HEUTE-Umfrage: Aussicht Entwicklung Österreichs 2026
- noahschleinzer
- vor 16 Minuten
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Online-Artikel Heute
Die Österreicher blicken mit viel Skepsis auf das neue Jahr. 41 Prozent rechnen laut neuer Umfrage mit einer negativen Entwicklung unseres Landes.
Wie wird Österreich seine Herausforderungen im kommenden Jahr bewältigen? Das fragte "Unique Research" für "Heute" 500 Österreicher online (maximale Schwankungsbreite ±4,4 Prozent, Befragungszeitraum 15. bis 18. Dezember). Das sind die spannenden Ergebnisse:
Sieben Prozent sehr optimistisch
Sieben von 100 Befragten rechnen damit, dass unser Land die Herausforderungen gut bewältigen wird. Rund jeder Vierte glaubt an eine eher gute Bewältigung der Probleme.
16 Prozent rechnen mit Scheitern
Damit überwiegt die Zahl der Pessimisten eindeutig gegenüber den Optimisten. Dazu kommt, dass weitere 25 Prozent glauben, dass Österreich die Herausforderungen eher nicht bewältigen wird.
Regierungsfans optimistisch
Bei SPÖ-, ÖVP- und Neos-Wählern machen die Optimisten 53, 52 beziehungsweise 51 Prozent aus, sind also in allen drei Gruppen in der Mehrheit.
FPÖ-Anhänger extrem skeptisch
Bei Wählern der Freiheitlichen glauben gleich 38 Prozent, dass Österreich scheitert. Weitere 29 Prozent sind eher pessimistisch.
Männer optimistischer
Während 34 der männlichen Befragten an eine gute Entwicklung glauben, sind es bei Frauen nur 27 Prozent. In beiden Gruppen überwiegen die Pessimisten mit je 41 Prozent.
Junge am zuversichtlichsten
Befragte von 16 bis 29 Jahre glauben zu 36 Prozent an eine gute Bewältigung der Herausforderungen, nur 30 Prozent von ihnen sind skeptisch. Bei den ab 60-Jährigen beträgt das Verhältnis 35 zu 40 Prozent. Am skeptischsten sind Personen zwischen 30 und 59 Jahren. Der Anteil der Optimisten liegt nur bei 25 Prozent, 46 Prozent sind pessimistisch.
"Nicht so schlecht"
"Die Stimmung ist gar nicht so schlecht wie viele meinen", analysiert Meinungsforscher Peter Hajek im "Heute"-Gespräch. "Ein Drittel der Bevölkerung sieht durchwegs hoffnungsfroh ins neue Jahr, 41 Prozent sind eher kritisch."
Riss durch die Wählerschaften
Hajek weiter: "Aber die gute Nachricht ist: Nur 16 Prozent meinen, Österreich werde an den Herausforderungen im kommenden Jahr scheitern. So weit ist es also noch nicht, auch wenn die Herausforderungen groß sind." Wie so oft gehe ein Riss durch die Wählerschaften: "Blaue Wähler sind deutlich pessimistischer eingestellt, während alle anderen Wählerinnen und Wähler eine klar positive Sicht der Dinge haben."
Print-Artikel Heute
Wähler der Koalition blicken optimistischer in die Zukunft
Die Österreicher blicken verhalten auf das am Donnerstag beginnende Jahr 2026. Während 31 % mit einer positiven Entwicklung rechnen, sind laut einer aktuellen Umfrage 41 % pessimistisch.
Wie wird Österreich seine Herausforderungen im kommenden Jahr bewältigen? Das fragte Unique Research für „Heute“ 500 Österreicher online (max. Schwankungsbreite ±4,4 %). Die Ergebnisse:
7 % sehr optimistisch
Sieben von 100 Befragten rechnen damit, dass unser Land die Herausforderungen gut bewältigen wird.
24 % eher positiv
Rund jeder Vierte glaubt an eine eher gute Bewältigung. 16 % rechnen mit Scheitern Damit überwiegt die Zahl der Pessimisten eindeutig.
25 % eher negativ
Dass Österreich die Herausforderungen eher nicht bewältigen wird, glauben immerhin noch 25 von 100 Befragten.
Regierungsfans zuversichtlich
Bei SPÖ-, ÖVP- und Neos-Wählern machen die Optimisten 53, 52 und 51 % aus, sind also in der Mehrheit.
FPÖ-Anhänger extrem skeptisch
Bei Wählern der Freiheitlichen glauben gleich 38 %, dass Österreich scheitert, 29 % sind eher pessimistisch.
Männer optimistischer
Während 34 % der männlichen Befragten an eine gute Entwicklung glauben, sind es bei Frauen nur 27 %. In beiden Gruppen überwiegen die Pessimisten mit jeweils 41 %.
„Nicht so schlecht“
„Die Stimmung ist gar nicht so schlecht, wie viele meinen“, analysiert Meinungsforscher Peter Hajek im „Heute“-Gespräch

Auftraggeber: HEUTE
Methode: Online-Befragung
Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen
Stichprobengröße: 500 Befragte
Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %
Feldarbeit: 15. bis 18. Dezember 2025



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