Profil-Umfrage: Die Zukunft der Regierung


unique research peter hajek josef kalina umfrage zukunft der regierung
UNIQUE research Profil Umfrage: Zukunft der Regierung
 

Print Artikel Profil

unique research peter hajek josef kalina umfrage zukunft der regierung
UNIQUE research Profil Umfrage: Zukunft der Regierung

Keine Wahl mehr

Viel Vertrauen hat die Bevölkerung nicht mehr in die Stabilität der Regierung. Nahezu jeder Zweite erwartet sich Neuwahlen im nächsten Jahr. Darunter auch die Hälfte der Grün-Wählerschaft. Die ÖVP-Wähler sind hingegen zu 52 Prozent überzeugt, dass die Regierung bis zum Ende der Legislaturperiode hält. Auch Wähler denken strategisch. Derzeit wären Wahlen für die ÖVP denkbar schlecht, man könnte Platz eins an die SPÖ verlieren, eine rot-grün-pinke Regierung ist nicht mehr utopisch. Sollte man Erster bleiben, stellt sich noch immer die Frage, mit wem man eine Koalition bilden kann? Da bleibt man lieber bis ins Jahr 2024 politisch am Drücker.

 

Online Artikel Profil

unique research peter hajek josef kalina umfrage Vertrauen in Politik und Medien Online Artikel
profil-Umfrage: Mehrheit rechnet mit Neuwahlen

64% glauben an vorzeitiges Koalitionsende.


64% der Österreicherinnen und Österreicher rechnen mit einem vorzeitigen Ende der türkis-grünen Koalition. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique Research für die aktuell erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins profil denken 14%, dass die Regierung noch heuer zerfällt. 43% glauben, die Koalition werde im Verlauf des kommenden Jahres scheitern. 7% rechnen mit dem Aus im Jahr 2023. Nur 22% sind der Ansicht, die Koalition werde bis zum Ende der Gesetzgebungsperiode 2024 halten. Der Rest machte keine Angaben. Das meiste Vertrauen in die Stabilität der Regierung haben ÖVP-Wähler. Unter diesen denken 52%, dass die Koalition bis zum regulären Wahltermin 2024 hält.

 

Disclaimer:

Auftraggeber: Profil

Methode: telefonische und Online-Befragung

Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren

Stichprobengröße: 800 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 3,5%

Feldarbeit: 18. bis 21. Oktober 2021