top of page

HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund

  • vor 34 Minuten
  • 8 Min. Lesezeit
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund

Online-Artikel Heute



Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung ist weiter gestiegen. Und auch generell denkt nur ein Drittel, dass es in die richtige Richtung geht.


Eine ganze Woche lang hat Unique Research für "Heute" telefonisch und online 821 Österreicher zu den aktuellen politischen Entwicklungen befragt. Herausgekommen ist: Herbert Kickls FPÖ liegt mit 35 Prozent unangefochten an der Spitze, ÖVP (22) und SPÖ (18) liegen weiter unter ihrem letzten Wahlergebnis. Die Grünen können 3 Prozentpunkte auf 11 zulegen, während Neos unverändert bei 9 Prozent rangieren und die KPÖ (4) um den Einzug zittern müsste.


Für die Regierungsparteien könnte es aber noch dicker kommen. "Nur ein Drittel meint, es geht in die richtige Richtung. 37 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden. Aber auch von dieser Gruppe ist ein Viertel der Meinung, dass Österreich in die falsche Richtung geht", analysiert Peter Hajek für "Heute".


37 Prozent "sehr" oder "eher" zufrieden

Am zufriedensten mit der Richtung der Entwicklung der Dinge sind SPÖ-Wähler (61 Prozent), knapp dahinter folgen ÖVP-Wähler (59). Bei den FPÖ-Wählern sind es sogar nur neun Prozent. Recht ähnlich sieht es bei der Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung aus.


Insgesamt kommt die schwarz-rot-pinke Koalition hier aktuell nur auf drei Prozent "sehr zufrieden" und 34 Prozent "eher zufrieden". Eine klare Mehrheit ist "weniger" (32) oder "gar nicht" (28) zufrieden. Wieder sind es die FPÖ-Wähler, unter denen nur zehn Prozent zufrieden, aber 90 Prozent unzufrieden sind.


Regierung nur Passagier

Grün-Wähler sind übrigens nur minimal unzufriedener als Wähler von ÖVP und Neos (zwischen 54 und 60 Prozent), während die Sozialdemokraten (78 Prozent) auch dieses Ranking anführen. Vermutlich verstehen die Wähler, dass die Bundesregierung in der Iran-Krise nur Passagier ist, so Hajek. Insbesondere aufgrund des engen Budgetkorsetts seien die Handlungsmöglichkeiten schwer eingeschränkt.


Doch es gibt einen Vorteil: Die Bevölkerung kann sich nicht wirklich auf eine Alternativkoalition einigen. Und der stimmenstärksten FPÖ werden kaum Kompetenzen außerhalb von Migration und Integration zugetraut. Die Daten zeigen also, dass sich die FPÖ auf dem Polster nicht ausruhen kann.

Online-Artikel Heute



ÖVP, SPÖ und Neos kommen zu dritt auf 49 Prozent in der Sonntagsfrage. Kickls FPÖ steht bei 35 Prozent und hätte damit das Verfassungsdrittel erzielt.


Exakt 389 Tage ist die erste Dreierkoalition Österreichs nun im Amt – Meinungsforscher Peter Hajek sieht eine "skeptische Stimmung" im Land. Mehr als die Hälfte der von ihm Befragten sieht Österreich aktuell in die falsche Richtung gehen. 87 Prozent sehen eine negative Entwicklung. Das schlägt sich auch in der brandaktuellen "Heute"-Sonntagsfrage nieder. Die Details:


Kickl-FPÖ auf Rekord-Hoch

Wären am kommenden Sonntag Nationalratswahlen, kämen die Blauen auf 35 Prozent der Stimmen. Für die FPÖ ändert das alles: Verfassungsgesetze wie die Spritpreisbremse könnten dann nicht mehr ohne Herbert Kickls Zustimmung beschlossen werden. 35 Prozent sind außerdem der höchste Wert, den Unique Research jemals für "Heute" bei der FPÖ erhoben hat.


Kanzler-Partei stabil

Die ÖVP wird von Unique Research (821 Befragte, maximale Schwankungsbreite ±3,5 Prozent) auf 22 Prozent hochgeschätzt – die Volkspartei liegt somit derzeit rund vier Prozentpunkte unter dem Wahlergebnis von 2024.


