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HEUTE-Umfrage: Meinung zu Neuwahlen

  • 12. Jan.
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Jan.

Umfrage HEUTE - Meinung zu Neuwahlen
Umfrage HEUTE - Meinung zu Neuwahlen

Online-Artikel Heute



Nicht einmal ein Jahr ist die Dreierkoalition im Amt. Trotzdem könnte die Stimmung der Bevölkerung besser sein. 43 Prozent wollen die Wahl vorziehen.


Vorgezogene Neuwahlen sind in Österreich traditionell alles andere als beliebt. Doch mit der derzeitigen Regierung hat sich das offenbar etwas geändert. Diesen Schluss legt zumindest eine aktuelle Umfrage von "Unique Research" für "Heute" nahe (500 Befragte ab 16 Jahren, online vom 5. bis 8. Jänner, maximale Schwankungsbreite ±4,4 Prozent). Das sind die Ergebnisse im Detail:


Pattstellung

28 Prozent der Befragten sprechen sich "sehr" für eine vorgezogene Wahl aus, weitere 15 Prozent sind "eher" dafür. Damit ergibt sich ein Patt mit den Gegnern eines früheren Wahlgangs. Auch diese kommen auf 43 Prozent: 23 Prozent sind "sehr" dagegen, 20 Prozent "eher" dagegen.


Nur FPÖ-Wähler mit klarer Mehrheit für Neuwahlen

Mit gleich 92 Prozent ist die Sehnsucht nach Neuwahlen bei FPÖ-Anhängern überwältigend groß. Nur fünf Prozent wollen, dass die Regierung bis zum regulären Ende der Legislaturperiode im Jahr 2029 im Amt bleibt.


Sogar jeder vierte SPÖ-Fan will früher wählen

Bei Wählern der Koalition ist die Unzufriedenheit mit der Performance bei SPÖ-Fans am größten. Immerhin 25 Prozent von ihnen wollen die Wahl vorverlegen. Zum Vergleich: Bei ÖVP- und Grün-Wählern sind es jeweils 19 Prozent, bei Anhängern der Neos überhaupt nur 14 Prozent.


Jüngere eher dafür

Spannend ist der Blick auf die Unterschiede nach Altersgruppen: Während sich 41 Prozent der 16- bis 29-Jährigen für Neuwahlen 2026 aussprechen, liegt dieser Anteil bei 30- bis 59-Jährigen sogar bei 50 Prozent (dagegen sind 38 Prozent).


Ältere dagegen

Am geringsten ist der Anteil der Neuwahl-Befürworter unter den Befragten ab 60 Jahren. 34 Prozent wollen die Regierung vorzeitig loswerden, 58 Prozent sind gegen eine vorgezogene Wahl.


Wenig Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Sowohl 43 Prozent der weiblichen Befragten als auch 43 Prozent der Männer sind für einen früheren Urnengang. Männer lehnen einen solchen zu 46 Prozent ab, bei Frauen sind es 40 Prozent.


Maturanten zufriedener

Befragte mit Matura sind zu 58 Prozent gegen eine vorgezogene Wahl, bei jenen ohne Matura sind es nur 37 Prozent. Hier sind die Neuwahl-Befürworter mit 50 zu 37 Prozent sogar in der Mehrheit.


„Die Stimmung sehr beweglich, kann in die eine als auch andere Richtung kippen.“


Riss durch die Wählerschaften

Wie analysiert "Unique Research"-Meinungsforscher und Politik-Experte Peter Hajek diese Ergebnisse? "Heute" fragte nach: "Aktuell gibt es keine Mehrheit für vorgezogene Neuwahlen. Im Gegensatz zu früheren Jahren ist es aber auch nicht so, dass sich eine klare Mehrheit für ein Fortsetzen der Regierungsarbeit bis zum Ende der Legislaturperiode ausspricht. Die Stimmung ist aktuell sehr beweglich und kann sowohl in die eine als auch andere Richtung kippen."


