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HEUTE-Umfrage: Politikerranking

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Aktualisiert: vor 6 Stunden

HEUTE-Umfrage: Politikerranking
HEUTE-Umfrage: Politikerranking

Online-Artikel Heute



Die Performance der Spitzenpolitiker wird großteils negativ beurteilt. Das zeigt das "Heute"-Politbarometer. Weiter klare Nummer eins: FP-Chef Kickl.


Wie stehen Österreichs Politiker vor dem Start in den Herbst da? Das hat "Unique Research" für "Heute" 500 Österreicher ab 16 Jahren befragt (online, maximale Schwankungsbreite ±4,4 Prozent). Das sind die Ergebnisse:


Kickl mit bestem Positiv-Wert

An der Spitze liegt eindeutig FPÖ-Chef Herbert Kickl. Er ist in den vergangenen 14 Tagen 32 Prozent der Befragten positiv aufgefallen. Das ist der mit Abstand beste Wert aller abgefragten Politiker. Bei den Negativ-Nennungen konnte er gegenüber dem Juli von 45 auf 43 Prozent leicht verbessern. Von allen fünf Parteichefs und -chefinnen weist er mit elf Prozentpunkten ebenfalls den Bestwert auf.


Parteichefs polarisieren

Wie Kickl polarisieren auch die anderen Parteichefs. Am ehesten in Grenzen hält sich das bei Grünen-Chefin Leonore Gewessler. Sie ist 19 Prozent positiv und 42 Prozent negativ aufgefallen. Damit ist sie gegenüber Juli annähernd stabil geblieben.


Meinl-Reisinger ist jedem Zweiten negativ aufgefallen

Das gilt auch für ÖVP-Chef und Bundeskanzler Christian Stocker. Bei den Positiv-Nennungen liegt er allerdings hinter Gewessler und auch Neos-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Die kommt allerdings auf satte 48 Prozent Negativ-Nennungen.


Babler bei Wählern unten durch

Desaströs sind die Zahlen weiterhin für SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler. Er ist unglaublichen 53 Prozent und damit mehr als der Hälfte der Befragten negativ aufgefallen. Das ist der Rekordwert in dieser Kategorie. Nur 15 Prozent haben ihn zuletzt positiv in Erinnerung.


Das dürfte wohl auch daran liegen, dass sich viele seiner Versprechen von vor der Wahl nicht bewahrheitet haben. Auch sein unglückliches Agieren im Zusammenhang mit dem ORF hat sicher nicht zu einer positiveren Wahrnehmung geführt.


Marterbauer schon auf Platz zwei

Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) wird immer stärker. Mit 21 Prozent Positiv- und 25 Prozent Negativ-Nennungen liegt der bereits auf Platz zwei und ist im Saldo sogar der beste Spitzenpolitiker.


Bauer schließt zu Tanner auf

Von diesem Platz verdrängt hat Marterbauer damit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Sie ist von der zweiten Stelle auf Platz sechs zurückgefallen und hat damit auch ihren alleinigen Platz als bestbewertete ÖVP-Politikerin eingebüßt. Integrations- und Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat zu Tanner aufgeschlossen. Ihr hat wohl die Diskussion um ein Verbot des politischen Islam und des Kinderkopftuches in Schulen Punkte bei den Wählern eingebracht.


Wiederkehr und Karner stoßen in die Top Ten vor

Ebenfalls noch unter die Top Ten haben es Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos, von 14 auf 7) und Innenminister Gerhard Karner (ÖVP, von 12 auf 9) geschafft.


Pröll ist bester Staatssekretär

Am besten von den Staatssekretären schnitt übrigens Alexander Pröll (ÖVP) ab. Mit elf Prozent Positiv- und 21 Prozent Negativ-Nennungen kommt er auf den 13. Platz und liegt deutlich vor seinen Kolleginnen und Kollegen. Weiterhin einen auffallend hohen Negativwert hat Neos-Staatssekretär Sepp Schellhorn. Er ist jedem dritten Befragten zuletzt negativ aufgefallen. Schwacher Trost: Gegenüber Juli ist das wenigstens eine kleine Verbesserung von sechs Prozentpunkten.


