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HEUTE-Umfrage: Meinung zu Klubobleuten

Aktualisiert: 12. Nov. 2025


Unique research Umfrage HEUTE: Meinung zu Klubobleuten
Umfrage HEUTE - Meinung zu Klubobleuten

Online-Artikel Heute



Eine brandaktuelle "Heute" -Umfrage wirft einen Blick auf die Performance der Klubobleute im Parlament. Für die Opposition läuft es derzeit gut.


Die Postenschacher-Affäre rund um den ÖVP-Mann August Wöginger hat die Arbeit der Klubobleute zuletzt verstärkt in den Fokus gerückt. Doch wie bewerten die Österreicher die Performance der Chefs im Hohen Haus? Eine aktuelle Umfrage von "Unique Research" im Auftrag von "Heute" (500 Befragte, Schwankungsbreite ± 4,4 Prozent) gibt darüber Aufschluss.


Kickl auch hier an der Spitze

Die Blauen von Herbert Kickl liegen nicht nur in der Sonntagsfrage in Front, auch die Arbeit ihres Klubobmanns kommt unter den fünf abgefragten Parteigranden am besten an. 38 Prozent haben von Kickl eine sehr gute oder eher gute Meinung. "Er profitiert von starker Loyalität seiner Basis, bleibt aber im Gesamtbild umstritten“, erläutert Meinungsforscher Peter Hajek. Hintergrund: 58 Prozent lehnen Kickls Polit-Zugang – teils scharf – ab. Die freiheitliche Wählerschaft steht jedoch geschlossen hinter ihrem Parteichef. Satte 94 Prozent stellen ihm ein gutes Zeugnis aus.


Gewessler auf Platz 2

Auch seine Kollegin auf der Oppositionsbank, Leonore Gewessler, punktet. 28 Prozent stehen "sehr" oder "eher" hinter der Neo-Klubobfrau. Neben Kickl ist die ehemalige Klimaministerin auch die Einzige in der Riege der Abgefragten, die eine starke überregionale Bekanntheit mitbringt. Ihre eigene Wählerschaft steht geschlossen hinter Gewessler, sie strahlt aber auch in jene von Neos und SPÖ hinein und kann dort punkten. Freiheitliche Wähler lehnen sie tief ab.


Kucher mit geringstem Negativ-Saldo

Ein solides Ergebnis bringt der SPÖ-Chef im Hohen Haus, Philip Kucher, nachhause. 17 Prozent beurteilen seine Tätigkeit wohlwollend, 26 Prozent können wenig mit seinem Zugang anfangen. Mit minus 9 hat er aber auch den geringsten Negativ-Saldo.


Jeder Zweite kennt Shetty nicht

Diesen Wert teilt er mit Yannick Shetty Beate Meinl-Reisingers Nachfolger im Hohen Haus ist 48 Prozent der Befragten gar kein Begriff. Hajek zu "Heute": "Die eher neutralen Bewertungen bei Kucher und Shetty sind Zeichen der geringeren öffentlichen Wahrnehmung."


Schlusslicht Wöginger

Nach seinem Prozess und der Diskussion um die Diversion mit 44.000 Euro Geldbuße wegen Postenschacher-Vorwürfen kommt ÖVP-Grande August Wöginger ganz hinten im Feld zu liegen. Nur elf Prozent stellen ihm aktuell ein gutes Zeugnis aus, 52 Prozent fremdeln mit seiner Arbeit. Selbst in der eigenen Wählerschaft muss der Oberösterreicher 40 Prozent Ablehnung hinnehmen.


Für Experte Peter Hajek liegen "die schlechten Werte auf der Hand". Es verwunde ihn aber etwas, "dass ihn trotzdem ein Viertel der Bevölkerung nicht kennt". Das zeige, so Hajek, "dass nicht alle Bürger en detail die Politik verfolgen".


Wie beurteilt der Demoskop die durch die Bank mehrheitlich negativen Bewertungen der Klubchefs? "Die Werte spiegeln eine verbreitete Skepsis gegenüber der politischen Elite wider."



Print-Artikel Heute


Zeugnis für Klubchefs: Kickl und Gewessler an der Spitze


Eine brandaktuelle „Heute“-Umfrage wirft einen Blick auf die Performance der Klubobleute im Parlament. Für die beiden Oppositionspolitiker läuft es derzeit gut. August Wöginger ist Schlusslicht.


Die Postenschacher-Affäre um ÖVP-Mann August Wöginger hat die Arbeit der Klubobleute zuletzt verstärkt in den Fokus gerückt. Eine Umfrage von Unique Research (500 Befragte, Schwankungsbreite ± 4,4 Prozent) gibt nun Aufschluss über ihre Performance:


Kickl an der Spitze

Wie bei der Sonntagsfrage liegt Herbert Kickl auch hier in Front. 38 Prozent haben von ihm eine „sehr gute“ oder „eher gute“ Meinung. Aber: 58 Prozent lehnen Kickls Politik ab.


Gewessler auf Platz 2

27 Prozent stehen „sehr“ oder „eher“ hinter der zweiten Oppositionspolitikerin im Parlament. Die neue Grünen-Chefin hat – wie Kickl – eine große überregionale Bekanntheit.


