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HEUTE Umfrage: Gewerkschaften


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Jeder Zweite findet Streik okay


Als Kampfmaßnahme in den laufenden Lohnverhandlungen

Die Mehrheit der Österreicher hat Verständnis für die Warnstreiks der Gewerkschaft wie zuletzt bei der Bahn. Das zeigt die "Frage der Woche" von Unique Research für "Heute"(500 Befragte, max. Schwankungsbreite ±4,4 %). So stimmen 50 % der Aussage zu, dass die Gewerkschaft recht hat, in der derzeitigen Situation auf ordentliche Gehaltserhöhungen zu pochen und notfalls auch zu streiken. 37 %glauben dagegen, dass der ÖGB diesmal nur so hart verhandelt, um Oppositionspolitik gegen die türkis-blaue Regierung zu machen.


Das größte Verständnis für Streiks haben wenig überraschend SP-Wähler mit 75 %. Bei VP-Anhängern sind es dagegen nur 30 %.


Gespalten sind FP-Sympathisanten: 47 %halten die gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen für berechtigt, 46 % nicht. "An dieser Stelle könnte die SPÖ in Zukunft ansetzen, um der FPÖ Wähler abspenstig zu machen und damit auch für Unruhe in der Koalition sorgen", analysiert Meinungsforscher Peter Hajek.


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Aktuell laufen Lohnverhandlungen. Dabei stehen auch Kampfmaßnahmen bis hin zu Streiks im Raum. "Heute" ließ erheben, was die Österreicher darüber denken.

Die Mehrheit der Österreicher hat Verständnis für die Warnstreiks der Gewerkschaft wie zuletzt bei der Bahn. Das zeigt die „Frage der Woche“ von Unique Research für „Heute“ (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ± 4,4 %).

So stimmen 50 Prozent der Aussage zu, dass die Gewerkschaft Recht hat, in der derzeitigen Situation auf ordentliche Gehaltserhöhungen zu pochen und notfalls auch zu streiken. 37 Prozent glauben dagegen, dass der ÖGB diesmal nur so hart verhandelt, um Oppositionspolitik gegen die türkis-blaue Regierung zu machen.


Viel Verständnis bei SPÖ-Wählern Das größte Verständnis für Streiks haben wenig überraschend SPÖ-Wähler mit 75 Prozent. Bei ÖVP-Anhängern sind es dagegen nur 30 Prozent. Gespalten sind FPÖ-Sympathisanten: 47 Prozent halten die gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen für berechtigt, 46 Prozent nicht.

„An dieser Stelle könnte die SPÖ in Zukunft ansetzen, um der FPÖ Wähler abspenstig zu machen und damit auch für Unruhe in der Koalition sorgen“, analysiert Meinungsforscher Peter Hajek.