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HEUTE-Umfrage: Politikerranking

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HEUTE-Umfrage: Politikerranking
HEUTE-Umfrage: Politikerranking

Online-Artikel Heute



Das "Heute"-Politbarometer für Mai ist da – an der Spitze nichts Neues: Herbert Kickl (FPÖ) führt weiter vor Kanzler und ÖVP-Obmann Christian Stocker.


Alle Politiker müssen im brandaktuellen "Heute"-Politbarometer (500 Befragte, Schwankungsbreite ±4,4 Prozent) für Mai 2026 Federn lassen. Hintergrund laut Meinungsforscher Peter Hajek: "Die Ankündigung des Doppelbudgets 2027/28. Diesem kritischen Sog kann sich auch die Opposition nicht entziehen." Die Details:


Kickl weiter vorne

FPÖ-Chef Herbert Kickl fiel in den vergangenen 14 Tagen 26 Prozent der Befragten positiv auf (im März waren es noch 30 Prozent gewesen). Hinter ihm auf dem Stockerl: VP-Kanzler Christian Stocker mit 21 Prozent Positiv-Nennungen und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos).


Marterbauer führt rote Riege an

Beliebtester Roter bleibt Finanzminister Markus Marterbauer – er holte mit Platz vier "Blech".


Damen-Duo stark

Auf den Plätzen dahinter landen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (VP) und Grünen-Klubobfrau Leonore Gewessler. Die Heeres-Ministerin ist neben Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig die stabilste Politikerin im Feld. Beide büßten lediglich einen Saldo-Punkt verglichen mit März ein.


Babler stürzt immer tiefer

Nicht erholen kann sich Vizekanzler Andreas Babler – im Gegenteil: Der SPÖ-Chef ist mit 49 Prozent Negativ-Nennungen unbeliebtester Politiker des Landes. Nicht einmal Oppositionschef Kickl schlägt eine derart massive Ablehnung entgegen. Auch bei den Positiv-Nennungen hat Babler mittlerweile massiven Rückstand – lediglich 15 Prozent hatten zuletzt ein gutes Bild von ihm. Im Vergleich zur letzten Befragungswelle im März hat er um satte 12 Saldo-Punkte nachgegeben.


Ähnlich tief bergab ging es bei Neos-Mann Schellhorn und Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer (je 11 Saldo-Punkte runter).


Königsberger-Ludwig abgestraft

Nach ihrem missglückten Putsch-Versuch um den roten Parteivorsitz in Niederösterreich liegt Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP) nur noch knapp vor Pannen-Politiker Sepp Schellhorn und Elisabeth Zehetner von der Volkspartei. Zehetner hat nach wie vor mit großen Bekanntheitsproblemen zu kämpfen. Sie ist 48 Prozent der Befragten kein Begriff.


Print-Artikel Heute


Babler unbeliebtester Politiker Österreichs!


Kickl vor Kanzler im "Heute"-Politbarometer

Alle Politiker müssen im neuen "Heute"-Politbarometer Federn lassen. Hintergrund laut Meinungsforscher Peter Hajek: "Die Ankündigung des Doppelbudgets 2027/2028. Diesem kritischen Sog kann sich auch die Opposition nicht entziehen."


Kickl weiter vorn

FPÖ-Chef Herbert Kickl fiel zuletzt 26 Prozent der Befragten positiv auf (im März waren es noch 30 Prozent gewesen.) Hinter ihm auf dem Stockerl: VP-Kanzler Christian Stocker mit 21 Prozent Positiv-Nennungen und Außenministerin Meinl-Reisinger (Neos).


Beliebtester Roter

bleibt mitten im Budget-Poker Finanzminister Markus Matterbauer - er holte mit Platz vier "Blech".


Damen-Duo stark

Aud den Plätzen dahinter landen Verteidigungsministerin Tanner (VP) und Grünen Klubobfrau Gewessler.


Babler stürtzt immer tiefer

Nicht erholen kann sich Vizekanzler Andreas Babler - im Gegenteil: Der SPÖ-Chef ist mit 49 Prozent Negativ-Nennung der unbeliebteste Politiker des Landes. Nicht einmal Oppositionschef Kickl schlägt eine derart massive Ablehnung entgegen.


Königsberger-Ludwig abgestraft

Nach ihrem missglückten Putschversuch liegt sie nur noch knapp vor Sepp Schellhorn und Elisabeth Zehetner.


Online-Artikel



Die Regierung hat ein Problem – und es hat ein Gesicht: Andreas Babler. Laut APA-Comm-Medienanalyse war im April kein Politiker in Österreichs Tageszeitungen präsenter als der SPÖ-Chef. Doch ausgerechnet Babler hat unter den Parteichefs der Koalition die schlechtesten Vertrauenswerte.


Das aktuelle Politik-Ranking von APA-Comm, einer Tochter der Austria Presse Agentur, untersucht monatlich die Berichterstattung in 13 österreichischen Tageszeitungen. Für April 2026 weist die Analyse Andreas Babler als medial präsentesten Politiker des Landes aus: 371 Medienbeiträge entfielen auf den SPÖ-Chef.