Experte: Regierung muss inhaltlich liefern

Es liege jetzt also an der Bundesregierung, zumindest Teile der kritischen Wählerschaft von der Regierungsarbeit zu überzeugen. "Der viel diskutierte Austausch an den Parteispitzen von SPÖ und ÖVP wird wenig daran ändern. Man muss inhaltlich liefern", so Hajeks Resümee.


Print-Artikel Heute


Bereits 43 Prozent wollen Nationalratswahl vorziehen


Nicht einmal ein Jahr ist die Dreierkoalition jetzt im Amt. Trotzdem könnte die Stimmung in der Bevölkerung besser sein. Vier von zehn sind für die Vorverlegung der Nationalratswahlen auf 2026.


Vorgezogene Neuwahlen sind in Österreich traditionell wenig beliebt. Doch mit der derzeitigen Regierung ist das offenbar anders. Das zeigt eine aktuelle „Unique Research“-Umfrage für „Heute“ (500 Befragte ab 16):


Pattstellung

28 % der Befragten sprechen sich „sehr“ für eine vorgezogene Wahl aus, weitere 15 % sind „eher“ dafür. Damit ergibt sich ein Patt mit den Gegnern eines früheren Wahlgangs. Auch diese kommen auf 43 %.


Nur FPÖ-Wähler mit klarer Mehrheit dafür

Mit 92 % ist die Sehnsucht nach Neuwahlen bei FPÖ-Anhängern überwältigend groß. Nur fünf Prozent lehnen eine Vorverlegung ab.


Jeder vierte SPÖ-Fan für Neuwahl

Immerhin 25 % der deklarierten SPÖ-Wähler wollen die Wahl vorverlegen. Bei ÖVP- und Grün-Wählern sind es je 19 %, bei Neos-Anhängern 14 %.


Jüngere dafür, Ältere dagegen

Für Neuwahlen 2026 sind 41 % der 16-bis 29-Jährigen, gleich 50 % der 30 bis 59-Jährigen, aber nur 34 % der Befragten ab 60.


Online-Artikel


Umfrage-Schock: 43 Prozent der Österreicher wollen Neuwahlen schon heuer


Nicht einmal ein Jahr im Amt – und schon wächst der Wunsch nach einem politischen Neustart. Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich 43 Prozent der Österreicher vorgezogene Neuwahlen.


Die Dreierkoalition ist noch jung, doch die Geduld vieler Wähler scheint begrenzt zu sein. Eine neue Umfrage von „Unique Research“ für Heute zeigt, wie angespannt die Stimmung im Land ist: Fast die Hälfte der Befragten kann sich ein Weiterregieren bis 2029 kaum vorstellen. Die Zahlen offenbaren tiefe Gräben nach Parteien, Alter und Bildung.


Patt in der Bevölkerung

Vorgezogene Neuwahlen galten in Österreich lange als politisches Tabu. Doch diese Zurückhaltung scheint zu bröckeln. Laut einer aktuellen Umfrage von „Unique Research“ wünschen sich 28 Prozent der Befragten „sehr“ eine vorgezogene Wahl, weitere 15 Prozent sind „eher“ dafür. Damit gibt es exakt ebenso viele Gegner: 23 Prozent sind „sehr“ dagegen, 20 Prozent „eher“ dagegen – ein politisches Patt.


Die Umfrage wurde zwischen dem 5. und 8. Jänner online unter 500 Personen ab 16 Jahren durchgeführt. Die maximale Schwankungsbreite liegt bei ±4,4 Prozent.


FPÖ-Anhänger drängen massiv

Das Ergebnis fällt bei den FPÖ-Wählern besonders deutlich aus. Mit 92 Prozent ist die Zustimmung zu Neuwahlen in dieser Gruppe überwältigend. Nur fünf Prozent dieser Gruppe möchten, dass die Regierung bis zum regulären Ende der Legislaturperiode im Jahr 2029 im Amt bleibt.


