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HEUTE-Umfrage: Umfrage zu Spritpreisen und Fahrverhalten

vor 4 Tagen
4 Min. Lesezeit
HEUTE-Umfrage: Umfrage zu Spritpreisen und Fahrverhalten
HEUTE-Umfrage: Umfrage zu Spritpreisen und Fahrverhalten

Online-Artikel Heute



Die Regierung tritt bei den hohen Spritpreisen – endlich – auf die Bremse. Das ist auch dringend notwendig, zeigt eine neue Umfrage zum Thema.


Es war eine überraschende Einigung, die die Regierung am Mittwoch verkündete: Die Spritpreisbremse, die mit Ende September ausgelaufen wäre, wird verlängert – und ausgeweitet. Derzeit ersparen sich Autofahrer gerade einmal 1,9 Cent pro Liter Treibstoff. Ab 1. Oktober bis zumindest 30. November sollen es dann 12,2 Cent sein.


Mineralölsteuer wird gesenkt, Ölkonzerne müssen Beitrag leisten

Wie berichtet setzt sich dieser Betrag aus zwei Faktoren zusammen: Einerseits wird die Mineralölsteuer um 6,7 Cent pro Liter reduziert. Zusätzlich gibt es einen Eingriff bei den Gewinnmargen der Ölkonzerne in Höhe von 3,5 Cent pro Liter.


Fünf Euro Ersparnis pro Tankfüllung

Die Regierung verspricht, dass sich dadurch eine Tankfüllung um rund fünf Euro verbilligt. Kritik kam prompt aus der Wirtschaft, auch Experten erwarten auf längere Sicht sogar steigende Spritpreise. Aber was sagen eigentlich die Österreicher zu den absurd hohen Preisen an den Tankstellen? Und haben sie ihr Fahrverhalten dadurch geändert?


Suche nach günstigeren Tankstellen

Immerhin 26 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund der hohen Preise weniger mit dem Auto unterwegs sind. Weitere 25 Prozent tanken mittlerweile bevorzugt zu Tageszeiten, an denen der Sprit etwas günstiger ist. Jeweils 23 Prozent suchen gezielt nach günstigeren Tankstellen oder fahren bewusster beziehungsweise sparsamer.


ÖVP-Fans pfeifen am ehesten auf Autofahrten

Am öftesten ihr Auto stehen lassen die Wähler der ÖVP (33 Prozent). Dahinter folgen Anhänger der Grünen (28 Prozent), FPÖ-Fans (26 Prozent), SPÖ-Wähler (25 Prozent) und Neos-Sympathisanten (23 Prozent).


FPÖ-Anhänger suchen nach "billigeren" Tankstellen

DIe Variante Tanken zu günstigeren Tageszeiten wiederum ist bei SPÖ-Wählern mit 38 Prozent am beliebtesten. FPÖ-Anhänger suchen am ehesten nach günstigen Tankstellen (29 Prozent). Neos-Fans begegnen den hohen Spritpreisen ebenfalls am häufigsten mit der Suche nach günstigen Tankstellen (33 Prozent). Die Sympathisanten der Grünen gaben zu 44 Prozent an, sparsamer zu fahren.


Spannend: Zwischen den Geschlechtern gibt es nur wenige Unterschiede. Auffallend dabei ist besonders, dass Frauen mehr versuchen, sparsamer zu fahren als Männer und das Auto öfter stehen lassen. Sehr wohl verschiedene Herangehensweisen gibt es in den verschiedenen Altersgruppen. Personen ab 60 Jahren pfeifen am öftesten auf Fahrten mit dem Auto, 30- bis 59-Jährige machen sich bevorzugt auf die Suche nach "Schnäppchen"-Tankstellen. Bei jüngeren Befragten wiederum ist der Anteil jener, die ihr Verhalten gar nicht geändert haben, mit Abstand am geringsten. So gut wie keine Unterschiede gibt es nach dem Bildungsstand der Befragten.