SPÖ-Mann solide

17 Prozent beurteilen Philip Kuchers Tätigkeit t wohlwollend, 26 Prozent können wenig mit seinem Zugang anfangen. Mit minus 9 hat er auch den geringsten Negativ-Saldo im Feld.


Jeder 2. kennt Shetty nicht

Diesen Wert teilt er mit Yannick Shetty. Beate Meinl-Reisingers Nachfolger im Parlament ist 48 Prozent der Befragten gar kein Begriff.


Schlusslicht Wöginger

Nach seinem Prozess landet ÖVP-Grande August Wöginger ganz hinten. Nur 11 Prozent stellen ihm ein gutes Zeugnis aus, 52 Prozent fremdeln mit seiner Arbeit. Selbst bei den ÖVP-Wählern muss er 40 Prozent Ablehnung hinnehmen.


Experte ortet „Skepsis“

Peter Hajek zu den durch die Bank mehrheitlich negativ beurteilten Klubchefs: „Die Werte spiegeln eine verbreitete Skepsis gegenüber der politischen Elite wider.“

Online-Artikel



Laut einer aktuellen Umfrage überzeugt FPÖ-Chef Herbert Kickl nicht nur inhaltlich, sondern auch in seiner Rolle als Klubobmann. Kein anderer Politiker erhält eine ähnlich starke Rückendeckung aus den eigenen Reihen.


Wien. – Eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Unique Research, die im Auftrag von Heute durchgeführt wurde, hat die Arbeit der Klubobleute im Parlament unter die Lupe genommen. Befragt wurden 500 Österreicher, die Schwankungsbreite liegt bei ± 4,4 Prozent. Das Ergebnis: In der öffentlichen Wahrnehmung schneiden besonders die Vertreter der Opposition gut ab.


Kickl an der Spitze

FPÖ-Chef Herbert Kickl liegt nicht nur bei den Parteipräferenzen vorne, auch seine Arbeit als Klubobmann überzeugt viele. 38 Prozent der Befragten bewerten seine Leistung als „sehr gut“ oder „eher gut“. Laut dem Meinungsforscher Peter Hajek profitiert Kickl von der starken Loyalität seiner Basis, bleibt im Gesamtbild aber umstritten. Tatsächlich lehnen 58 Prozent seine politische Linie ab. Unter den eigenen Anhängern genießt er jedoch enorme Unterstützung: Ganze 94 Prozent stellen ihm ein positives Zeugnis aus.


Gewessler punktet über Parteigrenzen hinweg

Auch Leonore Gewessler, seit Kurzem Klubobfrau der Grünen, kann mit 28 Prozent Zustimmung ein solides Ergebnis vorweisen. Die frühere Klimaministerin ist neben Kickl die einzige unter den Befragten mit starker landesweiter Bekanntheit. Ihre Wählerbasis steht geschlossen hinter ihr und sie kann zudem Sympathien bei Anhängern von SPÖ und NEOS gewinnen. Nur die freiheitliche Wählerschaft lehnt sie entschieden ab.


Inzwischen prägt die FPÖ die Politik mehrerer österreichischer Bundesländer und dominiert auch den Nationalrat. In der FREILICH-Ausgabe Nr. 34 wird die Entwicklung der Partei beleuchtet, die sich zur prägenden Kraft gewandelt hat.


Kucher und Shetty mit neutraler Wahrnehmung

SPÖ-Klubchef Philip Kucher erhält 17 Prozent positive Bewertungen. 26 Prozent beurteilen seine Arbeit negativ. Dennoch weist er mit minus neun den geringsten Negativsaldo auf, was auf moderate, aber stabile Werte hindeutet. Den gleichen Saldo erreicht der NEOS-Politiker Yannick Shetty, der jedoch 48 Prozent der Befragten gar kein Begriff ist. Laut Hajek sind die eher neutralen Bewertungen bei Kucher und Shetty „Zeichen der geringeren öffentlichen Wahrnehmung“.


Wöginger stürzt nach Skandal ab

Am schlechtesten schneidet der ÖVP-Mandatar August Wöginger ab. Nach den Schlagzeilen um die Postenschacher-Affäre und seiner Diversion mit einer Geldbuße von 44.000 Euro erreicht er nur elf Prozent Zustimmung. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) lehnt seine Arbeit ab. Selbst in der eigenen Partei stößt er auf Kritik: 40 Prozent der ÖVP-Wähler sind unzufrieden mit ihm. Für Hajek liegen „die schlechten Werte auf der Hand“. Er zeigt sich dennoch überrascht, „dass ihn trotzdem ein Viertel der Bevölkerung nicht kennt“. Das zeige, „dass nicht alle Bürger en detail die Politik verfolgen“. Insgesamt spiegeln die Ergebnisse laut Hajek „eine verbreitete Skepsis gegenüber der politischen Elite wider“.

Umfrage HEUTE - Meinung zu Herbert Kickl
Umfrage HEUTE - Meinung zu Herbert Kickl
Umfrage HEUTE - Meinung zu Leonore Gewessler
Umfrage HEUTE - Meinung zu Leonore Gewessler
Umfrage HEUTE - Meinung zu August Wöginger
Umfrage HEUTE - Meinung zu August Wöginger

Erwähnungen in weiteren Medien

Online



Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %

Feldarbeit: 03. bis 06. November 2025

 
 
 

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