HEUTE-Umfrage: Wien Wahl 2020


Umfrage HEUTE - Hochschätzung Sonntagsfrage GRW Wien

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FPÖ stürzt auf 8 Prozent ab, Strache überholt Nepp


Der Tag der Wien-Wahl im Herbst wird laut "Heute"-Umfrage zum großen Wähler-Wandertag: Ehemalige FPÖ-Wähler wechseln in Scharen zur ÖVP, die Freiheitlichen rinnen außerdem auch noch Richtung Strache aus. Die SPÖ liegt mit 38 Prozent weit vorne.


Die ersten drei Plätze bei der Wien-Wahl am 11. Oktober sind der neuen "Heute"-Umfrage zufolge (Unique Research, 809 Befragte, +/-3,4 Prozent Schwankungsbreite) vergeben, dahinter könnte es aber noch die eine oder andere Überraschung geben.


Platz 1: SPÖ

Die Roten legen mit 38% gegenüber der Umfrage vom März 2% zu und liegen fast schon auf dem Niveau der Wahl 2015. Meinungsforscher Peter Hajek: "Der SPÖ-Vorteil: Michael Ludwig ist die Nummer eins in der Bürgermeisterfrage und konnte tendenziell gegenüber März zulegen."


Platz 2: ÖVP

Sie hält bei 25% und gewinnt im Vergleich zu März nochmals dazu, verdreifacht fast ihr Wahlergebnis. Peter Hajek: "Die ÖVP profitiert vom türkisen Krisenmanagement und vom Familienkrieg in der FPÖ."


Platz 3: Grüne

Bauen in der Umfrage im März-Vergleich deutlich ab (von 19 auf 15%, was mit der Bundespolitik zu tun haben dürfte), liegen aber gegenüber der Wahl 2015 im Plus.


Platz 4 bis 6:

FPÖ Der Absturz geht weiter, sie büßt gegenüber der Wahl 22 Prozentpunkte ein und wird laut Umfrage nur noch von 8% der Wiener gewählt (März: 10%). Spitzenkandidat Dominik Nepp kann nicht überzeugen, liegt in der Bürgermeister-Frage sogar hinter Strache.


Platz 4 bis 6:

Neos Stabil bei 7%, schwach bei Unentschlossenen.


Platz 4 bis 6:

Strache Heinz-Christian Strache ist mit seiner Liste der FPÖ auf den Fersen, erreicht schon 5%. 80% seiner Wähler haben das letzte Mal für die FPÖ gestimmt.


Methode: Kombi telefonische und Online-Befragung.

Zielgruppe: Wiener wahlberechtigte Bevölkerung. Stichprobe 809 Befragte (631 Deklarierte). Maximale Schwankungsbreite +/-3,4%, Feldarbeit 2. bis 4. Juni.

Frage: Angenommen, die nächste Wiener Gemeinderatswahl wäre bereits am nächsten Sonntag, welcher Partei würden Sie Ihre Stimme geben?



Mini-Mehrheit für Ausbau von Radwegen


In Wien gibt es rund 1.400 Kilometer Radwege. Ein Lieblingsprojekt des grünen Koalitionspartners ist der weitere Ausbau. Die Meinung der Wiener darüber ist geteilt:


  • 49% sind für einen solchen Ausbau, 47% lehnen ihn dagegen ab.

  • Männer sind mehrheitlich dafür (51% zu 47%), bei den Frauen gibt es fast ein Unentschieden (47% dafür, 48% dagegen).

  • Höchst unterschiedlich die Meinung nach Parteien:

  • Die Zustimmung ist bei Grün-Wählern mit 84% am höchsten.

  • Die Ablehnung ist bei FP-Anhängern am stärksten ausgeprägt (79%).

  • Neos-Fans sind zu 59% für den Ausbau, SP-Anhänger zu 53%. VP-Wähler sind zu 60% dagegen.



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Der Tag der Wien-Wahl im Herbst wird laut „Heute“-Umfrage zum großen Wähler-Wandertag: Ehemalige FPÖ-Wähler wechseln in Scharen zur ÖVP, die Freiheitlichen rinnen außerdem auch noch Richtung Strache aus.


Die ersten drei Plätze bei der Wien-Wahl am 11. Oktober sind der neuen „Heute“-Umfrage zufolge (Unique Research, 809 Befragte, +/-3,4 Prozent Schwankungsbreite) vergeben, dahinter könnte es aber noch die eine oder andere Überraschung geben.