Meinungsforscher und Politik-Experte Peter Hajek analysiert diese Ergebnisse kurz und bündig: "Man merkt, dass das Thema Spritpreis eine wichtige Rolle in vielen Haushalten spielt. Nur jeder Fünfte hat sein Tank- und Fahrverhalten nicht verändert."

Online-Artikel



Sprit wird günstiger – doch für viele Österreicher kam die Entlastung nicht früh genug. Ihr Alltag hat sich längst verändert.


Die österreichische Bundesregierung weitet die Spritpreisbremse aus und verlängert sie bis Ende November. Ab dem 1. Oktober profitieren Autofahrerinnen und Autofahrer von einer Entlastung in Höhe von 12,2 Cent pro Liter Kraftstoff – ermöglicht durch eine Senkung der Mineralölsteuer um 6,7 Cent sowie einen regulatorischen Eingriff bei den Gewinnmargen der Ölkonzerne im Ausmaß von 3,5 Cent. Die Maßnahmen sind vorerst bis zum 30. November befristet. Pro Tankfüllung sollen sich damit Einsparungen von rund fünf Euro ergeben.


Verhalten der Österreicher

Dass die hohen Spritpreise im Alltag vieler Menschen längst Spuren hinterlassen haben, belegt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique Research, die im Auftrag von „Heute“ zwischen dem 21. und 24. September unter rund 500 Österreicherinnen und Österreichern durchgeführt wurde. Demnach haben 26 Prozent der Befragten die Nutzung ihres Autos bereits eingeschränkt, während 25 Prozent gezielt zu günstigeren Tageszeiten tanken.


Besonders ausgeprägt ist die Zurückhaltung unter ÖVP-Wählerinnen und -Wählern: 33 Prozent von ihnen lassen ihr Fahrzeug am häufigsten stehen. SPÖ-Wählerinnen und -Wähler hingegen setzen eher auf strategisch günstigeres Tanken.


Geschlecht und Alter

Auffällig sind auch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen. Frauen passen ihr Fahrverhalten häufiger in Richtung sparsamerer Fahrweise an als Männer. Bei den über 60-Jährigen zeigt sich eine stärkere Bereitschaft, auf Autofahrten gänzlich zu verzichten, während jüngere Befragte ihr Verhalten bislang am wenigsten verändert haben.


Meinungsforscher Peter Hajek ordnet die Ergebnisse wie folgt ein: „Man merkt, dass das Thema Spritpreis eine wichtige Rolle in vielen Haushalten spielt. Nur jeder Fünfte hat sein Tank- und Fahrverhalten nicht verändert.“

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Teurer Sprit: Jeder 4. Österreicher fährt weniger


Wie beeinflussen die derzeit extrem hohen Spritpreise das Fahrverhalten der Österreicher? Das fragte Unique Research für „Heute“ 500 Personen ab 16 Jahren.

Das Ergebnis: 26 % der Befragten fahren weniger mit dem Auto. 25 % tanken bevorzugt zu günstigeren Tageszeiten. Weitere 23 % suchen gezielt nach günstigeren Tankstellen. Und 23 % fahren nach Eigenangaben bewusster und sparsamer. Bemerkenswert angesichts der Preisexplosion: 19 % haben ihr Fahrverhalten gar nicht geändert (Mehrfachnennungen möglich, Anm.). Am öftesten lassen übrigens Wähler der ÖVP das Auto jetzt stehen – noch vor Fans der Grünen. Neos-Wähler suchen am häufigsten günstigere Tankstellen.

HEUTE-Umfrage: Umfrage zu Spritpreisen und Fahrverhalten
HEUTE-Umfrage: Umfrage zu Spritpreisen und Fahrverhalten

Erwähnungen in weiteren Medien

Online

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte in Österreicher

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4%

Feldarbeit: 21. bis 24. September 2026

 
 
 

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