Bei den Wählern der Regierungsparteien sieht das Bild ganz anders aus. Dennoch zeigt sich auch hier Unzufriedenheit: Bei den SPÖ-Anhängern sprechen sich immerhin 25 Prozent für eine vorgezogene Wahl aus. Bei ÖVP- und Grün-Wählern sind es jeweils 19 Prozent und bei Neos-Anhängern lediglich 14 Prozent.


Wer will wählen – und wer nicht?

Die Umfrage zeigt deutliche Unterschiede je nach Alter, Bildung und Geschlecht. So sind 41 Prozent der 16- bis 29-Jährigen für Neuwahlen im Jahr 2026, in der Gruppe der 30- bis 59-Jährigen steigt dieser Wert sogar auf 50 Prozent, während 38 Prozent dieser Gruppe dagegen sind. Am skeptischsten sind die über 60-Jährigen. Nur 34 Prozent wollen vorzeitig wählen, während 58 Prozent das ablehnen.


Auch die Bildung spielt eine Rolle: Befragte mit Matura sind zu 58 Prozent gegen eine vorgezogene Wahl, während bei Personen ohne Matura die Befürworter mit 50 zu 37 Prozent in der Mehrheit sind. Zwischen Männern und Frauen gibt es hingegen kaum Unterschiede: Beide liegen bei 43 Prozent Zustimmung, wobei 46 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen dagegen sind.


Experte sieht offene Entwicklung

Der Meinungsforscher und Politik-Experte Peter Hajek ordnet die Zahlen gegenüber Heute vorsichtig ein. „Aktuell gibt es keine Mehrheit für vorgezogene Neuwahlen. Im Gegensatz zu früheren Jahren gibt es aber auch keine klare Mehrheit, die sich für ein Fortsetzen der Regierungsarbeit bis zum Ende der Legislaturperiode ausspricht. Die Stimmung ist aktuell sehr beweglich und kann sowohl in die eine als auch in die andere Richtung kippen.“


Für die Bundesregierung sei das ein klarer Auftrag. „Der viel diskutierte Austausch an den Parteispitzen von SPÖ und ÖVP wird wenig daran ändern. Man muss inhaltlich liefern“, so Hajek.


Online-Artikel


Umfrage zeigt: 43 Prozent der Österreicher fordern bereits heuer Neuwahlen


Eine aktuelle Umfrage von „Unique Research“ für die Zeitung Heute sorgt für Aufsehen: 43 Prozent der Österreicher sprechen sich für vorgezogene Neuwahlen noch in diesem Jahr aus. Die Ergebnisse spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen Dreierkoalition wider, die erst seit weniger als einem Jahr im Amt ist.


Politisches Patt in der Bevölkerung

Die Umfrage, die zwischen dem 5. und 8. Januar 2026 unter 500 Personen ab 16 Jahren durchgeführt wurde, zeigt ein gespaltenes Meinungsbild. Während 28 Prozent der Befragten „sehr“ und 15 Prozent „eher“ für Neuwahlen sind, lehnen 43 Prozent dies ab. Die Schwankungsbreite der Ergebnisse liegt bei ±4,4 Prozent.


Laut dem Meinungsforscher Peter Hajek gibt es derzeit keine klare Mehrheit für oder gegen Neuwahlen. „Die Stimmung ist aktuell sehr beweglich und kann sowohl in die eine als auch in die andere Richtung kippen“, erklärte Hajek gegenüber Heute. Er betonte, dass die Regierung inhaltlich liefern müsse, um das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.


FPÖ-Wähler besonders unzufrieden

Die Umfrageergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Wählergruppen. Besonders auffällig ist die Haltung der FPÖ-Anhänger: 92 Prozent von ihnen fordern Neuwahlen. Im Gegensatz dazu sind die Wähler der Regierungsparteien zurückhaltender. Bei den SPÖ-Wählern sprechen sich 25 Prozent für Neuwahlen aus, bei der ÖVP und den Grünen sind es jeweils 19 Prozent. Die Neos-Anhänger zeigen mit 14 Prozent die geringste Zustimmung.


