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HEUTE-Umfrage: Legalisierung der kontrollierten Abgabe von Cannabis

Aktualisiert: 21. Feb.


Unique research Umfrage HEUTE Frage der Woche: Legalisierung der kontrollierten Abgabe von Cannabis
Umfrage HEUTE - Legalisierung der kontrollierten Abgabe von Cannabis

 

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Jeder zweite Österreicher will, dass Joints erlaubt werden


Klimaaktivistin Lena Schilling, grüne Spitzenkandidatin bei der EU-Wahl, will eine Legalisierung von Cannabis. Das hatte sie im "Heute"-Wordrap gesagt. Aber was sagen die Österreicher zu dieser Forderung?


"Das kann man schon mal legalisieren, ja". So hatte Lena Schilling vor wenigen Tagen auf die Frage geantwortet, ob man Cannabis freigeben solle. Für "Heute" fragte "Unique Research" 500 Österreicher, was sie von einer kontrollierten Abgabe von Cannabis in lizenzierten Geschäften halten (max. Schwankungsbreite + 4,4 %). Das Ergebnis:

50 % wollen Legalisierung Mit 23 % ist fast ein Viertel der Österreicher absolut für die Freigabe, weitere 27 % beantworteten, die entsprechende Frage mit "eher ja".

44 % dagegen 26 % der Befragten sind strikte Legalisierungsgegner, 18 % wollen die Freigabe "eher" nicht.

Größter Zuspruch bei Neos-Wählern Gleich 69 % der pinken Fans sprechen sich für die kontrollierte Abgabe aus, nur 21 % sind dagegen. Dahinter liegen SPÖ-Wähler mit 61 % und Grün-Sympathisanten mit immerhin 54 % (Neos- und Grün-Wähler: geringe Fallzahlen, Anm.).

Türkis-Blau skeptischer Bei den FPÖ-Fans sind die Befürworter der Liberalisierung mit 49 % zu 44 % in der Mehrheit, bei Wählern der ÖVP dagegen mit 38 % zu 58 % eindeutig in der Minderheit.

Stabile Werte Damit hat sich die Zahl der Cannabis-Fans kaum verändert. Im Februar 2022 waren es 49 %, im Juli 2023 bereits 50 % (beide Umfragen "Unique Research" für "profil")

 

Online-Artikel Heute



Lena Schilling, grüne EU-Spitzenkandidatin, fordert die Legalisierung von Cannabis. "Heute" weiß, was die Österreicher von dieser Forderung halten.


"Das kann man schon mal legalisieren, ja". So hatte Lena Schilling vor wenigen Tagen auf die Frage geantwortet, ob man Cannabis erlauben solle. Für "Heute" fragte "Unique Research" 500 Österreicher, was sie von einer kontrollierten Abgabe von Cannabis in lizenzierten Geschäften halten (online, Feldarbeit 12. bis 15. Februar, max. Schwankungsbreite + 4,4 %). Das Ergebnis:


Fast ein Viertel sind Hardcore-Hanf-Fans


Mit 23 % ist fast ein Viertel der Österreicher absolut für die Freigabe, weitere 27 % beantworteten die entsprechende Frage mit "eher ja". 26 % der Befragten sind strikte Legalisierungs-Gegner, 18 % wollen die Freigabe "eher" nicht.


Überraschend: Den meisten Zuspruch für die Forderung gibt es bei den Wählern der Neos: Gleich 69 % der pinken Fans sprechen sich für die kontrollierte Abgabe aus, nur 21 % sind dagegen. Dahinter liegen SPÖ-Wähler mit 61 % und Grün-Sympathisanten mit immerhin 54 % (Neos- und Grün-Wähler: geringe Fallzahlen, Anm.).


Türkis-Blau ist da deutlich skeptischer. Bei den FPÖ-Fans sind die Befürworter der Liberalisierung mit 49 % zu 44 % knapp in der Mehrheit, bei Wählern der ÖVP dagegen mit 38 % zu 58 % sogar eindeutig in der Mehrheit.


Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Cannabis-Fans damit kaum verändert. Im Februar 2022 waren es laut "Unique Research"-Umfrage für das "profil" 49 %, im Juli 2023 bereits 50 % (ebenfalls "profil") wie in der aktuellen "Heute"-Umfrage.


"Die Einstellung zur Legalisierung ist wild umstritten."

Peter Hajek

Meinungsforscher


Im "Heute"-Gespräch analysiert Meinungsforscher Peter Hajek diese Ergebnisse: "Die Einstellung zur Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken ist nach wie vor sehr stabil, aber wild umstritten, denn es gibt eine fifty-fifty Positionierung in der Gesellschaft. Die Positionen sind klar bezogen: Konservative Wähler sind mehrheitlich dagegen, linke und liberale Gruppen dafür. In der FPÖ ist das Thema nicht geklärt. Aufgrund des Zuwachses an neuen Wählergruppen gibt es auch hier Unterstützer, wenngleich die größte Gruppe, ein Drittel der blauen Wähler, sich strikt gegen die Legalisierung ausspricht."

 

Erwähnungen in weiteren Medien

Online

 

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Online-Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %

Feldarbeit: 12. bis 15. Februar 2024

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