SPÖ unter historischem Tiefststand

Auch die Babler-SPÖ verliert weiter. Trotz überstandenem Parteitag kommen die Roten nur auf 18 Prozent – dabei hatten bereits die 21,1 Prozent vom Wahlabend 2024 den schlechtesten Wert in der Geschichte markiert.


Grüne gedeihen unter Gewessler

Die Öko-Partei ist ein Jahr nach ihrem Comeback in der Opposition wieder klar zweistellig – und hat die Neos überholt. Unter Neo-Chefin Leonore Gewessler liegen die Grünen bei bereits elf Prozent.


Neos stagnieren auf niedrigem Niveau

Die neun Prozent der aktuellen "Heute"-Umfrage sind exakt jener Wert, den die Pinken auch bei der Wahl erzielt hatten. Den vierten Platz musste man allerdings wieder an die Grünen abtreten.


Dunkelrote Sensation

Mit 4 Prozent dürfte die KPÖ erstmals seit 1959 mit einem Wiedereinzug in den Nationalrat liebäugeln.


Experte Hajek: "Nur mehr Passagier"

"Nur mehr Passagier" sei die Regierung laut Demoskop Hajek angesichts des "engen, von der Vorgängerregierung hinterlassenen Budgetkorsetts" und der Lage der Welt: "Kaum erscheint ein zarter Dämmerstreifen am wirtschaftspolitischen Horizont, setzt der Iran-Krieg mit all seinen Folgewirkungen ein."


Die Rohdaten zur "Heute"-Umfrage im März 2026

Umgekehrt die Vorzeichen bei der größten Parlamentspartei: "Die FPÖ und Herbert Kickl führen klar das Feld an. Die politischen Rahmenbedingungen sind für die FPÖ wie gemacht", sagt Hajek gegenüber "Heute".


Stocker zieht die ÖVP, Babler bremst Rote

Ein Fakt, der sich auch bei der (fiktiven) Frage der Bundeskanzler-Direktwahl zeigt. Könnte man den Regierungschef direkt wählen, würden sich 35 Prozent für Herbert Kickl entscheiden. Christian Stocker kommt auf 26 Prozent – drei Punkte mehr als der Volkspartei in der Sonntagsfrage ausgewiesen werden.

Abgeschlagen auf Platz 3 liegt SPÖ-Chef Andreas Babler (15 Prozent), der die Sozialdemokraten eher bremst als zieht. Beate Meinl-Reisinger (Neos) kommt aktuell bei dieser Fragestellung auf 12 Prozent, Grünen-Chefin Leonore Gewessler auf zehn Prozent.


Print-Artikel Heute


Schlechtes Zeugnis – aber ein Detail macht Dreierkoalition Mut


Sechs von zehn Österreichern sind mit der Arbeit der Regierung unzufrieden, lediglich 37 % der Befragten sind laut Unique-Research-Studie „sehr“ oder „eher zufrieden“. „Aber auch von dieser Gruppe ist ein Viertel der Meinung, dass Österreich in die falsche Richtung geht“, analysiert Hajek.

Gute Nachricht für die Ampel: Die Zustimmung hat sich zuletzt um 5 Prozentpunkte verbessert. Und: Vom bisherigen Minus-Rekord der „Großen Koalition alt“ (79 % Unzufriedenheit im Juni 2016) ist man noch weit entfernt.


Print-Artikel Heute


ÖVP stabil, FPÖ segelt auf Rekord-Hoch


Die große Polit-Umfrage von „Heute“ zeigt eine tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierung: ÖVP, SPÖ und Neos kommen zu dritt auf nur noch 49 Prozent. Kickls FPÖ steht bei 35 Prozent.


