HEUTE-Umfrage: Wien Wahl 2020

Aktualisiert: März 9


Umfrage HEUTE - Hochschätzung Sonntagsfrage Wien

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Rot-Grün in Wien legt zu - dank Grün


Im Oktober wählt Wien. Aus heutiger Sicht gibt es zwei Sieger, nämlich ÖVP und Grüne. Die SPÖ bleibt trotz schlechtestem Ergebnis aller Zeiten klar vorne. Die FPÖ zerbröselt, Strache schafft den Einzug.


Im Vergleich zur Gemeinderatswahl 2015 gibt es heuer lauter neue Spitzenkandidaten. Nur Heinz-Christian Strache kennt Wahlkampf von der Spitze her, er tritt aber heuer statt für die FPÖ für die "Allianz für Österreich" (DAÖ) an. Das hat die größte Konsequenz auf das Ergebnis, zeigt die große "Heute"-Umfrage zur Wahl. Die Details:


Ludwigs SPÖ verliert

2015 war die SPÖ unter Michael Häupl auf 39,6 % gekommen. Nachfolger Michael Ludwig liegt zwar überlegen vorn, verliert aber Stimmen. Damit wäre er der einzige SP-Landeshauptmann, der kein Plus erreichen würde. Im Kärnten und im Burgenland legten Peter Kaiser und Hans Peter Doskozil um 10,8 % bzw. 8 % zu.


ÖVP verdoppelt Ergebnis

Finanzminister Gernot Blümel würde bei seinem ersten Antreten 22 % schaffen -ein Plus von fast 13 % und das beste Ergebnis seit 1987.


FPÖ stürzt völlig ab

Seit 2005 war Heinz-Christian Strache bei drei Wien-Wahlen FP-Spitzenkandidat, das Ergebnis verdoppelte sich von 14,8 auf 30,8 %. Nach Ibiza und unter Neo-Parteichef Dominik Nepp würde die FPÖ gedrittelt, käme nur mehr auf 10 %.


Grüne belohnt

Bei den Grünen wirkt der Regierungsbonus - in Wien und Bund. Mit 19 % würde Vizebürgermeisterin Birgit Hebein die bisherige Bestmarke (14,6 %) in der Hauptstadt übertreffen.


Neos bleiben konstant

2015 war noch Beate Meinl-Reisinger für die Neos in die Wahl gegangen. Sie erreichte 6,2 %. Christoph Wiederkehr könnte dieses Ergebnis halten. In die Regierung schafft er's wohl trotzdem nicht.


Und Strache so?

Mit Spannung wird erwartet, wie Heinz-Christian Strache mit DAÖ abschneidet. Für den Sprung in den Gemeinderat dürfte es reichen: 5 %.


Meinungsforscher Peter Hajek sieht noch drei Unsicherheitsfaktoren: Strache, die neue Migrationskrise und die unübersichtliche Situation in der Bundes-SPÖ




Rot-Grün oder doch was Neues: Das denken Wiener über mögliche Koalitionen


33 % wollen Rot-Grün weiterregieren sehen

Jeder dritte Wiener spricht sich dafür aus, dass die Zusammenarbeit von Rot und Grün in der Bundeshauptstadt fortgesetzt wird.


Dreierkoalition gegen SPÖ auf Platz zwei

21 % favorisieren eine Stadtregierung ohne SPÖ-Beteiligung. Das Problem: Türkis-Grün-Neos käme nur auf 47 %.


Koalition SPÖ und ÖVP würde 12 % gefallen

Dass Bürgermeister Michael Ludwig nach der Wahl von den Grünen zu den Türkisen als Koalitionspartner wechselt, wünschen sich 12 % der Befragten.


Nur 7 % wünschen sich rot-blauen Pakt

Es ist die absolut unwahrscheinlichste Koalitionsvariante -und auch die unbeliebteste: Rot-Blau kommt gerade einmal auf eine Zustimmung von 7 %.





Wahlversprechen der SPÖ: Wiener sind eher skeptisch


Auch wenn der Wiener SPÖ Verluste drohen: Ihr Chef führt bei der Frage nach der (fiktiven) Direktwahl mit 51 % ganz klar. Platz zwei: Gernot Blümel. Heinz-Christian Strache kommt auf die gleiche Zustimmung wie Vizebürgermeisterin Birgit Hebein.


Bürgermeister Michael Ludwig hat für die Zeit nach der Wahl mehrere politische Maßnahmen zum Wohl der Wiener angekündigt. Alleine: Die glauben (noch ?) nicht wirklich an die Umsetzung:


Öffentliche Ganztagsvolksschulen gratis

Dass Eltern künftig das Essen ihrer Kinder in der Volksschule nicht mehr bezahlen müssen und jährlich zehn Standorte hinzukommen, halten 45 % für realistisch. 51 % glauben nicht an die Umsetzung.


36 neue Ärztezentren, 16 Spezialzentren

Bis 2025 sind 36 neue Primärversorgungs-und 16 Spezialzentren (Diabetes bis Kinderund Jugendheilkunde) geplant. Dass es die tatsächlich geben wird, glauben 48 %. Genauso viele halten das für unrealistisch.


Lehrplatz-Garantie

Laut Michael Ludwig soll künftig jeder stellensuchende Lehrling auch einen garantierten Lehrplatz bekommen. 46 % glauben daran, 51 % dagegen nicht.


Garantie auf Platz in Pensionistenheim oder Pflegeeinrichtung

43 % halten die Umsetzung dieses Wahlversprechens für realistisch, 54 % nicht.


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Rot-Grün legt in Wien dank Grünen zu – FPÖ zerbröselt

Wie steht das Match um Wien? Sieben Monate vor der entscheidenden Wahl in der Hauptstadt hat "Heute" die große Umfrage. Die SPÖ steuert auf das schlechteste Ergebnis aller Zeiten zu, dürfte aber ziemlich sicher wieder Erster werden.


