisanten der Grünen sind es immerhin 77 Prozent. In dieser Gruppe ist der Anteil der vehementen Kickl-Gegner mit 68 Prozent am höchsten. ÖVP - und SPÖ-Wähler sind sich in ihrer Abneigung ebenfalls weitgehend einig. Bei den Fans der Volkspartei wollen 66 Prozent den FPÖ-Chef nicht als Kanzler, bei Anhängern der Sozialdemokraten sibd es 63 Prozent.
Online-Artikel
Am morgigen Samstag feiert die FPÖ ihren 70. Geburtstag – doch schon jetzt gibt es für sie Grund zur Freude, denn auch in der aktuellen Heute-Umfrage sind Herbert Kickls Freiheitliche nicht zu schlagen. 36 Prozent würden den Blauen ihre Stimme geben.
An FPÖ führt kein Weg vorbei
Damit hätte die FPÖ sogar mehr als das Verfassungsdrittel: Ohne ihre Zustimmung könnte im Parlament kein Verfassungsgesetz mehr beschlossen werden. Noch nie kam die Partei in einer Unique-Research-Umfrage auf einen derart hohen Wert. Die ÖVP liegt weit dahinter, nur 22 Prozent würden die Regierungspartei von Bundeskanzler Christian Stocker noch wählen.
Ampel-Parteien abgeschlagen, Opposition profitiert
Besonders düster sieht es bei der SPÖ unter Vizekanzler Andreas Babler aus: Nur noch 18 Prozent erreichen die Genossen. Daran ist auch Babler nicht ganz unschuldig, denn nur 42 Prozent sehen in ihm einen potenziellen Kanzler, bei Kickl sind es 82 Prozent. Stocker erreicht 76 Prozent. Vom Versagen der Verlierer-Ampel profitieren aber nicht nur die Freiheitlichen, auch die Grünen können zulegen und stehen jetzt bei elf Prozent. Die Neos liegen mit neun Prozent noch immer unter dem Ergebnis der letzten Nationalratswahl.
Hoffnungen machen können sich derweil die Kommunisten: Mit vier Prozent würden sie den Einzug ins Parlament schaffen.
Kickl gewinnt auch Kanzlerfrage
Kickl baut in der Kanzler-Direktwahlfrage seinen Vorsprung weiter aus und erreicht mit 37 Prozent einen neuen Höchstwert. Damit liegt er zwölf Prozentpunkte vor Stocker, der auf 25 Prozent kommt. Babler verliert leicht und fällt auf 14 Prozent. Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger liegt mit zwölf Prozent knapp dahinter. Grünen-Chefin Leonore Gewessler erreicht acht Prozent, KPÖ-Chef Tobias Schweiger drei Prozent.
Auch bei den Rohdaten führt Kickl deutlich mit 27 Prozent vor Stocker (18 Prozent) und Babler (zehn Prozent).
Stimmung bleibt miserabel
57 Prozent der Bevölkerung sehen Österreich in die falsche Richtung, nur 31 Prozent positiv. Die Werte sind seit März stabil. Am zufriedensten sind Grün-Wähler (56 Prozent), während 91 Prozent der FPÖ-Anhänger unzufrieden sind; SPÖ-, ÖVP- und Neos-Wähler liegen dazwischen.
Online-Artikel
Kurz vor dem 70-Jahr-Jubiläum der FPÖ liefert eine neue Umfrage dem Parteichef die nächste Bestmarke: 36 Prozent in der Sonntagsfrage – der höchste Wert, den das Institut Unique Research je für die Freiheitlichen ermittelt hat.
FPÖ überschreitet das Verfassungsdrittel
Wie heute.at unter Berufung auf eine aktuelle Unique Research-Umfrage berichtet, käme die FPÖ bei einer Nationalratswahl am kommenden Sonntag auf 36 Prozent – und damit erstmals über die Schwelle des sogenannten Verfassungsdrittels. Das bedeutet: Im Parlament könnten ohne Zustimmung der Freiheitlichen keine Gesetze mehr beschlossen werden, für die eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich ist. Die Erhebung erfolgte per Telefon und online, die Schwankungsbreite beträgt laut heute.at ±3,4 Prozent.