Exakt 389 Tage ist die erste Dreierkoalition Österreichs nun im Amt – Meinungsforscher Peter Hajek sieht eine „skeptische Stimmung“ im Land. Diese schlägt sich auch in der neuen „Heute“-Umfrage nieder. Die Details:


Kickl-FPÖ auf Rekord-Hoch

Wären am kommenden Sonntag Nationalratswahlen, kämen die Blauen auf 35 Prozent der Stimmen. Verfassungsgesetze wie die Spritpreisbremse könnten dann nicht mehr ohne Herbert Kickls Zustimmung beschlossen werden. 35 Prozent sind der höchste Wert, den Unique Research jemals für „Heute“ bei der FPÖ erhoben hat.


Kanzler-Partei stabil

Die ÖVP wird auf 22 Prozent hochgeschätzt – rund vier Prozentpunkte unter dem Wahlergebnis von 2024. SPÖ unter historischem Tiefststand


Auch die Babler-SPÖ verliert weiter

Nach überstandenem Parteitag kommt sie auf 18 Prozent – dabei hatten bereits die 21,1 Prozent von 2024 den schlechtesten Wert in der Geschichte der Roten markiert.


Grüne gedeihen unter Gewessler

Die Öko-Partei ist wieder klar zweistellig und hat die Neos überholt. Unter Neo-Chefin Leonore Gewessler liegen die Grünen bei bereits elf Prozent.


Neos stagnieren

Die neun Prozent der aktuellen „Heute“-Umfrage sind exakt jener Wert, den die Pinken bei der Wahl erzielt hatten.


Dunkelrote Sensation

Mit 4 Prozent dürfte die KPÖ erstmals seit 1959 mit einem Wiedereinzug in den Nationalrat liebäugeln.


„Nur Passagier“ sei die Regierung laut Demoskop Hajek beim Iran-Krieg samt wirtschaftlichen Folgen: „Die Handlungsmöglichkeiten sind schwer eingeschränkt. Die politischen Rahmenbedingungen sind für die FPÖ wie gemacht.“


Online-Artikel



In einer neuen Umfrage erreicht die FPÖ ein Rekordhoch von 35 Prozent und könnte damit politisch zum entscheidenden Faktor werden. Auch in der Kanzlerfrage liegt Herbert Kickl klar vorne. Die Regierung hingegen kämpft mit wachsender Unzufriedenheit im Land.


389 Tage nach dem Start der Dreierkoalition hat sich das Stimmungsbild deutlich verändert: Laut dem Meinungsforscher Peter Hajek ist die aktuelle Lage von „skeptischer Stimmung“ geprägt. Eine Umfrage von Heute zeigt: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sieht Österreich auf dem falschen Weg, 87 Prozent sprechen sogar von einer negativen Entwicklung. In diesem Umfeld gelingt der FPÖ ein massiver Zugewinn, während die Regierungsparteien zunehmend unter Druck geraten.


FPÖ auf Höhenflug

Mit 35 Prozent erreichen die Freiheitlichen den höchsten jemals in den Heute-Umfragen von Unique Research gemessenen Wert. Damit rückt die Partei nicht nur klar an die Spitze, sondern gewinnt auch erheblichen politischen Einfluss.


Denn dieses Ergebnis würde ein Verfassungsdrittel bedeuten: Zentrale Gesetze könnten künftig nicht mehr ohne die Zustimmung von Herbert Kickl beschlossen werden. Eine Position, die die FPÖ strategisch massiv stärkt.


Auch Hajek sieht die Freiheitlichen im Vorteil: „Die FPÖ und Herbert Kickl führen klar das Feld an. Die politischen Rahmenbedingungen sind für die FPÖ wie gemacht.“


ÖVP stabil – Regierung insgesamt unter Druck

Die ÖVP erreicht derzeit 22 Prozent und bleibt damit vergleichsweise stabil, auch wenn sie unter ihrem Wahlergebnis von 2024 liegt. Parteichef Christian Stocker kann sich in der Kanzlerfrage sogar leicht besser positionieren als seine Partei insgesamt.


Die Gesamtlage der Regierung sieht anders aus: ÖVP, SPÖ und Neos erreichen gemeinsam nur 49 Prozent. Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und internationalen Krisen schlagen sich offenbar zunehmend in der Stimmung nieder.


