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HEUTE-Umfrage: Teuerung im Alltag

Aktualisiert: 21. Nov. 2025

Umfrage HEUTE - Teuerung im Alltag
Umfrage HEUTE - Teuerung im Alltag

Online-Artikel Heute



Neue "Heute"-Umfrage zeigt, wie dringend der Kampf gegen die Inflation ist: Quer durch die Parteien leidet die Mehrheit der Wähler unter der Teuerung.


Energie bis Lebensmittel: Die Österreicher stöhnen unter steigenden Rechnungen. Die Inflation liegt nach wie vor bei hohen 4 Prozent, deutlich über dem Durchschnitt der Eurozone.


Für "Heute" hat Unique Research erfragt, inwieweit die Menschen die Teuerung im Alltag spüren. Die Ergebnisse sind mehr als eindeutig:


Hohe Preise treffen alle

Eine große Mehrheit von 85 Prozent bekennt, im Alltag von der Teuerung betroffen zu sein (46 Prozent "sehr", 39 Prozent "eher“). Nur 12 Prozent erklären, die Teuerung wenig zu spüren, zwei Prozent merken gar nichts.


Frauen zeigen sich mit insgesamt 87 Prozent etwas stärker betroffen als Männer (83 Prozent). Bei den Frauen spüren 52 Prozent die Teuerung sogar sehr, bei Männern sind das 40 Prozent. Der tägliche Einkauf im Supermarkt dürfte nach wie vor eher Frauensache sein.


Quer durch Altersgruppen

In der Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen wirkt sich die Teuerung am stärksten aus (89 Prozent). Aber auch bei den Jungen (16 bis 29 Jahre) und Älteren (60+) spüren mehr als 80 Prozent die hohen Preise.


Quer durch die Parteien leidet die Mehrheit unter der Teuerung. Am meisten betroffen zeigen sich FPÖ-Wähler (92 Prozent) und SPÖ-Anhänger (88 Prozent).


Bei den Neos-Wählern finden sich mit 25 Prozent die vergleichsweise meisten, welche die Teuerung "wenig" oder "gar nicht" spüren. Bei Anhängern der ÖVP sind das 24 Prozent.


"Menschen mit besserem Einkommen – etwa Neos-Wähler oder Menschen mit Matura – spüren die Teuerung weniger", kommentiert Meinungsforscher Peter Hajek die Ergebnisse – „aber in keiner Gruppe gibt es eine Mehrheit, die sagt, dass man keine finanzielle Begrenzung wahrnimmt".


Auch aus anderen Umfragen wisse er, dass das Thema Teuerung ganz oben auf der Agenda steht und die Themen Migration oder Klimaschutz verdrängt hat", erklärt Hajek.


Von der Politik erwartet die Bevölkerung, dass der vielfach thematisierte Kampf gegen die Teuerung endlich Wirkung zeigt. Maßnahmen gegen die hohen Preise – etwa das Gesetz gegen "Shrinkflation" und das Vorgehen gegen den "Österreich-Aufschlag – werden diese Woche auch Thema im Parlament

Print-Artikel Heute


Teuerungs-Alarm: 85 Prozent spüren hohe Preise im Alltag


Die aktuelle "Heute"-Umfrage zeigt, wie dringend der Kampf gegen die Inflation ist: Die große Mehrheit der Befragten leidet "sehr" oder "eher" unter der Teuerung. Das gilt für Wähler aller Parteien.


Energie bis Lebensmittel: Die Österreicher stöhnen unter steigenden Rechnungen. Die Inflation liegt nach wie vor bei hohen 4 %. Für "Heute" hat Unique Research erfragt, inwieweit die Menschen die Teuerung im Alltag spüren (500 Befragte, max. Schwankungsbreite +/-4,4 %, 10.-13.11.2025).

Die Ergebnisse:


Eine große Mehrheit von 85 % bekennt, im Alltag von der Teuerung betroffen zu sein (46 % "sehr", 39 %"eher"). Nur 12 % erklären, die Teuerung wenig zu spüren, 2 %merken gar nichts.


Frauen zeigen sich mit insgesamt 87 % etwas stärker betroffen als Männer (83 %). Bei den Frauen spüren 52 %die Teuerung sogar sehr, bei Männern sind das 40 %.


In der Altersgruppe der 30-bis 59-Jährigen wirkt sich die Teuerung am stärksten aus (89 %). Auch bei Jungen und Älteren spüren mehr als 80 %die hohen Preise.


Quer durch die Parteien leidet die Mehrheit unter der Teuerung. Am meisten betroffen zeigen sich FPÖ-Wähler (92 %) SPÖ-Anhänger (88 %).


Bei Neos-Wählern finden sich mit 25 %die vergleichsweise meisten, welche die Teuerung "wenig" oder "gar nicht" spüren. Bei Anhängern der ÖVP sind das 24 %.


Alle betroffen "Menschen mit besserem Einkommen -etwa Neos-Wähler oder Menschen mit Matura -spüren die Teuerung weniger", kommentiert Meinungsforscher Peter Hajek -"aber in keiner Gruppe gibt es eine Mehrheit, die sagt, dass man keine finanzielle Begrenzung wahrnimmt".

Umfrage HEUTE - Teuerung im Alltag
Umfrage HEUTE - Teuerung im Alltag

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %

Feldarbeit: 10. bis 13. November 2025

 
 
 

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