Alters- und Bildungsunterschiede

Auch Alter und Bildung spielen eine Rolle bei der Einstellung zu Neuwahlen. Während 50 Prozent der 30- bis 59-Jährigen für vorgezogene Wahlen sind, liegt die Zustimmung bei den über 60-Jährigen nur bei 34 Prozent. Jüngere Menschen zwischen 16 und 29 Jahren zeigen mit 41 Prozent ebenfalls eine hohe Zustimmung.


Ein weiteres interessantes Detail: Personen ohne Matura befürworten Neuwahlen mit 50 Prozent deutlich stärker als jene mit Matura, von denen 58 Prozent dagegen sind.


Ein Auftrag an die Regierung

Die Ergebnisse der Umfrage sind ein Weckruf für die Regierung. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung ist spürbar, und die Forderung nach Neuwahlen zeigt, dass viele Wähler einen politischen Neustart wünschen. Ob es tatsächlich zu vorgezogenen Wahlen kommt, bleibt jedoch offen. Klar ist: Die Regierung muss handeln, um das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.


Wie Heute berichtet, könnte ein bloßer Austausch an den Parteispitzen von SPÖ und ÖVP nicht ausreichen. Es braucht konkrete politische Maßnahmen, um die Stimmung im Land zu stabilisieren.


Online-Artikel


Ömpel-'Glanzleistung': 2025 war wieder ein Rekord-Pleitejahr


Das Jahr 2025 ist inzwischen Geschichte. Und es wird auch als drittes Rekordpleitejahr in Folge in die Geschichte eingehen, bei dem ein historischer Höchstwert an Insolvenzen erreicht wurde. Die Hälfte der Österreicher hofft inzwischen, dass es 2026 zu Neuwahlen kommt, um von der Verliererregierung und ihrem Versagen erlöst zu werden.


Firmen sterben wie die Fliegen

Die Finanzkrise von 2007/2008 war nichts gegen den Zustand, in den ÖVP, Grüne aber auch SPÖ und Neos die österreichische Wirtschaft manövriert haben. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) in einer aktuellen Auswertung bekanntgibt, war 2025 das dritte Rekordpleitenjahr in Folge im Bereich der eröffneten Firmeninsolvenzen. Mit 4.189 Insolvenzen lag man sogar um 0,72 Prozent über dem bisherigen historischen Höchstwert des Jahres 2024 und zudem auch weit über dem Niveau der Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008. 2025 wurden somit im Schnitt 349 Unternehmensinsolvenzen pro Monat eröffnet - 81 Insolvenzen pro Woche.


Statt Insolvenz direkt in die Pleite

Allein bei den nackten Zahlen zeigt sich ein betrübliches Bild für die östereichische Wirtschaft. Denn auch die Zahl der gescheiterten Insolvenzeröffnungen mangels Vermögens schnellte bedenklich in die Höhe und sorgte für weitere Rekordzahlen. So wurden 2025 noch 2.967 Insolvenzanträge abgewiesen und gar nicht nicht eröffnet. Das sind 499 mehr als noch im Jahr 2024, wo es 2.468 waren - eine Zunahme von 20,22 Prozent. Insgesamt kamen es so in Österreich 2025 zu insgesamt 7.156 eröffneten und abgewiesenen Insolvenzen, im Vorjahr waren es "nur" 6.627 gewesen.