ÖVP stabil, SPÖ auf neuem Tiefstand
Keine Bewegung zeigt die Sonntagsfrage dagegen bei der Kanzlerpartei: Die ÖVP liegt laut heute.at stabil bei 22 Prozent auf Platz zwei – das soeben beschlossene Doppelbudget mit Kürzungen habe daran nichts geändert. Deutlich schlechter sieht es für die SPÖ aus. Mit 18 Prozent liegen die Roten unter Parteichef Andreas Babler laut heute.at nochmals drei Prozentpunkte unter dem historischen Tiefststand vom Wahlabend 2024. Meinungsforscher Peter Hajek sieht nach 473 Tagen Dreierkoalition laut heute.at „viel Frust, wenig Dynamik“ im Land – klarer Profiteur sei die FPÖ.
Grüne holen auf, NEOS unter Wahlergebnis
Die Schwäche der SPÖ kommt den Grünen zugute, die mit Leonore Gewessler an der Spitze und einem klaren Fokus auf das Gerechtigkeitsthema laut heute.at auf 11 Prozent kommen – rund drei Punkte über ihrem Nationalratswahl-Ergebnis. Die NEOS dagegen verspüren trotz Regierungsbeteiligung keinen Rückenwind: Sie liegen weiterhin einstellig und unter ihrem Ergebnis von 2024, wie heute.at schildert.
KPÖ knapp an der Vier-Prozent-Hürde
Eine Überraschung liefern die Kommunisten: Mit 4 Prozent steht die KPÖ unter Tobias Schweiger laut heute.at knapp an der Einzugsschwelle ins Parlament – was den ersten Einzug ins Hohe Haus seit 1959 bedeuten würde.
Kickl dominiert auch die Kanzlerfrage
Nicht nur in der Sonntagsfrage, auch bei der fiktiven Bundeskanzler-Direktwahl liegt Kickl unangefochten vorne, wie heute.at berichtet. Besonders auffällig ist der Partei-interne Vergleich: 82 Prozent der FPÖ-Wähler würden Kickl direkt zum Regierungschef machen, bei ÖVP-Chef Christian Stocker sind es 76 Prozent der eigenen Wähler. Bei SPÖ-Chef Babler dagegen sehen lediglich 45 Prozent der eigenen Anhänger in ihm einen potenziellen Kanzler.
Stimmung im Land bleibt schlecht
Das Gesamtbild der Erhebung ist düster: Für 57 Prozent geht Österreich in die falsche Richtung, nur 31 Prozent sehen eine positive Entwicklung, wie heute.at berichtet. Am zufriedensten sind Grün-Wähler mit 56 Prozent. Am unzufriedensten sind FPÖ-Sympathisanten, von denen laut heute.at 91 Prozent die Richtung des Landes negativ einschätzen – eine Zahl, die zeigt, wie sehr Kickls Wählerschaft trotz starker Umfragewerte in einer Oppositionsmentalität verharrt.
Online-Artikel
Kurz vor dem großen 70-Jahr-Jubiläum der FPÖ gibt es für Parteichef Herbert Kickl allen Grund zum Feiern: In einer aktuellen Umfrage erreicht die FPÖ mit 36 Prozent einen historischen Höchstwert und baut ihren Vorsprung weiter aus. Noch nie zuvor wurde die Partei in dieser Erhebung so stark gemessen.
Während die Freiheitlichen von der Unzufriedenheit vieler Wähler profitieren, tritt die Regierungskoalition weiter auf der Stelle. Die ÖVP von Bundeskanzler Christian Stocker bleibt mit 22 Prozent zwar stabil auf Platz zwei, kann aus dem jüngst beschlossenen Sparbudget aber keinen politischen Nutzen ziehen.