Auf Platz zwei folgt Finanzminister Markus Marterbauer (ebenfalls SPÖ) mit 339 Beiträgen. Erst dahinter landet Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit 322 Beiträgen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖCP) kommt auf 220 Beiträge, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) auf 184.


Anders gesagt: Wer im April österreichische Tageszeitungen aufschlug, sah zuerst Rot. Drei der fünf medienpräsentesten Politiker des Landes kamen aus der SPÖ. Nicht der Kanzler prägte medial das Bild der Regierung, sondern sein Vizekanzler.


Was nach Dominanz klingt, ist für die Sozialdemokraten allerdings nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht.


Viel Präsenz, wenig Rückenwind

Denn diese mediale Sichtbarkeit fällt in eine Phase, in der die Regierung insgesamt massiv unter Druck steht. Je nach Erhebung sind 65 bis 67 Prozent der Österreicher mit der Arbeit der Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS unzufrieden. Auch in der Sonntagsfrage kommen die drei Regierungsparteien gemeinsam nur noch auf rund 46 bis unter 50 Prozent. Die FPÖ liegt in mehreren Erhebungen klar voran.


Es bleiben zwar Kompetenzinseln: Die ÖVP hält klassische Felder wie Wirtschaft, Landesverteidigung, Energieversorgung und Arbeitsplätze. Die SPÖ punktet bei Teuerung, Wohnen und Gesundheit. Die NEOS überzeugen beim Thema Schule.


Doch politisch zahlen diese Einzelwerte kaum auf das Gesamtbild ein. Kurz: Die Regierung ist ständig präsent – aber sie überzeugt immer weniger.


Babler hat die schwächsten Werte der Koalitionschefs

Besonders heikel ist das für Andreas Babler. Denn seine mediale Präsenz übersetzt sich nicht in Vertrauen.


Im OGM/APA-Vertrauensindex vom April 2026 weist Babler einen Saldo von minus 33 aus. Damit hat er unter den Parteichefs der Regierungskoalition den schlechtesten Wert: Bundeskanzler Christian Stocker liegt bei minus 5, NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger bei minus 9.


Auch im breiteren Vertrauensindex steht Babler schlecht da: Grünen-Chefin Leonore Gewessler liegt bei minus 21. Schlechter als Babler schneidet nur einer ab: FPÖ-Chef Herbert Kickl mit minus 42. Allerdings agiert Kickl in der Opposition. Babler in der Regierung.


Andere Erhebungen zeichnen ein ähnliches Bild. Bei Unique Research fiel Babler 52 Prozent der Befragten negativ auf – der schlechteste Wert unter den abgefragten Spitzenpolitikern. In Kanzlerfragen kam er teils nur auf 7 Prozent, in anderen Umfragen auf 15 Prozent.


Das ist der schmerzhafte Befund für die SPÖ: Babler bekommt Aufmerksamkeit, aber keinen Auftrieb. Er dominiert die Schlagzeilen, aber nicht die Zustimmung.


Sichtbarkeit kann zum Bumerang werden

Die APA-Comm-Auswertung liefert damit eine unbeabsichtigt treffende Momentaufnahme der Koalition: Der Kanzler regiert, doch Babler prägt das Bild. Der Finanzminister erklärt die Budgetlage, der SPÖ-Chef steht im Scheinwerferlicht – und die Regierung kommt trotzdem nicht aus dem Stimmungstief.


Was für Babler wie ein Sichtbarkeitserfolg aussehen könnte, wirkt politisch eher wie Überbelichtung. Im April wurde über keinen Politiker des Landes öfter berichtet als über ihn. Genützt hat es weder ihm noch der Koalition.


Für die Koalition ist das gefährlich. Politik wird nicht nur über Beschlüsse, Reformpakete und Budgetzahlen wahrgenommen, sondern auch über Gesichter. Und wenn das sichtbarste Gesicht einer Regierung zugleich einer ihrer unbeliebtesten Spitzenpolitiker ist, wird Medienpräsenz schnell zum Bumerang. Sichtbarkeit ist eben nicht gleich Zustimmung. Manchmal ist sie sogar das Gegenteil.


Online-Artikel



Die Verlierer-Ampel steht unter Druck, und im Zentrum dieser Entwicklung steht SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler. Laut der APA-Comm-Medienanalyse war im April kein Politiker in Österreichs Tageszeitungen präsenter als der SPÖ-Chef, der mit 371 Beiträgen klar vor seinem Genossen und Finanzminister Markus Marterbauer und ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker lag. Das hilft allerdings weder der Regierung noch Babler, denn er genießt in der Bevölkerung besonders wenig Vertrauen.


