Profil-Umfrage: Wählertrend September 2020


UNIQUE research Profil Wählertrend September 2020 - Hochschätzung Sonntagsfrage

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Unübersichtliche Lage

Die Situation für die Bundesregierung ist nicht einfach. Das Virus ist retour, wenngleich auf anderem Niveau als im März. Die Corona-Ampel ist alles andere als fulminant gestartet. Das zarte Pflänzchen Städtetourismus erleidet durch die deutsche Reisewarnung gegen Wien einen herben Rückschlag, und beim Thema Moria trennen die Regierung Welten. Trotzdem findet eine Mehrheit, dass die aktuellen Maßnahmen in der Corona-Krise sinnvoll sind. Der Kanzler weiß auch eine Mehrheit in der Flüchtlingsfrage hinter sich. Wohin die Reise geht, ist also derzeit ungewiss.

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Corona-Maßnahmen: Regierung büßt an Zustimmung ein

"profil"-Umfrage: Mehrheit der Österreicher findet Maßnahmen sinnvoll, aber 38 Prozent können sie nicht nachvollziehen Die Regierung verliert etwas an Zuspruch, bleibt aber in der Gunst der Österreicher auf hohem Niveau, geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique research für das Nachrichtenmagazin profil hervor. Demnach fällt die ÖVP auf 39 Prozent (-2), die Grünen verharren bei 16 Prozent. Die SPÖ kann mit 20 Prozent leicht zulegen (+2), ebenso die FPÖ mit 16 Prozent (+1). Die Neos bleiben mit 8 Prozent annähernd stabil (-1).


In der Kanzlerfrage liegt Sebastian Kurz mit 36 Prozent weiterhin klar vorn (-2), Pamela Rendi-Wagner kommt auf 13 Prozent (+2), Norbert Hofer auf 9 Prozent, Werner Kogler auf 8 Prozent und Beate Meinl-Reisinger auf 5 Prozent.


In Bezug auf die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung meinen 54 Prozent, dass die Maßnahmen sinnvoll und nachvollziehbar sind. 38 Prozent halten die Maßnahmen für nicht sinnvoll und nicht nachvollziehbar.


Flüchtlings-Aufnahme


Auf die Frage, ob Österreich Kinder und Jugendliche von der griechischen Insel Moria aufnehmen soll, antworten 36 Prozent, dass Österreich eine moralische Verpflichtung zur Aufnahme von Flüchtlingen habe. 56 Prozent sagen hingegen, dass Österreich schon sehr viele Flüchtlinge aufgenommen habe und Hilfe vor Ort besser sei. (n = 804, +-3,5 %) Methode: Telefonische und Online-Befragung Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: ±3,5 Prozentpunkte Sample: n = 804 Befragte Feldarbeit: 14. bis 18. September 2020

Disclaimer


Institut/Feldarbeit: Unique Research/Peter Hajek/Jaksch & Partner/MindTake Research GmbH

Zielgruppe: Wahlberechtigte in Österreich

Befragungsmethode: Methodenmix telefonische und Online-Befragung (Verhältnis 1:2)

Stichprobengröße: n=804

Max. Schwankungsbreite n=804: +/- 3,5%

Deklarierte: n=592

Max. Schwankungsbreite n=592: +/- 4,0%

Untersuchungszeitraum 14. bis 18. September 2020


Wortlaut: „Angenommen, am nächsten Sonntag wären Nationalratswahlen, welcher Partei würden Sie da Ihre Stimme geben?“ (Parteien mit Spitzenkandidaten rotierend vorgelesen)


Stichprobengrundlage: Öffentliches Telefonverzeichnis, Institutseigene Datenbanken, Panel MindTake Research GmbH

Stichproben-Methode: vorgeschichtetes Randomverfahren

Gewichtungsverfahren: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bundesland und Recall NRW 2019, Geschlecht x Alter, Geschlecht X Bundesland (Quelle: Statistik Austria/BMI)

Quotenplan: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk, Geschlecht x Alter x Bundesland, Bildung x Bundesland (Quelle: Statistik Austria)

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