Druck auf die SPÖ wächst weiter
Ganz anders die SPÖ: Die Sozialdemokraten rutschen in der Unique-Research-Umfrage auf nur noch 18 Prozent ab und liegen damit laut heute.at sogar unter ihrem ohnehin schwachen Ergebnis bei der Nationalratswahl 2024. Besonders problematisch für die Roten: Parteichef Andreas Babler scheint selbst bei den eigenen Anhängern nicht voll zu überzeugen. In einer fiktiven Kanzler-Direktwahl würden deutlich weniger SPÖ-Wähler Babler unterstützen als FPÖ-Wähler ihren Parteichef Kickl oder ÖVP-Anhänger den Kanzler. Der Druck auf die SPÖ-Führung wächst damit weiter.
Grüne liegen vor den NEOS
Von der Schwäche der Sozialdemokraten profitieren vor allem die Grünen. Mit 11 Prozent legen sie zu und setzen sich wieder klar vor die NEOS. Meinungsforscher sprechen von einer Stimmungslage, die von Frust und Enttäuschung geprägt sei – und genau davon profitiere derzeit vor allem eine Partei: die FPÖ. Sollten die Freiheitlichen dieses Niveau bei einer Nationalratswahl halten, hätten sie sogar ein sogenanntes „Verfassungsdrittel“ in Reichweite. Damit könnten sie bei wichtigen Entscheidungen mit Zweidrittelmehrheit zu einem entscheidenden Machtfaktor werden. Für Herbert Kickl kommt der Umfrage-Höhenflug damit genau zum richtigen Zeitpunkt.
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Zwei von drei Österreichern haben die Geduld verloren. Eine neue Umfrage von Unique Research für Heute zeigt es unmissverständlich: 63 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der aktuellen Bundesregierung unzufrieden, 29 Prozent sogar sehr. Nur 35 Prozent finden noch Gefallen an dem, was Kanzler Christian Stocker, Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger seit dem Amtsantritt der Dreierkoalition im März 2025 abliefern.
Das vernichtende Urteil der Bürger
Die Erhebung lässt wenig Interpretationsspielraum. 63 Prozent Unzufriedene – das ist mehr als ein Stimmungstief. Es ist der Beleg dafür, dass die Menschen die Realität in ihrem Alltag ganz anders wahrnehmen als die politische Klasse in Wien. Die Koalition Verlierer-Ampel mag intern noch von Fortschritten und gemeinsamen Zielen sprechen. Draußen aber wächst die Entfremdung.
Selbst eigene Anhänger unzufrieden
Besonders bitter für die Regierungsparteien: Selbst bei ihren eigenen Anhängern bröckelt der Rückhalt spürbar. Bei ÖVP-Sympathisanten liegt die Zufriedenheit immerhin noch bei 56 Prozent. Bei den Grünen-Anhängern ebenfalls 56 Prozent, wobei hier immerhin zehn Prozent sehr zufrieden sind. Bei der SPÖ sind es nur noch 55 Prozent Zufriedene, bei den Neos 52 Prozent. Das heißt im Klartext: Fast jeder zweite SPÖ- und Neos-Anhänger ist bereits unzufrieden mit der eigenen Regierung. Bei der FPÖ fällt das Urteil verheerend aus – 95 Prozent der Blau-Wähler sind weniger oder gar nicht zufrieden.
Auch Spitzenpolitiker unbeliebt
Noch deutlicher wird das Bild, wenn man die einzelnen Spitzenpolitiker unter die Lupe nimmt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen steht mit 58 Prozent Zufriedenheit noch relativ gut da. Bei ÖVP-Kanzler Christian Stocker sind es nur noch 40 Prozent Zufriedene gegenüber 53 Prozent Unzufriedenen. SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler landet mit gerade einmal fünf Prozent „sehr zufrieden“ auf dem letzten Platz – 66 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger kommt auf 39 Prozent Zufriedene. Grünen-Chefin Leonore Gewessler liegt bei 29 Prozent Zufriedenheit.
Online-Artikel
Mitten in schwachen Umfragezahlen und innerparteilichem Druck startet die SPÖ ihre diesjährige Sommertour. Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler setzt dabei auf Bürgernähe – und nimmt das Bild des angreifbaren Politikers bewusst in Kauf.
