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HEUTE-Umfrage: Aufnahme von Kindern und Frauen


Umfrage HEUTE - Aufnahme von Kindern und Frauen

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Jeder 3. für Aufnahme von Flüchtlingen

Das Nein der Regierung zur Flüchtlingsaufnahme aus den griechischen Lagern findet mehrheitlich die Zustimmung der Österreicher. Aber immerhin ein Drittel will zumindest Kinder und Frauen aufnehmen.


Deutschland will bis zu 1.500 schutzbedürftige Kinder und Jugendliche aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln aufnehmen. Die Regierung - allen voran Kanzler Kurz -lehnt das ab. "Unique Research" fragte für "Heute", was die Österreicher davon halten (811 Befragte, max. Schwankungsbreite ±3,4 %):


Mehrheit gegen Aufnahme 58 % sind gegen die Aufnahme von Kindern und Frauen, während sich 35 % der Befragten dafür aussprechen.


Grün und Türkis weit auseinander Wenig überraschend stehen Grün-Wähler der Flüchtlingsaufnahme am positivsten gegenüber. Nur 12 % von ihnen sind dagegen. Bei ÖVP-Anhängern beträgt dieser Anteil 76 %.


Kategorisches blaues Nein Die FPÖ-Fans lehnen die Aufnahme von Kindern und Frauen zu 89 %ab. 73 %wollen diese Flüchtlinge sogar "sicher nicht" aufnehmen.


Pinke und rote Mehrheit für Aufnahme 59 % der Neos-Wähler und 56 %der SPÖ-Anhänger sind der Meinung, dass Österreich sich an der Flüchtlingsaufnahme beteiligen sollte.


Nur Junge dafür Deutliche Unterschiede gibt es nach Alter der Befragten: Bei Personen unter 30 Jahren beträgt die Zustimmung zur Aufnahme 50 %. Bei Personen über 30 Jahren liegt sie nur mehr bei 31 %.


Männer, aber auch Frauen eher ablehnend Sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Befragten spricht sich eine deutliche Mehrheit für den harten Flüchtlingskurs aus.


"Auch Corona ändert nichts an der Haltung. Egal, ob nur Kinder und Frauen: Ein Großteil der Österreicher ist sehr skeptisch hinsichtlich einer Flüchtlingsaufnahme", so Meinungsforscher Peter Hajek



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Das Nein der Regierung zur Flüchtlingsaufnahme aus den griechischen Lagern findet mehrheitlich die Zustimmung der Österreicher. Aber immer ein Drittel will wenigstens Kinder und Frauen aufnehmen.


Deutschland will bis zu 1.500 schutzbedürftige Kinder und Jugendliche von den griechischen Inseln aufnehmen. Die österreichische Regierung - allen voran Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) - lehnt das ab.


Jeder Dritte will es

"Unique Research" fragte für "Heute", was die Österreicher davon halten. Die Umfrage wurde mit 811 Befragten durchgeführt, die maximale Schwankungsbreite beträgt +/- 3,4 Prozent.


Die Mehrheit ist dabei gegen die Aufnahme: 58 Prozent sind gegen die Aufnahme von Kindern und Frauen, während sich 35 Prozent der Befragten dafür aussprechen.

Die Regierungsparteien Grün und Türkis liegen weit auseinander. Wenig überraschend stehen Grün-Wähler der Flüchtlingsaufnahme am positivsten gegenüber. Nur 12 Prozent von ihnen sind dagegen. Bei ÖVP-Anhängern beträgt dieser Anteil 76 Prozent.


Bei den blauen Befragten manifestiert sich ein kategorisches Nein: Die FPÖ-Fans lehnen die Aufnahme von Kindern und Frauen zu 89 Prozent ab. 73 Prozent wollen diese Flüchtlinge sogar "sicher nicht" aufnehmen.


Bei Pink und Rot gibt es eine Mehrheit für die Aufnahme von Flüchtlingskindern und -frauen. 59 Prozent der Neos-Wähler und 56 Prozent der SPÖ-Anhänger sind der Meinung, dass Österreich sich an der Flüchtlingsaufnahme beteiligen soll.


Nur die Jungen

Deutliche Unterschiede gibt es nach Alter der Befragten: Bei Personen unter 30 Jahren beträgt die Zustimmung zur Aufnahme 50 Prozent. Bei Personen über 30 Jahren liegt sie nur mehr bei 31 Prozent.


Unterschiede je nach Geschlecht sind klein: Sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Befragten spricht sich eine deutliche Mehrheit für den harten Flüchtlingskurs aus.


Und was ist mit dem Coronavirus? "Auch Corona ändert nichts an der Haltung. Egal, ob nur Kinder und Frauen: Ein Großteil der Österreicher ist sehr skeptisch hinsichtlich einer Flüchtlingsaufnahme", so Meinungsforscher Peter Hajek.



Disclaimer

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Telefonische und Online-Befragung

Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren

Stichprobengröße: 811 Befragten

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 3,4%

Feldarbeit: 9. bis 13. März 2020