Platz 1: SPÖ Die Roten legen mit 38 Prozent gegenüber der Umfrage vom März 2 Prozent zu und liegen fast schon auf dem Niveau der Wahl 2015. Meinungsforscher Peter Hajek: "Der SPÖ-Vorteil: Michael Ludwig ist die Nummer eins in der Bürgermeisterfrage und konnte tendenziell gegenüber März zulegen."


Platz 2: ÖVP hält bei 25 Prozent und gewinnt im Vergleich zu März nochmals dazu, verdreifacht fast ihr Wahlergebnis. Peter Hajek: "Die ÖVP profitiert vom türkisen Krisenmanagement und vom Familienkrieg in der FPÖ."


Platz 3: Grüne bauen in der Umfrage im März-Vergleich deutlich ab (von 19 auf 15 Prozent, was mit der Bundespolitik zu tun haben dürfte), liegen aber gegenüber der Wahl 2015 im Plus.


Platz 4 bis 6: FPÖ Der Absturz geht weiter, sie büßt gegenüber der Wahl 22 Prozentpunkte ein und wird laut Umfrage nur noch von 8 Prozent der Wiener gewählt (März: 10 Prozent). Spitzenkandidat Dominik Nepp kann nicht überzeugen, liegt in der Bürgermeister-Frage sogar hinter Strache.


Platz 4 bis 6: Neos Stabil bei 7 Prozent, schwach bei Unentschlossenen.


Ludwig bei Bürgermeister-Direktwahl weit vorne

Wenn der Wiener Bürgermeister per Direktwahl gewählt würde, wäre SPÖ-Amtsinhaber Michael Ludwig quasi uneinholbar vorne.




In Wien gibt es rund 1.400 Kilometer Radwege. Ein Lieblingsprojekt des grünen Koalitionspartners ist der weitere Ausbau. Die Meinung der Wiener darüber ist geteilt.


Der Popup-Radweg auf der Praterstraße sorgte vor einigen Monaten für Polarisierung in Wien. Unique Research hat im Auftrag von "Heute" die Wiener befragt, was sie von mehr Radwegen in der Stadt halten. Die Einstellung dazu ist gespalten.


– 49 % sind für einen solchen Ausbau, 47 Prozent lehnen ihn dagegen ab.

– Männer sind mehrheitlich dafür (51 Prozent zu 47 Prozent), bei den Frauen gibt es fast ein Unentschieden (47 Prozent dafür, 48 Prozent dagegen).


Höchst unterschiedlich die Meinung nach Parteien:

– Die Zustimmung ist bei Grün-Wählern mit 84 Prozent am höchsten.

– Die Ablehnung ist bei FP-Anhängern am stärksten ausgeprägt (79 Prozent).

– Neos-Fans sind zu 59 Prozent für den Ausbau, SP-Anhänger zu 53 Prozent. VP-Wähler sind zu 60 Prozent dagegen.


Ergebnisse im Detail



Disclaimer

Institut/Feldarbeit: Unique Research/Jaksch & Partner/MindTake Research GmbH

Zielgruppe: Wahlberechtigte in Wien

Befragungsmethode: Methodenmix telefonische und Online-Befragung (Verhältnis 1:2)

Stichprobengröße: n=809

Max. Schwankungsbreite n=809: +/- 3,4%

Deklarierte: n=631

Max. Schwankungsbreite n=631: +/- 4,0%

Untersuchungszeitraum 2. bis 4. Juni 2020

Wortlaut: „Angenommen, am nächsten Sonntag wären Nationalratswahlen, welcher Partei würden Sie da Ihre Stimme geben?“ (Parteien mit Spitzenkandidaten rotierend vorgelesen)


Stichprobengrundlage: Öffentliches Telefonverzeichnis, Institutseigene Datenbanken, Panel MindTake Research GmbH

Stichproben-Methode: vorgeschichtetes Randomverfahren

Gewichtungsverfahren: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk und Recall NRW 2019, Geschlecht x Alter, Geschlecht X Bezirk (Quelle: Statistik Austria/BMI)

Quotenplan: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk, Geschlecht x Alter x Bezirk, Bildung x Bezirk (Quelle: Statistik Austria)

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