Profil-Umfrage: Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel


unique research peter hajek josef kalina umfrage: Zeitlich befristete Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
Profil-Umfrage: Zeitlich befristete Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
 

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unique research peter hajek josef kalina umfrage: Zeitlich befristete Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel

Zweifelhafte Langfristwirkung


Eine Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel wird mehrheitlich befürwortet, allerdings nicht überschwänglich. Man ist sich nicht ganz sicher, wie lange diese Maßnahme helfen würde, schließlich könnten die Lebensmittelhändler ihre Preise trotzdem weiter erhöhen, und die Entlastung wäre unter Umständen bald wieder verpufft. Fixe Preisdeckel stoßen derzeit auf mehr Widerhall, auch wenn sie auf der anderen Seite mit viel Steuergeld finanziert werden müssen. Deutlich positiver stehen einem Aussetzen der Mehrwertsteuer FPÖ-Anhänger:innen sowie niedriger Gebildete gegenüber, die vielfach aufgrund ihrer Einkommenssituation auch stärker unter der Teuerung leiden.


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Umfrage: Hälfte will Mehrwertsteuer-Streichung bei Grundnahrungsmitteln

profil-Umfrage: 38% befürchten Belastung für das Budget und misstrauen Lebensmittelhandel.


50% der Österreicherinnen und Österreicher halten die befristete Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel für eine geeignete Maßnahme, um die steigenden Preise von Lebensmitteln abzufedern. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique-research für das aktuelle Nachrichtenmagazin „profil“ hervor. 38% halten die befristete Streichung der Mehrwertsteuer für das falsche Mittel, da dadurch der Staatshaushalt belastet würde und man nicht wisse, ob die Lebensmittelkonzerne ihre Preise dann nicht entsprechend anheben würden. 12% machten keine Angaben. n=500; maximale Schwankungsbreite: +/- 4,4%


 

Disclaimer:

Auftraggeber: Profil

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4%

Feldarbeit: 5. bis 8. September 2022