Weiter hohe Passiva

Nach den Rekordpleiten der vergangenen Jahre, die dafür sorgten, dass die Passiva 2023 bei circa 16,74 Milliarden Euro und 2024 bei sogar 22,32 Milliarden Euro lagen, war 2025 ein Rückgang auf 11,03 Milliarden zu verzeichnen. Allerdings nach wie vor "in Wert, welcher weit über den jährlichen Gesamtverbindlichkeiten vor dem Jahr 2023 liegt", wie der AKV mitteilt. Für das Jahr 2026 rechnet der Verband lediglich mit langsam sinkenden Pleitezahlen und erwartet, dass sich die Zahl auf knapp unter 7.000 belaufen wird.


Einzig bei den Privatinsolvenzen gab es einen leichten Rückgang und mit 8.765 eröffneten Schuldenregulierungsverfahren um sage und schreibe 53 oder 0,60 Prozent weniger als 2024. Wie lange dieser Trend allerdings angesichts der aktuellen Lage anhält, bleibt abzuwarten.


Hälfte der Bürger will Neuwahlen

Deutlich wird, dass die Bürger angesichts der Lage das Vertrauen in die Ömpel völlig verloren haben. So zeigt eine aktuelle Umfrage von Unique Research für "Heute", dass 43 Prozent der Österreicher für eine vorgezogene Neuwahl in diesem Jahr aussprechen - 28 Prozent der Befragten sprechen sich "sehr" für eine vorgezogene Wahl aus, weitere 15 Prozent sind "eher" dafür. Gleichzeitg sind jedoch auch 43 Prozent gegen einen solchen Schritt, wobei nur 23 Prozent sind "sehr" dagegen sind und 20 Prozent "eher" dagegen.


Meinungsforscher Peter Hajek kommentiert das Pattergebnis im Boulevardblatt dennoch wie folgt: "Aktuell gibt es keine Mehrheit für vorgezogene Neuwahlen. Im Gegensatz zu früheren Jahren ist es aber auch nicht so, dass sich eine klare Mehrheit für ein Fortsetzen der Regierungsarbeit bis zum Ende der Legislaturperiode ausspricht. Die Stimmung ist aktuell sehr beweglich und kann sowohl in die eine als auch andere Richtung kippen."


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2-1-0: Stockers Doppelnull


Statt der versprochenen Stabilität liefert die Regierung ökonomisches Chaos.


Bundeskanzler Christian Stocker wollte sich als kühler Rechner inszenieren, doch seine „2-1-0-Formel“ entpuppt sich als bloßes Wunschdenken. Statt der versprochenen Stabilität liefert die Regierung ökonomisches Chaos: Die Inflation ist fast doppelt so hoch wie angekündigt, das Wirtschaftswachstum tendiert gegen null. Während die Kaufkraft der Bürger schwindet, hüllt sich der Kanzler in dröhnendes Schweigen.


Der Auslöser: Statistik Austria lieferte im Dezember 2025 die vernichtenden Zahlen. Die Inflation liegt bei 3,8 Prozent und damit meilenweit entfernt von der „zu Jahresbeginn“ versprochenen 2-Prozent-Marke.


Wer sagt was:


  • Im November 2025 diktierte Stocker noch selbstbewusst seine Ziele in die Blöcke der Journalisten.

  • Nun sprechen die Fakten: Laut Reuters und der Nationalbank wächst Österreich 2025 nur um mickrige 0,2 Prozent.

  • Auch WIFO und IHS widersprechen dem Kanzler deutlich und sehen maximal 0,5 Prozent.

  • Das Kanzleramt? Taucht ab.


Das Sittenbild: Es ist das klassische Muster österreichischer Realpolitik: Große Ankündigungen verpuffen im Nichts, sobald die Realität anklopft. Die Bundesregierung ignorierte Warnsignale wie steigende Energiepreise und globale Unsicherheiten, um ein Märchen von Stabilität zu erzählen. Jetzt, wo das Kartenhaus zusammenbricht, stehen die Bürger vor den Trümmern ihrer Kaufkraft.


Zwischen den Zeilen: Hinter den Kulissen brodelt es, denn die Diskrepanz zwischen Regierungspropaganda und Lebensrealität wird unerträglich.


