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HEUTE-Umfrage: 42 Prozent stört das Kopftuch im Supermarkt

Aktualisiert: 10. Jan 2019

Grafik HEUTE Umfrage - Alltagssituationen in denen Kopftuch von Musliminnen stört

In welchen Alltagssituationen finden ÖsterreicherInnen es störend, wenn Musliminnen (egal welcher Nationalität) Kopftuch tragen? Die Umfrage von "Unique Research" für "Heute" zeigt ein differenziertres Bild

VP-Bildungsminister Heinz Faßmann kann sich ein Kopftuchverbot in der Schule vorstellen. Das sagte er in der ORF-"Pressestunde": Er regt dazu eine breite Debatte über Religion in der Schule an. Ein Kopftuch-Verbot halte er für alle Mädchen bis 14 Jahren und für Lehrerinnen sinnvoll.

"Wir müssen Normen setzen, was geht und was nicht." Bei Lehrerinnen gehe es auch um ein "ideologisch netruales Auftreten der Repräsentanten des öffentlichen Dienstes".

Faßmann hat die Mehrheit der ÖsterreicherInnen hinter sich. Das zeigt eine "Heute"-Umfrage. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 %) fühlen sich von Kopftuch-Trägerinnen in Schulen oder Kindergärten "sehr" oder "eher gestört"- Auch in der Azrtpraxis oder im Spital sind sie für knapp die Hälfte nicht gerne gesehen: 47 % stört das Kopftuch hier "sehr" oder "eher".

An der Supermarktkasse wird es von 42 % als störend empfunden, 44% haben hier kein Problem. Auf der Straße stört es die Mehrheit (56 %) "weniger" oder "gar nicht".




Artikel HEUTE 10.09.2018

Grafik HEUTE Artikel 10.09.2018

Grafik HEUTE Artikel 10.09.2018


Grafik HEUTE Artikel 10.09.2018

Grafik HEUTE Artikel 10.09.2018

HEUTE Artikel 10.09.2018




DISCLAIMER:

Eckdaten Heute September:

Institut: Unique Research GmbH

Feldarbeit: Jaksch & Partner/meinungsraum Zielgruppe: Wahlberechtigte in Österreich Befragungsmethode: Methodenmix telefonische und Online-Befragung Stichprobengröße: n=800 Max. Schwankungsbreite n=800: +/- 3,5% Deklarierte: n=595 Max. Schwankungsbreite n=595: +/- 4,0% Untersuchungszeitraum: 3. bis 6. September 2018

Wortlaut: „Angenommen, am nächsten Sonntag wären Nationalratswahlen, welcher Partei würden Sie da Ihre Stimme geben?“ (Parteien mit Spitzenkandidaten rotierend vorgelesen)

Stichprobengrundlage: Öffentliches Telefonverzeichnis, Institutseigene Datenbanken, Befragten-Panel meinungsraum Stichproben-Methode: vorgeschichtetes Randomverfahren Gewichtungsverfahren: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bundesland und Recall NRW 2017, Geschlecht x Alter, Geschlecht X Bundesland (Quelle: Statistik Austria/BMI) Quotenplan: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk, Geschlecht x Alter x Bundesland, Bildung x Bundesland (Quelle: Statistik Austria)