Profil-Umfrage: Wählertrend Juli 2020


UNIQUE research Profil Wählertrend Juli 2020 - Hochschätzung Sonntagsfrage

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Willkommen in der Realität

Allen Unkenrufen zum Trotz wird das Krisenmanagement der Regierung nach wie vor positiv bewertet. Während die Grünen seit Monaten stabile Werte haben, ist der Flug der türkisen Enterprise beendet, und man ist wieder in die politische Erdatmosphäre eingetreten. Der Wählerzuspruch ist von 44 auf 41 Prozent gesunken, was aber noch immer über dem ÖVP-Wahlergebnis von 2019 liegt. Das war einerseits erwartbar, andererseits hat möglicherweise der Ibiza-Untersuchungsausschuss einen Beitrag dazu geleistet. Die Position von Bundeskanzler Kurz ist nach wie vor ungefährdet, und mit Gesundheitsminister Anschober gibt es eine zweite Säule in der Regierung. Instabil ist die Regierung also noch lange nicht.

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Sonntagsfrage: ÖVP: 41 (-3), SPÖ: 19 (+2), Grüne: 16 (-), FPÖ: 15 (+1), Neos: 8 (-) – Generalamnestie bei Coronastrafen umstritten. Die Regierung büßt auf hohem Niveau an Zustimmung ein: Zur Performance des Corona-Krisenmanagements befragt, stellen 75% der Österreicher der türkis-grünen Koalition ein „sehr gutes“ oder „eher gutes“ Zeugnis aus. Das bedeutet einen Rückgang von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Juni.


Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Umfrage nähern sich die Parteien wieder stärker ihren Ergebnissen bei der jüngsten Nationalratswahl 2019 an: Die ÖVP fällt auf 41% (minus drei Prozentpunkte). Dahinter liegen die SPÖ mit 19% (+2), die Grünen mit 16% (unverändert), die FPÖ mit 15% (+1). Die NEOS halten unverändert bei 8%.


In der Kanzlerfrage liegt Amtsinhaber Sebastian Kurz (ÖVP) mit 41% (unverändert) voran. Dahinter folgt Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) mit 11% (+1), Norbert Hofer mit 10% (+1) Werner Kogler (Grüne) mit 8% (+3) und Beate Meinl-Reisinger (NEOS) mit 3% (-2).


Weiters befürworten 39% der Österreicher eine von den Oppositionsparteien geforderte Generalamnestie bei coronabedingten Strafen. Das Thema ist stark umstritten, wie die Umfrage zeigt, denn etwa gleich viele Befragte (42%) lehnen einen solchen generellen Strafenerlass ab.


Methode: Telefonische und Online-Befragung Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: ±3,4 Prozentpunkte Sample: n = 801 Befragte Feldarbeit: 13. bis 16. Juli 2020

Disclaimer


Institut/Feldarbeit: Unique Research/Peter Hajek/Jaksch & Partner/MindTake Research GmbH

Zielgruppe: Wahlberechtigte in Österreich

Befragungsmethode: Methodenmix telefonische und Online-Befragung (Verhältnis 1:2)

Stichprobengröße: n=801

Max. Schwankungsbreite n=801: +/- 3,4%

Deklarierte: n=624

Max. Schwankungsbreite n=624: +/- 3,9%

Untersuchungszeitraum 13. bis 16. Juli 2020

Wortlaut: „Angenommen, am nächsten Sonntag wären Nationalratswahlen, welcher Partei würden Sie da Ihre Stimme geben?“ (Parteien mit Spitzenkandidaten rotierend vorgelesen)


Stichprobengrundlage: Öffentliches Telefonverzeichnis, Institutseigene Datenbanken, Panel MindTake Research GmbH

Stichproben-Methode: vorgeschichtetes Randomverfahren

Gewichtungsverfahren: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bundesland und Recall NRW 2019, Geschlecht x Alter, Geschlecht X Bundesland (Quelle: Statistik Austria/BMI)

Quotenplan: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk, Geschlecht x Alter x Bundesland, Bildung x Bundesland (Quelle: Statistik Austria)

Erwähnungen in Online Medien

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