Umfrage für Heute und ATV: Wien-Wahl 2020 Stand Ende September

Aktualisiert: Okt 6


Umfrage HEUTE und ATV - Hochschätzung Sonntagsfrage

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Bisher größte Umfrage entstand als Kooperation von "Heute" und ATV


Schon bei der Nationalratswahl haben "Heute" und ATV die Kräfte gebündelt. Das tun wir auch diesmal und das bereits zum zweiten Mal. Die neue Umfrage wurde gemeinsam beauftragt, das Sample, also die Zahl der Befragten, auf 1.610 verdoppelt. Wir freuen uns, so zur Qualitätsverbesserung von Umfragen beitragen zu können.



Vier von zehn Wienern wählen per Briefwahl


Der Anteil der Wahlkartenwähler wird diesmal enorm hoch sein. Gaben Anfang September noch 27% an, per Briefwahl wählen zu wollen, sind es jetzt bereits 41%. 51% aller Befragten wollen ins Wahllokal gehen. Bei Wählern des Team Strache sind es sogar 69%, gefolgt von jenen der FPÖ mit 64%.



Wien-Wahl: Sololauf für SPÖ und Zitterpartie für Strache


In knapp zwei Wochen wählt Wien. Im Moment sieht es nach einem Triumph für die SPÖ aus, auch ÖVP (aber nicht so stark wie erhofft) und Grüne dürften zulegen. Mit 4% wackelt der Einzug von Strache.


Rot (sehr) und Türkis (ein bisschen) können den Schampus einkühlen, bei Blau droht Katerstimmung. Das zeigt die Umfrage von "Unique Research" für "Heute" und ATV. Die Details:


SPÖ mit Vierer vorne Nach 39,6% vor fünf Jahren knackt die SPÖ mit 42% wieder die 40-%-Marke. Berücksichtigt man die Schwankungsbreite, sind sogar 45% möglich. Vorteil: Die Wähler sind gut mobilisiert. Mögliche Problemstelle: steigende Corona-Zahlen.


ÖVP derzeit Zweiter Nach aktuellem Stand verdoppelt sich das ÖVP-Ergebnis von 9,2% auf 19%. Das wäre Platz zwei. Allerdings hat Türkis seit der Juni-Umfrage 6 Prozentpunkte eingebüßt.


Grüne stagnieren Die Grünen übertreffen zwar ihr Ergebnis von 2015. Ein Turbo durch die Regierungsbeteiligungen im Bund und in der Stadt Wien ist aber nicht zu bemerken: 15%.


Zwei blaue Augen für FPÖ Bitter wird der Wahlabend für die Freiheitlichen: Nur mehr 9% bedeuten einen Verlust von fast 22 Prozentpunkten gegenüber 2015.


Neos besser als 2015 Nach 6,2% bei der vergangenen Wien-Wahl kommen die Neos mit dem neuen Spitzenkandidaten Christoph Wiederkehr diesmal auf 7%.


Schafft's Strache? 4%: Mit diesem Ergebnis würde das Team Strache den Einzug in den Gemeinderat um 1% verfehlen. Strache muss deshalb auf Stimmen aus dem blauen Lager hoffen (bob)


Corona-Maske wichtiger als Alkoholverbot


Corona bestimmt auch die Themen der Wien-Wahl. So halten 85% der Befragten das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes für sinnvoll. Dass das Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen über den Praterstern hinaus ausgeweitet wird, befürworten 67%. 62% wiederum fordern, dass E-Scooter nicht mehr so schnell fahren dürfen wie bisher


Methode: Kombi telefonische und Online-Befragung. Zielgruppe: Wiener wahlberechtigte Bevölkerung. Stichprobe 1.610 Befragte (898 Deklarierte). Max. Schwankungsbreite +/-2,4%, Feldarbeit 16.9 bis 25.9. Frage: Angenommen, die Wiener Landtagswahl wäre schon nächsten Sonntag: Welcher Partei würden Sie Ihre Stimme geben?




27% wünschen sich Fortsetzung der Polit-"Ehe" von Rot und Grün

Die Koalition aus SPÖ und Grünen soll Wien für weitere fünf Jahre regieren. Das wünschen sich zumindest 27% der Befragten. 18% wiederum wollen, dass die Sozialdemokraten mit der ÖVP eine Regierung bilden. Eine Koalition gegen die SPÖ aus ÖVP, Grünen und Neos (hätte keine Mehrheit, Anm.) wäre für 10% die bevorzugte Variante.



2 von 3 Wienern mit Ludwigs Corona-Management zufrieden


Das Zeugnis der Wiener für die Arbeit von Bürgermeister Ludwig in der Corona-Krise fällt positiv aus. 22% beurteilen sie mit "sehr gut", weitere 43% mit "eher gut". Nur 25% der Befragten beurteilen das Corona-Management als "eher schlecht" oder "sehr schlecht".


Damit übertrifft Wiens Stadtchef sogar Gesundheitsminister Anschober, dem 63% ein "sehr gutes" oder "eher gutes" Zeugnis ausstellen. Auch bei ihm ist aber jeder vierte Befragte unzufrieden.


Geteilte Meinungen gibt es über Bundeskanzler Kurz: Ihm attestieren 57% eine gute Arbeit in der Corona-Krise, 40% sind gegenteiliger Meinung.


Wiens Gesundheitsstadtrat Hacker wiederum kommt auf 45% positive und 26% negative Beurteilungen. Spannend: Trotz seiner Medienpräsenz kennen 17 % der Befragten Hacker nicht (bob)



"Angenommen, Sie könnten den Wiener Bürgermeister direkt wählen, wem würden Sie da Ihre Stimme geben?" Die Antwort auf diese (fiktive) Frage fällt sehr deutlich aus:


SP-Chef Michael Ludwig kommt auf 62%. Das sind satte 11% mehr als noch im März -und die Tendenz ist steigend.


Das Gegenteil erlebt VP-Spitzenkandidat Gernot Blümel. Ihn würden nur mehr 12% direkt zum Bürgermeister wählen. Im März und Juni waren es immerhin noch 20%.


Die grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein liefert sich mit 9% ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Heinz-Christian Strache und FP-Wien-Obmann Dominik Nepp (je 7%)Gernot



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Eckdaten:

Institut: Unique Research/Peter Hajek Public Opinion Strategies

Feldarbeit: Jaksch & Partner/MindTake Research GmbH

Zielgruppe: Wahlberechtigte in Wien

Befragungsmethode: Methodenmix telefonische und Online-Befragung (Verhältnis 1:1)

Stichprobengröße: n=1.610

Max. Schwankungsbreite n=1.610: +/- 2,4%

Deklarierte (sichere) Wähler: n=898

Max. Schwankungsbreite n=898: +/- 3,3%

Untersuchungszeitraum: 16. September bis 25. September 2020

Wortlaut: „Angenommen, am nächsten Sonntag wären Gemeinderatswahlen, welcher Partei würden Sie da Ihre Stimme geben?“ (Parteien mit Spitzenkandidaten rotierend vorgelesen)


Stichprobengrundlage: Öffentliches Telefonverzeichnis, Institutseigene Datenbanken, Panel MindTake Research GmbH

Stichproben-Methode: vorgeschichtetes Randomverfahren

Gewichtungsverfahren: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk und Recall NRW 2019, Geschlecht x Alter, Geschlecht X Bezirk (Quelle: Statistik Austria/BMI)

Quotenplan: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk, Geschlecht x Alter x Bezirk, Bildung x Bezirk (Quelle: Statistik Austria)

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