Vom Neusiedlersee bis zum Bodensee
Die SPÖ hat am Dienstag in Wien ihre Sommertour unter dem Motto „Ordnen statt spalten“ präsentiert, wie oe24 berichtet. Bei zahlreichen Terminen „vom Neusiedlersee bis zum Bodensee“ will sich die Partei bewusst volksnah geben. Babler und andere SPÖ-Regierungsmitglieder werden dabei nicht „geschlossen als Block“ auftreten, sondern alleine oder zu zweit unter die Leute gehen – etwa am Donauinselfest, beim Sommerfest Korneuburg oder beim Poolbarfestival in Feldkirch. Treffen will man Funktionäre, Parteimitglieder und Sympathisanten auch „im Wirtshaus oder im Vereinsheim“, wie oe24 schildert.
„Zehn Minuten Input, dann zuhören“
Das Format ist bewusst schlicht gehalten, wie oe24 berichtet. „Zehn Minuten Input“ – etwa zur Pensionsdebatte – dann Zuhören. „Wir kommen nicht mit der Hochglanzkulisse, kommen nicht mit vorgefertigten Antworten“, betonte Babler bei der Präsentation im Wiener Filmquartier. Man werde zwar reden, aber „noch viel wichtiger, wir werden zuhören.“
Das Motto erklärt Babler laut oe24 so: Viele Menschen versuchten, „Ordnung in ihren Alltag zu bringen“ und erlebten dabei eine „Politik, die Lärm produziert und Jung gegen Alt, Stadt gegen Land, Arbeitnehmer gegen Pensionisten ausspielt.“ Es gehe nicht „um die da oben gegen die da unten.“
„Bin ein Vizekanzler, den man angreifen kann“
Der markanteste Satz der Präsentation stammt von Babler selbst: „Ich bin ein Vizekanzler, den man angreifen kann“, zitiert ihn oe24. Das klingt nach Selbstbewusstsein – ist aber auch eine implizite Reaktion auf sein schlechtes Abschneiden in aktuellen Umfragen. Wie eine Unique-Research-Erhebung für heute.at vom Wochenende zeigt, sind nur 5 Prozent der Österreicher „sehr zufrieden“ mit seiner Arbeit – der schlechteste Wert unter allen abgefragten Politikern. 66 Prozent sind nicht zufrieden. Babler liegt damit sogar hinter Oppositionschef Herbert Kickl.
Online-Artikel
Zehn Minuten Input, dann zuhören – und das im Wirtshaus statt vor der „Hochglanzkulisse“: Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) tingelt im Sommer im Rahmen der „Ordnen statt spalten“-Tour durchs Land, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Ins Burgenland wird er allerdings keinen Fuß setzen.
Die SPÖ stellt ihre diesjährige Sommertour unter das Motto „Ordnen statt spalten“. Bei zahlreichen Terminen „vom Neusiedlersee bis zum Bodensee” gibt man sich betont bodenständig. „Ich bin ein Vizekanzler, den man angreifen kann”, betonte Parteichef Andreas Babler bei der Präsentation am Dienstag. Nicht kontaktscheu seien auch die anderen Mitglieder des roten Regierungsteams.
Babler und Co. wollen sich unters Volk mischen
Die Vertreter der Bundesregierung werden dabei nicht „geschlossen als Block” auftreten, sondern sich alleine oder zu zweit unter die Leute mischen, etwa am Donauinselfest, beim Sommerfest Korneuburg oder beim Poolbarfestival in Feldkirch. Treffen will man Funktionäre, Parteimitglieder oder Sympathisanten auch „im Wirtshaus oder im Vereinsheim”, das Setting ist dabei einfach. „Zehn Minuten Input“, beispielsweise, was die Anwesenden zur Pensionsdebatte sagen, danach will man den Gekommenen zuhören.
Werbeflyer für die SPÖ-Sommertour. Andreas Babler wird nicht bei jedem Termin anwesend sein.