Totschnig unauffällig – trotz Dürre und Klimagesetz

Auf sein spannendes Detail der Umfrage weist Meinungsforscher und Politik-Experte Peter Hajek im Gespräch mit "Heute" hin: Umwelt- und Klimaminister Norbert Toschnig (ÖVP) ist zwei Dritteln der Wähler in letzter Zeit nicht aufgefallen oder sie kennen ihn nicht.


"Das ist insofern interessant, ist er wegen der Dürrehilfen für die Bauern und dem Klimaschutzgesetz politisch an vorderster Front gestanden", so Hajek.


Online-Artikel



Wie gut kommen Österreichs Spitzenpolitiker bei den Wählern an? Das neue „Heute“-Politbarometer zeigt ein ernüchterndes Bild: Die meisten Politiker haben deutlich mehr Kritiker als Fans. Unangefochten an der Spitze liegt FPÖ-Chef Herbert Kickl. Für eine Überraschung sorgt Finanzminister Markus Marterbauer.


Wie gut kommen Österreichs Spitzenpolitiker bei den Wählern an? Das neue „Heute“-Politbarometer zeigt ein ernüchterndes Bild: Die meisten Politiker haben deutlich mehr Kritiker als Fans. Unangefochten an der Spitze liegt FPÖ-Chef Herbert Kickl. Für eine Überraschung sorgt Finanzminister Markus Marterbauer.


Das Ergebnis ist eindeutig: Herbert Kickl ist weiterhin die Nummer eins. 32 Prozent der Befragten sagen, dass ihnen der FPÖ-Chef in den vergangenen 14 Tagen positiv aufgefallen ist – der mit Abstand beste Wert im gesamten Politbarometer, so die Heute.


Auch bei den Negativ-Nennungen konnte Kickl leicht zulegen: 43 Prozent sehen ihn negativ. Im Vergleich zum Juli ist das eine Verbesserung um zwei Prozentpunkte. Unter den fünf Parteichefs und -chefinnen weist Kickl damit einen Positiv-Negativ-Saldo von plus elf Prozentpunkten auf – ebenfalls Bestwert.


Ganz anders sieht es bei den anderen Parteispitzen aus. Die meisten sorgen für deutlich mehr negative als positive Reaktionen.


Noch vergleichsweise ausgeglichen fällt das Ergebnis für Grünen-Chefin Leonore Gewessler aus. Sie kommt auf 19 Prozent positive und 42 Prozent negative Nennungen. Damit bewegt sie sich ungefähr auf dem Niveau des Juli.


Meinl-Reisinger fällt besonders negativ auf

Auch Bundeskanzler und ÖVP-Chef Christian Stocker kommt nicht an Kickls Werte heran. Bei den positiven Nennungen liegt er hinter Gewessler und auch hinter NEOS-Chefin sowie Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.


Bei Meinl-Reisinger zeigt sich allerdings eine andere Seite des Ergebnisses: 48 Prozent der Befragten ist sie in den vergangenen zwei Wochen negativ aufgefallen. Damit liegt sie bei den Negativ-Nennungen fast bei jedem Zweiten. Besonders bitter fällt das Ergebnis für SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler aus.


53 Prozent der Befragten geben an, dass er ihnen zuletzt negativ aufgefallen ist. Damit hält Babler den höchsten Negativ-Wert aller abgefragten Spitzenpolitiker. Nur 15 Prozent nennen ihn positiv.


Als mögliche Gründe werden unter anderem enttäuschte Erwartungen an frühere Wahlversprechen sowie sein Auftreten rund um den ORF genannt. Für den SPÖ-Chef ist das Ergebnis jedenfalls ein weiterer Dämpfer vor dem politischen Herbst. Für die Überraschung sorgt hingegen Finanzminister Markus Marterbauer.


Der SPÖ-Politiker kommt auf 21 Prozent positive und 25 Prozent negative Nennungen. Damit liegt er bereits auf Platz zwei – und weist mit einem Saldo von minus vier Prozentpunkten sogar das beste Ergebnis unter den Spitzenpolitikern auf.


Während die Parteichefs also weiterhin stark polarisieren, scheint Marterbauer bei den Befragten zunehmend besser anzukommen.


Der Herbst kann damit für die Parteispitzen durchaus ungemütlich werden: Kickl bleibt klarer Spitzenreiter, während sich hinter ihm die Kräfteverhältnisse verschieben.