Im Oktober wählt Wien. Aus heutiger Sicht gibt es zwei Sieger, nämlich ÖVP und Grüne. Die SPÖ bleibt trotz schlechtestem Ergebnis aller Zeiten klar vorne. Die FPÖ zerbröselt, Strache schafft den Einzug.


Neue Spitzenkandidaten dominieren

Im Gegensatz zur Gemeinderatswahl 2015 gibt es heuer lauter neue Spitzenkandidaten. Nur Heinz-Christian Strache kennt dieses Gefühl, er tritt aber heuer statt für die FPÖ für die "Allianz für Österreich" (DAÖ) an. Das hat die größte Konsequenz auf das Ergebnis, zeigt die große "Heute"-Umfrage zur Wahl. Die Details:


Ludwigs SPÖ verliert 2015 war die SPÖ unter Michael Häupl nur mehr auf 39,6 Prozent gekommen. Nachfolger Michael Ludwig würde noch weiter verlieren. Damit wäre er der einzige SPÖ-Landeshauptmann, der kein Plus erreichen würde. Im Kärnten und im Burgenland legten Peter Kaiser und Hans Peter Doskozil um 10,8 Prozent bzw. 8 Prozent zu.


  • ÖVP verdoppelt Ergebnis Finanzminister Gernot Blümel würde bei seinem ersten Antreten 22 Prozent schaffen – ein Plus von fast 3 Prozent und das beste Ergebnis seit 1987.

  • FPÖ stürzt völlig ab Seit 2005 war Heinz-Christian Strache bei drei Wien-Wahlen FPÖ-Spitzenkandidat, das Ergebnis verdoppelte sich von 14,8 Prozent auf 30,8 Prozent. Nach Ibiza und unter Neo-Parteichef Dominik Nepp würde die FPÖ gedrittelt, käme nur mehr auf 10 Prozent.

  • Grüne Regierungsarbeit belohnt Bei den Grünen wirkt offenbar der Regierungsbonus – in Wien und im Bund. Mit 19 Prozent würde Vizebürgermeisterin Birgit Hebein die bisherige Bestmarke (14,6 Prozent) in der Hauptstadt übertreffen.

  • Neos bleiben konstant 2015 war noch Beate Meinl-Reisinger für die Neos in die Wahl gegangen. Sie erreichte 6,2 Prozent. Christoph Wiederkehr könnte dieses Ergebnis halten. In die Regierung schafft er es wohl trotzdem nicht.

  • Und Strache so? Mit Spannung wird erwartet, wie Heinz-Christian Strache mit DAÖ abschneidet. Für den Sprung in den Gemeinderat dürfte es reichen – 5 %Prozent.

  • Meinungsforscher Peter Hajek sieht noch drei Unsicherheitsfaktoren: Strache, die neue Migrationskrise und die unübersichtliche Situation in der Bundes-SPÖ.




Wiener sagen, Ludwig soll Bürgermeister bleiben

Michael Ludwig, Gernot Blümel und Heinz-Christian Strache sind die Favoriten bei der Bürgermeister-Besetzung. Eine rot-grüne Koalition würden die Wiener nach der Wahl am liebsten sehen, Rot-Blau am wenigsten – besagt eine aktuelle "Heute"-Umfrage.


Auch wenn der Wiener SPÖ Verluste drohen, ihr Chef führt bei der Frage nach der (fiktiven) Direktwahl mit 51 Prozent ganz klar. Platz zwei belegt Gernot Blümel, Heinz-Christian Strache kommt auf die gleiche Zustimmung wie Vizebürgermeisterin Birgit Hebein.


Jeder dritte Wiener spricht sich dafür aus, dass die rot-grüne Zusammenarbeit in der Bundeshauptstadt fortgesetzt wird.


Dreierkoalition gegen SPÖ auf Platz zwei

21 Prozent der Befragten favorisieren eine Stadtregierung ohne SPÖ-Beteiligung. Das Problem: Türkis-Grün-Neos käme nur auf 47 Prozent. Eine Koalition von SPÖ und ÖVP würde 12 Prozent gefallen. Dass Bürgermeister Michael Ludwig nach der Wahl von den Grünen zu den Türkisen als Koalitionspartner wechselt, wünschen sich 12 Prozent der Befragten.


Nur 7 Prozent wünschen sich rot-blauen Pakt

Es ist die absolut unwahrscheinlichste Koalitionsvariante – und auch die unbeliebteste: Rot-Blau kommt gerade einmal auf eine Zustimmung von 7 Prozent.



Alle Details















Disclaimer

Institut/Feldarbeit: Unique Research/Peter Hajek/Jaksch & Partner/MindTake Research GmbH

Zielgruppe: Wiener wahlberechtigte Bevölkerung

Befragungsmethode: Methodenmix telefonische und Online-Befragung

Stichprobengröße: n=800

Max. Schwankungsbreite n=800: +/- 3,4%

Deklarierte: n=566

Max. Schwankungsbreite n=566: +/- 4,1%

Untersuchungszeitraum 25. Februar bis 6. März 2020


Stichprobengrundlage: Öffentliches Telefonverzeichnis, Institutseigene Datenbanken, Panel MindTake Research GmbH

Stichproben-Methode: vorgeschichtetes Randomverfahren

Gewichtungsverfahren: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bundesland, Recall LTW 2015, Recall NRW, Recall LTW 2015 & NRW 2019, Geschlecht x Alter, Geschlecht X Bundesland (Quelle: Statistik Austria/BMI)

Quotenplan: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk, Geschlecht x Alter x Bundesland, Bildung x Bundesland (Quelle: Statistik Austria)


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