Geplant sind anscheinend zwei Formate: Einerseits wollen sich SPÖ-Regierungsmitglieder unters Volk mischen. Bei Babler klingt das so: „Wir gehen dorthin ganz bewusst in einen bunten Mix, dort, wo Menschen in ihren Realitäten auch während des Sommers sind“. Das wird zum Beispiel beim sechswöchigen Poolbarfestival in Feldkirch, einem internationalen Popmusik-Festival, sein. Andererseits gibt es „SPÖ im Dialog“-Abende an öffentlichen Plätzen, bei denen Menschen Fragen stellen können.
Ins Burgenland traut sich nur Eva-Maria Holzleitner
Ins Burgenland, dem Bundesland von Bablers ehemaligen Erz-Rivale Hans Peter Doskozil, traut sich der Vizekanzler anscheinend nicht. Lediglich Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner wird dem östlichsten Bundesland Ende Juli im Rahmen der SPÖ-Frauen-Sommertour einen Besuch abstatten.
Babler überzeugt nicht einmal bei den eigenen Wählern
Andreas Babler braucht diese Sommertour ganz dringend, denn: Die Zahlen für ihn und eine Partei schauen nicht rosig aus. Für die Sozialdemokraten setzt es in der aktuellen Unique-Research-Umfrage einen herben Dämpfer: Die Partei fällt auf nur noch 18 Prozent zurück und liegt damit laut Heute sogar unter ihrem ohnehin mageren Ergebnis (21,1 Prozent) bei der Nationalratswahl 2024. Besonders bitter für die Roten ist dabei ein zweiter Befund: Parteichef Andreas Babler kann offenbar nicht einmal die eigene Anhängerschaft restlos überzeugen. In einer fiktiven Kanzler-Direktwahl würde ihn nur 45 Prozent der eigenen Wähler wählen. Zum Vergleich: 82 Prozent der FPÖ-Wähler würden Kickl direkt zum Regierungschef machen; bei Christian Stocker liegt der Wert bei 76 Prozent.
Der rote Vizekanzler und Sport-,Kunst- und Medienminister: „Wir kommen nicht mit der Hochglanzkulisse, kommen nicht mit vorgefertigten Antworten.“
Die schlechten Umfragewerte haben sicherlich mit Bablers politischen Vorstößen der letzten Monate zu tun: die geplante Streaming-Abgabe von 12 Prozent für Streaming-Dienste erhitzte die Gemüter. Auch das kürzlich von der Bundesregierung beschlossene „Sparbudget“ sorgt für Unmut und steht unter massiver Kritik, zuletzt von der Österreichischen Nationalbank. Hinzukommen seine nett klingenden, aber illusorischen und weltfremden Ideen, wie die 32-Stunden-Woche oder die Einführung einer Vermögenssteuer. Ob die SPÖ-Sommertour etwas gegen die negative Stimmung im Land gegen Babler ausrichten kann?
Seitenhieb gegen FPÖ fehlt nicht
Bei der Präsentation der Tour im Wiener Filmquartier gab man sich bewusst volksnah. „Es geht nicht um die da oben gegen die da unten”, meinte Babler etwa, der versprach: „Wir kommen nicht mit der Hochglanzkulisse, kommen nicht mit vorgefertigten Antworten.“ Man werde „reden, aber noch viel wichtiger, wir werden zuhören.“ Gewählt habe man das Motto, da viele Menschen versuchen würden, „Ordnung in ihren Alltag zu bringen“ eine „Politik erleben, die Lärm produziert und Jung gegen Alt, Stadt gegen Land, Arbeitnehmer*innen gegen Pensionist*innen ausspielt.“
Ein Seitenhieb gegen die FPÖ durfte bei der Präsentation nicht fehlen – natürlich ohne die Partei explizit zu benennen: „Wir sehen auch, dass andere politische Kräfte ein ganz anderes Angebot machen. Sie leben davon, dass Menschen wütend bleiben, sie leben davon, dass Probleme groß bleiben, sie leben davon, dass Gruppen untereinander ausgespielt werden“, verkündete Babler.