  • Fakt: Der Preisdruck bei Energie hat sich gegen Jahresende massiv verstärkt. Niemand in der Regierung hat gegengesteuert.

  • Fakt: Experten warnten früh vor zu optimistischen Prognosen. Stocker hielt trotzdem stur an seiner 1-Prozent-Wachstums-Fantasie fest.

  • Die Quittung: Das Vertrauen ist implodiert. Laut Unique Research fordern bereits 43 Prozent der Österreicher vorgezogene Neuwahlen. Das Volk hat genug von Rechenspielen, die sich nicht im Geldbeutel ausgehen.


Follow the money: Die Kosten für dieses politische Versagen tragen die Steuerzahler.


  • Inflation: 3,8 Prozent Teuerung fressen Lohnabschlüsse auf.

  • Wachstum: Statt 1 Prozent Plus gibt es faktisch Stillstand bei 0,2 bis 0,5 Prozent.


Was bleibt über: Die „Stocker-Formel“ ist gescheitert. Von den versprochenen Zielen bleibt nur eine Doppelnull über.


Warum das wichtig ist: Wenn der Regierungschef willkürliche Zahlen in den Raum stellt und diese krachend verfehlt, stirbt die Glaubwürdigkeit der Politik. Unternehmen stellen Investitionen zurück, weil Planungssicherheit fehlt. Bürger konsumieren weniger, weil ihr Realeinkommen sinkt.


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43 Prozent der Österreicher wollen schon 2026 Neuwahlen


Eine aktuelle Umfrage der Gratiszeitung Heute zeigt, wie unzufrieden die Österreicher mit der Verlierer-Ampel sind. Die Bevölkerung ist in der Frage vorgezogener Neuwahlen exakt gespalten: 43 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, ebenso viele dagegen.


FPÖ-Anhänger haben klare Meinung


Besonders deutlich fällt der Neuwahlwunsch – wenig überraschend – unter FPÖ-Wählern aus. 92 Prozent von ihnen befürworten vorgezogene Neuwahlen, lediglich fünf Prozent sprechen sich für ein Fortsetzen der bisher erfolglosen Regierungsarbeit bis 2029 aus. Bei den Anhängern anderer Parteien zeigt sich ein völlig anderes Bild. Unter SPÖ-Wählern sind nur 25 Prozent für Neuwahlen, bei ÖVP- und Grün-Wählern jeweils 19 Prozent, bei Neos -Anhängern lediglich 14 Prozent.


Hälfte der 30- bis 59-Jährigen wollen neu wählen


Auch die Jugend hat genug vom endlosen Politik-Versagen: In der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen sprechen sich 41 Prozent für Neuwahlen aus. Am höchsten ist der Wunsch nach einem vorgezogenen Urnengang aber bei den 30- bis 59-Jährigen, wo 50 Prozent dafür und 38 Prozent dagegen sind. Deutlich zurückhaltender zeigen sich hingegen die über 60-Jährigen: Nur 34 Prozent von ihnen befürworten Neuwahlen, 58 Prozent lehnen sie ab.


Ampel muss liefern – aber keine Personalrochaden


Laut Peter Hajek, Geschäftsführer von Unique Research, gibt es derzeit keine stabile Mehrheit für Neuwahlen, aber ebenso wenig einen klaren Rückhalt für ein Weiterregieren bis zum regulären Ende der Legislaturperiode. Die politische Stimmung sei beweglich und könne sich rasch verändern. Entscheidend sei, dass die Bundesregierung inhaltlich liefere; personelle Veränderungen an der Spitze der Parteien hätten laut Hajek nur begrenzten Einfluss auf die Stimmungslage.

Erwähnungen in weiteren Medien

Online


Umfrage HEUTE - Meinung zu Neuwahlen
Umfrage HEUTE - Meinung zu Neuwahlen

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %

Feldarbeit: 05. bis 08. Jänner 2026

 
 
 

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