Ampel-Regierung hat Rückhalt in Bevölkerung längst verloren

Auf den ersten Blick wirkt das wie ein politischer Erfolg für die SPÖ, tatsächlich fällt die hohe Präsenz aber in eine Phase, in der die glücklose Regierung stark an Rückhalt verliert. Je nach Erhebung sind 65 bis 67 Prozent der Österreicher mit der Regierungsarbeit unzufrieden, und in der Sonntagsfrage kommen die drei Regierungsparteien gemeinsam nur noch auf rund 46 bis unter 50 Prozent.


Babler muss sich sogar Gewessler geschlagen geben

Für Babler selbst ist die Bilanz besonders schwach. Im OGM/APA-Vertrauensindex vom April 2026 kommt er auf einen Saldo von minus 33 und liegt damit unter den Parteichefs der Koalition am schlechtesten. Stocker erreicht minus fünf, Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger minus neun; selbst Grünen-Chefin Leonore Gewessler liegt mit minus 21 noch vor Babler. Zusätzlich zeigt eine Unique-Research-Erhebung, dass Babler 52 Prozent der Befragten negativ auffällt; in Kanzlerfragen kommt er teils nur auf sieben Prozent, in anderen Umfragen auf 15 Prozent.

Online-Artikel



Kein Politiker in Österreich war im April medienpräsenter als Andreas Babler. Gleichzeitig hat er unter den Regierungschefs die schlechtesten Vertrauenswerte. Eine Medienanalyse zeigt, warum das für die Koalition gefährlich ist.


371 Beiträge — und trotzdem kein Rückenwind

Wie exxpress unter Berufung auf das monatliche Politik-Ranking von APA-Comm berichtet, war Andreas Babler im April 2026 der medienpräsenteste Politiker Österreichs: 371 Beiträge in 13 österreichischen Tageszeitungen entfielen auf den SPÖ-Chef und Vizekanzler. Auf Platz zwei folgte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) mit 339 Beiträgen, erst danach Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit 322. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) kam auf 220 Beiträge, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) auf 184.


Das Ergebnis: Drei der fünf medienpräsentesten Politiker des Landes kamen im April aus der SPÖ. Nicht der Kanzler prägte das Bild der Regierung — sondern sein Vizekanzler.


Minus 33: Die härteste Zahl für Babler

Dass Babler die Schlagzeilen dominiert, klingt auf den ersten Blick nach Stärke. Beim genauen Hinsehen kehrt sich das Bild um. Im OGM/APA-Vertrauensindex vom April 2026, den exxpress zitiert, weist Babler einen Saldo von minus 33 aus — der schlechteste Wert unter den Parteichefs der Regierungskoalition. Bundeskanzler Stocker liegt bei minus 5, NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger bei minus 9. Selbst Grünen-Chefin Leonore Gewessler in der Opposition kommt auf minus 21 — deutlich besser als Babler. Schlechter schneidet nur FPÖ-Chef Herbert Kickl mit minus 42 ab. Der entscheidende Unterschied: Kickl agiert in der Opposition. Babler führt eine Regierungspartei.


Andere Erhebungen bestätigen das Bild. Bei Unique Research fiel Babler laut exxpress 52 Prozent der Befragten negativ auf — der schlechteste Wert unter den abgefragten Spitzenpolitikern.


Die Koalition im Stimmungstief

Das ist kein isoliertes Babler-Problem — es ist auch ein Regierungsproblem. Je nach Erhebung sind laut exxpress 65 bis 67 Prozent der Österreicher mit der Arbeit der Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS unzufrieden. In der Sonntagsfrage kommen die drei Parteien gemeinsam nur noch auf rund 46 bis unter 50 Prozent — die FPÖ liegt in mehreren Erhebungen klar voran.


Kompetenzinseln gibt es zwar: Die ÖVP hält klassische Felder wie Wirtschaft und Landesverteidigung, die SPÖ punktet bei Teuerung und Wohnen, die NEOS beim Thema Schule. Doch auf das Gesamtbild zahlen diese Einzelwerte kaum ein. Die Regierung ist präsent — aber sie überzeugt immer weniger.


Wenn Sichtbarkeit zum Bumerang wird

Die APA-Comm-Analyse liefert damit eine unbeabsichtigt treffende Momentaufnahme. Der Kanzler regiert — doch Babler prägt das Bild. Der Finanzminister erklärt das Budget — der SPÖ-Chef steht im Scheinwerferlicht. Und die Regierung kommt trotzdem nicht aus dem Stimmungstief heraus.


Politik wird nicht nur über Beschlüsse und Budgetzahlen wahrgenommen, sondern auch über Gesichter. Wenn das sichtbarste Gesicht einer Regierung zugleich einer ihrer unbeliebtesten Spitzenpolitiker ist, wird Medienpräsenz schnell zum Problem. Sichtbarkeit ist eben nicht gleich Zustimmung. Manchmal ist sie das Gegenteil.


Erwähnungen in weiteren Medien

Online

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4%

Feldarbeit: 04. bis 07. Mai 2026


 
 
 
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