Online-Artikel
63 Prozent der Österreicher sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden. Eine neue Unique-Research-Umfrage für heute.at zeigt: Wo die Koalition versagt, macht Kickl Kapital.
Regierung insgesamt wenig beliebt
Der Hintergrund der Erhebung ist eindeutig: Wie heute.at berichtet, sind 63 Prozent der Befragten mit der Arbeit der Dreierkoalition unzufrieden – 29 Prozent davon sogar sehr. Nur 35 Prozent sprechen der Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS Zufriedenheit aus. In der Sonntagsfrage liegt die FPÖ – wie berichtet – mit 36 Prozent klar in Front, während die SPÖ unter Andreas Babler mit 18 Prozent sogar unter ihren historischen Tiefststand von der Nationalratswahl 2024 gerutscht ist.
Van der Bellen führt das Feld an
Das beste Zeugnis unter allen abgefragten Politikern bekommt laut heute.at Bundespräsident Alexander Van der Bellen: 58 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden, 39 Prozent nicht.
Stocker beliebtester Regierungspolitiker
Unter den Tagespolitikern schneidet Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) am besten ab, wie heute.at berichtet. 40 Prozent zeigen sich mit seiner Arbeit zufrieden – ein vergleichsweise guter Wert in einem insgesamt trüben Feld. Allerdings sind auch bei ihm 53 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden. Stocker hat laut heute.at den besten Saldo-Wert aller abgefragten Regierungspolitiker.
Meinl-Reisinger mittelmäßig, Babler desaströs
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) kommt auf 39 Prozent Zufriedene bei 55 Prozent Unzufriedenen – solide Mittelpositionen, wie heute.at schildert. Deutlich schlechter sieht es für Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) aus: Nur 5 Prozent der Befragten sind mit ihm sehr zufrieden – der schlechteste Wert im gesamten abgefragten Feld. 66 Prozent sind nicht zufrieden. Mit einem Saldo-Wert von -37 ist Babler das absolute Schlusslicht aller abgefragten Politiker, wie heute.at berichtet.
Kickl polarisiert am stärksten
FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigt die stärkste Polarisierung im gesamten Feld, wie heute.at schildert. Einerseits hat er mit 16 Prozent den höchsten Anteil an „sehr Zufriedenen“ unter allen Tagespolitikern. Andererseits sind 46 Prozent gar nicht zufrieden. Kickl liegt damit im Gesamtsaldo hinter Stocker, aber deutlich vor Babler.
Gewessler und Rosenkranz am unteren Ende
Grünen-Chefin Leonore Gewessler kommt laut heute.at auf 29 Prozent Zufriedene bei 62 Prozent Unzufriedenen. Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ) schließt das Gesamtfeld mit lediglich 25 Prozent Zufriedenen ab.
Print-Artikel Heute
FPÖ auf Allzeit-Hoch, ÖVP stabil Zweiter
Zu seinem morgigen Volksfest anlässlich 70 Jahre FPÖ am Wiener Stephansplatz präsentiert sich der Polit-Himmel für Herbert Kickl tiefblau: In der neuen „Heute“-Umfrage liegt er bereits bei 36 Prozent.
„Viel Frust, wenig Dynamik“ sieht Meinungsforscher Peter Hajek nach 473 Tagen Dreier-Koalition im Land. Klarer Profiteur der schlechten Stimmung sei die FPÖ. Unique Research hat für „Heute“ die Sonntagsfrage gestellt. Die Ergebnisse:
Blaue auf Allzeit-Hoch
Deutlich mehr als das „Verfassungsdrittel“ würde die FPÖ einfahren, wenn am kommenden Sonntag Nationalratswahlen wären. Heißt konkret: Im Parlament könnten ohne Zustimmung der Freiheitlichen keine Gesetze mehr beschlossen werden, für die eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich ist. Die 36 Prozent, auf die nun die FPÖ hochgeschätzt wird, sind der höchste Wert, den Unique Research je erhoben hat.