Online-Artikel



Zum Herbstauftakt liefert das aktuelle „Heute“-Politbarometer ein eindeutiges Bild: FPÖ-Chef Herbert Kickl bleibt mit großem Abstand der beliebteste Spitzenpolitiker des Landes, während Vizekanzler Andreas Babler einen historischen Negativwert einfährt.


Kickl mit bestem Wert aller Politiker

Für die Erhebung befragte das Institut „Unique Research“ 500 Österreicher ab 16 Jahren online, die maximale Schwankungsbreite liegt bei 4,4 Prozentpunkten. Kickl kommt demnach auf 32 Prozent positive Nennungen in den vergangenen 14 Tagen – der mit Abstand beste Wert unter allen abgefragten Politikern. Bei den negativen Nennungen konnte er sich gegenüber Juli sogar leicht verbessern, von 45 auf 43 Prozent. Mit einem Saldo von elf Prozentpunkten weist er unter allen fünf Parteichefs den besten Wert auf.


Auch die übrige Parteispitze polarisiert deutlich

Am wenigsten polarisierend unter den Parteichefs zeigt sich Grünen-Chefin Leonore Gewessler mit 19 Prozent positiven und 42 Prozent negativen Nennungen – nahezu unverändert gegenüber Juli. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) liegt bei den positiven Nennungen sowohl hinter Gewessler als auch hinter NEOS-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger zurück, die allerdings mit 48 Prozent Negativ-Nennungen auf einen besonders hohen Wert kommt.


Babler mit Rekordwert bei Ablehnung

Besonders deutlich fällt das Ergebnis für Babler aus: 53 Prozent der Befragten – und damit mehr als die Hälfte – gaben an, ihn zuletzt negativ wahrgenommen zu haben. Das ist der bisherige Rekordwert in dieser Kategorie. Positiv fiel er dagegen nur 15 Prozent der Befragten auf. Als möglichen Grund nennt „Heute“ den Umstand, dass sich zahlreiche seiner Ankündigungen aus der Zeit vor der Wahl bislang nicht erfüllt hätten, ergänzt um sein zuletzt umstrittenes Agieren rund um die ORF-Reform.


Marterbauer im Aufwind, Tanner verliert Spitzenplatz

Deutlich zulegen konnte hingegen Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ): Mit 21 Prozent positiven und 25 Prozent negativen Nennungen liegt er bereits auf Platz zwei des Rankings und weist im Saldo sogar den besten Wert aller Spitzenpolitiker auf. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner rutschte im Gegenzug von Platz zwei auf Platz sechs ab und verlor damit ihren bisher alleinigen Status als bestbewertete ÖVP-Politikerin. Zu ihr aufgeschlossen hat Integrations- und Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) – wohl auch, weil ihr die Debatten um ein Verbot des politischen Islam sowie um das Kopftuchverbot in Schulen Punkte bei den Wählern eingebracht haben dürften. Unter die Top Ten vorgestoßen sind zudem Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS, von Platz 14 auf 7) und Innenminister Gerhard Karner (ÖVP, von Platz 12 auf 9).


Pröll bester Staatssekretär, Schellhorn weiter mit hohem Negativwert

Unter den Staatssekretären schneidet Alexander Pröll (ÖVP) mit elf Prozent positiven und 21 Prozent negativen Nennungen am besten ab und landet damit auf Platz 13 der Gesamtwertung. NEOS-Staatssekretär Sepp Schellhorn bleibt dagegen mit einem Drittel negativer Nennungen auffällig hoch belastet – gegenüber Juli bedeutet das immerhin eine leichte Verbesserung um sechs Prozentpunkte.


Totschnig trotz Themenpräsenz kaum wahrgenommen

Auf eine Auffälligkeit der Umfrage verweist Meinungsforscher Peter Hajek im Gespräch mit „Heute“: Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig (ÖVP) ist zwei Dritteln der Befragten zuletzt gar nicht aufgefallen oder unbekannt geblieben. Das sei insofern bemerkenswert, so Hajek, als Totschnig zuletzt wegen der Dürrehilfen für Bauern und des geplanten Klimaschutzgesetzes politisch an vorderster Front gestanden habe.

Erwähnungen in weiteren Medien

Online

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte in Österreicher

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4%

Feldarbeit: 7. bis 10. September 2026


 
 
 

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