Hajek beschreibt die Situation deutlich: Die Regierung sei „nur noch Passagier“ – gefangen im „engen Budgetkorsett“, das die Vorgängerregierung hinterlassen hat. Zusätzlicher Druck komme von außen, so Hajek: „Kaum erscheint ein zarter Dämmerstreifen am wirtschaftspolitischen Horizont, setzt der Iran-Krieg mit all seinen Folgewirkungen ein.“


SPÖ schwach – Grüne legen zu, Neos treten auf der Stelle

Die Lage bleibt besonders bei der SPÖ angespannt: Mit 18 Prozent fällt sie sogar unter ihr historisch schwächstes Wahlergebnis von 2024. Parteichef Andreas Babler kann laut Umfrage kaum neue Impulse setzen und liegt auch in der Kanzlerfrage deutlich zurück.


Die Neos verharren bei 9 Prozent und zeigen aktuell keine Dynamik. Zudem verlieren sie den vierten Platz wieder an die Grünen. Diese hingegen profitieren von ihrer Oppositionsrolle: Unter Leonore Gewessler erreichen sie elf Prozent und können sich wieder klar im zweistelligen Bereich etablieren.


Auch die KPÖ sorgt für Aufmerksamkeit: Mit 4 Prozent liegt sie an der Schwelle zu einem möglichen Wiedereinzug in den Nationalrat – ein Szenario, das es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat.

Online-Artikel



Herbert Kickl und die FPÖ sind in aktuellen Umfragen klar vorne und gewinnen weiter an politischem Gewicht. Nach dem einzementierten ersten Platz bei Oe24 kommen die Blauen bei der Heute-Umfrage auf den höchsten bisher gemessenen Wert.


Skeptische Stimmung

Die Regierung sei „nur noch Passagier“ und gefangen im „engen Budgetkorsett“, sagte Meinungsforscher Peter Hajek zur aktuellen Lage, die von „skeptischer Stimmung“ geprägt sei. Hajek hat mit seinem Institut Unique Research die Prozente errechnet, die die Parteien erreichen würden, wären am Sonntag Nationalratswahlen.


FPÖ unangefochten Nummer ein

Während die Lazarsfeld-Gesellschaft für Oe24 die FPÖ weiterhin bei 36 Prozent sieht, brachte die Umfrage von Unique Research für die Tageszeitung Heute den bisher höchsten gemessenen Wert für die Partei von Herbert Kickl – nämlich 35 Prozent. Die Verlierer-Ampel kommt demnach gemeinsam nur noch auf 49 Prozent, in der Oe24-Rechnung gar nur noch auf 46 Prozentpunkte.


Österreicher mit “Spritpreisbremse” verärgert

„Wenn keine andere Partei mit uns zusammenarbeiten möchte, dann machen wir eben eine Koalition mit den Bürgern“, sagte Herbert Kickl in einem ORF-Interview. Diesem Ziel kommt der FPÖ-Chef offenbar immer näher. Und die Verlierer-Ampel aus ÖVP, SPÖ und Neos macht es ihm dabei nicht schwer.


Zuletzt haben Kanzler Christian Stocker, sein Vize Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger weiter an Vertrauen verloren, als sie die Österreicher mit der „Spritpreisbremse“ verärgerten. Wie berichtet, gab es tausende, gar nicht schmeichelhafte Kommentare dazu, etwa: „Diese fünf Cent kann sich die Regierung in die Haare schmieren“.


Verlierer-Ampel geht allmählich die Luft aus

Die meisten Lösungen der Regierungsparteien seien bestenfalls halbherzig, schrieb Krone-Chefredakteur Klaus Herrmann. Aber trotz Atemlosigkeit sei die Ampel immer wieder in der Lage, Luft zu holen. Folgt man dieser Logik, muss man sich fragen, ob Stocker und Co. die Luft schon vor Ende der Legislaturperiode ausgeht.

Erwähnungen in weiteren Medien

Online

HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund
HEUTE-Umfrage: Politische Stimmungslage im Bund

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Mixed Mode Telefon/Online

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 821 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 3,5%

Feldarbeit: 19. bis 26. März 2026


 
 
 
bottom of page