Keine Bewegung bei ÖVP
Das soeben beschlossene Doppelbudget mit Kürzungen ändert nichts an den 22 Prozent (und stabil Platz 2) für die Kanzlerpartei. SPÖ noch schlechter als 2024 Immer weiter südwärts geht es für die Roten unter Andreas Babler. 18 Prozent sind nochmals drei Prozentpunkte weniger als beim historischen Tiefststand 2024.
Grüne profitieren
Von der Schwäche der Sozialdemokraten profitieren die Grünen, die in den vergangenen Monaten offensiv das Gerechtigkeitsthema propagiert haben. Mit Gewessler verdrängen sie die Neos wieder klar auf Rang fünf und liegen in der Sonntagsfrage bei 11 Prozent.
Neos schwach
Trotz Regierungsbeteiligung sind die Pinken nach wie vor einstellig und unter dem Ergebnis der Nationalratswahl. KPÖ kämpft um Einzug Die 4 Prozent der Umfrage am Wahltag würden den ersten Einzug ins Hohe Haus seit 1959 bedeuten.
Print-Artikel Heute
Löst neuer Chef ORF-Probleme? 31 % sagen Ja
„Heute“ hat die erste Umfrage zu Clemens Pig, dem neuen starken Mann am Küniglberg
Ab 1. Jänner 2027 ist Clemens Pig neuer Chef beim ORF. Baustellen gibt es für den ExAPA-Chef wie berichtet zur Genüge. Aber kann er diese Herausforderungen meistern?
Das fragte „Unique Research“ für „Heute“ 819 Österreicher ab 16 Jahren (max. Schwankungsbreite ±3,4 %). Die Ergebnisse:
Sechs Prozent trauen Pig die Lösung der Probleme am Küniglberg „absolut“ zu, 25 % sagten „eher ja“. Gegenteiliger Meinung sind 28 %. Damit liegt das Ergebnis innerhalb der Schwankungsbreite. Noch kennen den neuen starken Mann aber 34 % zu wenig oder gar nich. Bei SPÖ-Wählern trauen Pig immerhin 47 % zu, dass er die Herausforderungen meistert. Bei ÖVP-Anhängern sind es 39 %, bei Neos-Sympathisanten 35 % und bei GrünWählern 33 %.
Die schlechtesten Werte erzielt der künftige ORF-Chef bei Fans der FPÖ. Hier sind nur vier Prozent absolut und zehn Prozent zumindest eher von Pig überzeugt. Aber: 42 % trauen ihm die Lösung der Probleme nicht zu.
Print-Artikel Heute
Bei FPÖ-Wahlsieg: 53 % für Kickl als Kanzler
Die FPÖ führt in allen Umfragen, würde eine Nationalratswahl überlegen gewinnen. Doch soll Herbert Kickl Kanzler werden, wenn sie diesen Sieg tatsächlich einfährt? Das fragte Unique Research für „Heute“ 819 Österreicher (max. Schwankungsbreite ±3,4 %). Das Ergebnis:
53 % der Befragten sind in diesem Fall für eine Regierungsbeteiligung der FPÖ und Kickl als Regierungschef. 44 % wollen das nicht. 4 % haben keine Meinung.
Die Problematik: Mit Ausnahme der FPÖ-Wähler sprechen sich Fans aller anderen Parteien klar dagegen aus. So wollen etwa 68 % der Grün-Anhänger einen Kanzler Kickl auf keinen Fall. Bei Sympathisanten der Neos sind es 61 %. Auch bei ÖVP- (49 %) und SPÖ-Wählern (48 %) haben die vehementesten Kickl-Gegner fast eine absolute Mehrheit. Kurios: 2 % der FPÖ-Fans wollen Kickl eher nicht als Kanzler.











Erwähnungen in weiteren Medien
Online
Auftraggeber: HEUTE
Methode: Mixed Mode Telefon/Online
Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen
Stichprobengröße: 819 Befragte
Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 3,4%
Feldarbeit: 15. bis 18. Juni 2026




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