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HEUTE-Umfrage: Politiker-Ranking Jänner 2026

Politiker-Ranking Jänner 2026
Politiker-Ranking Jänner 2026

Online-Artikel Heute



Einige Verschiebungen im Ranking bringt das "Heute"-Politbarometer für den Jänner. Großer Verlierer ist SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler.


"Welcher Politiker ist Ihnen in den letzten 14 Tagen positiv oder negativ aufgefallen?" Das fragt "Unique Research" für "Heute" in regelmäßigen Abständen 500 Österreicherinnen und Österreicher ab 16 Jahren (online von 19. bis 22. Jänner 2026, maximale Schwankungsbreite ±4,4 Prozent). Das sind die spannenden Ergebnisse für den Jänner:


Kickl behält Platz eins

Der FPÖ- und Oppositionschef Herbert Kickl kommt auf 29 Prozent Positiv-Wert. So viel hat kein anderer Politiker in diesem Land. Negativ aufgefallen ist er 44 Prozent. Das heißt: Kickl polarisiert. Die Werte sind gegenüber dem Dezember nur geringfügig verändert.


Marterbauer schon Zweiter

Der Aufsteiger ist SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer. Mit 25 Prozent Positiv-Nennungen und nur 19 Prozent Negativ-Nennungen weist er mit plus sechs den besten Saldo aller Abgefragten auf. Macht insgesamt Platz zwei hinter Kickl.


Marterbauer und Holzleitner stark

Minimal verloren hat Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ). Er ist vom zweiten auf den dritten Platz gerutscht. Wie auch schon im November halten sich bei ihm die Positiv- und Negativ-Nennungen die Waage. In diesem Bereich ist nur Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) mit plus einem Prozent besser. Sie liegt gesamt auf Rang acht (November Platz elf).


Stocker aus den Top 3

Bundeskanzler und ÖVP-Chef Christian Stocker hat seinen zweiten Platz aus dem Dezember verloren. Sein Saldo sank von minus sieben auf minus 17.


Meinl-Reisinger am Stockerl

Davon profitieren konnte Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Sie liegt mit 21 zu 39 Prozent auf Platz drei des Barometers.


Gewessler holt auf

Einen schönen Sprung nach vorn machte Grünen-Chefin Leonore Gewessler. Sie ist 19 Prozent der Befragten positiv und 40 Prozent negativ aufgefallen. Das ergibt den fünften Platz. Im Dezember war sie noch auf Platz elf gelegen.


"Minusmann" Babler auf Rekord-Tief

Immer katastrophaler werden die Umfrage-Werte für SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler. Er ist gleich 52 Prozent der Österreicher negativ aufgefallen. Das ist der schlechteste Wert aller Politiker im Land. Dazu kommt: So unbeliebt wie jetzt war Babler noch nie. Seine Negativ-Kurve: 44 Prozent im März, 40 Prozent im Mai, 41 Prozent im Juni, 51 Prozent im September, 50 im November und 45 Prozent im Dezember. Der Trend geht also weiter nach unten.


Holzleitner mit positivem Wert auf niedrigem Niveau

Auffallend: Neben Finanzminister Marterbauer weist nur SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner einen positiven Saldo von plus vier auf – allerdings auf relativ niedrigem Niveau.


Kein Hochzeits-Turbo für Bauer

Familienministerin Claudia Bauer (vormals Plakolm, ÖVP) konnte den Boost ihrer Hochzeit nicht in verbesserte Werte umsetzen. Mit 17 zu 22 Prozent blieb sie so gut wie auf ihrem Dezember-Niveau von 18 zu 22 Prozent.


Schellhorn polarisiert weiterhin wie kaum ein anderer

Neos-Staatssekretär Sepp Schellhorn bleibt ebenfalls äußerst umstritten. Die 34 Prozent Negativ-Nennungen bedeuten den sechsthöchsten Wert. Nur ein kleiner Trost für ihn: Im Dezember waren es sogar 39 Prozent.


Schmidt ist rote Laterne los

Eine Änderung hat es am Ende der Rankings gegeben: Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt (SPÖ) ist die rote Laterne los. Abgelöst wurde sie an diesem eher unrühmlichen Platz von Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP).


„Die Meinung der Österreicher ist auch nach der wenig geglückten Regierungsklausur stabil.“

Peter Hajek, Meinungsforscher und Politik-Experte, "Unique Research"


"Unique Research"-Meinungsforscher und Politik-Experte Peter Hajek analysiert diese Ergebnisse im "Heute"-Gespräch so: "Die Einschätzung der Österreicher gegenüber den Spitzenpolitikern ist auch nach der wenig geglückten Regierungsklausur stabil. Bundeskanzler und Vizekanzler mussten leichte, nicht signifikante Rücksetzer hinnehmen. Am stärksten polarisieren die jeweiligen Parteispitzen, diese haben alle ein klar negatives Saldo."


Und weiter: "Auf leisen Sohlen positioniert sich Markus Marterbauer als die seriöse, kompetente Alternative. Er ist – neben Eva-Maria Holzleitner – der einzige Politiker, der einen positiven Saldo aufweist."



Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %

Feldarbeit: 19. bis 22. Dezember 2025

 
 
 

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