Profil-Umfrage: Wählertrend April 2019

Aktualisiert: 30. Apr 2019



unique research peter hajek josef kalina umfrage politik wahlen waehlertrend profil hochschaetzung sonntagsfrage april 2019
UNIQUE research Profil Wählertrend April 2019 - Hochschätzung Sonntagfrage


Print Artikel Profil

unique research josef Kalina peter hajek Wahl Wählertrend Profil Hochschaetzung April 2019
UNIQUE research Profil Wählertrend April 2019 - Print Artikel Profil

Identität


Im letzten Bundespräsidentschaftswahlkampf hat Alexander Van der Bellen auf den Heimatbegriff gesetzt, und die Rechte hat entsetzt gefragt: Ja darf ein Linker das? Denn nichts fürchten konservative Politiker mehr als den Verlust des Heimatbegriffes. Das war aber nur ein kurzes Aufflackern im Mitte-Links-Spektrum. Heute fehlt insbesondere den Sozialdemokraten ein identitätsstiftendes Merkmal, denn auch den Sozialstaat machen die Rechten den Linken streitig. Erst wenn man -frei nach Francis Fukuyama -eine Erzählung des würdigen Miteinanders der unwürdigen Abgrenzung gegenüberstellt, wird man identitäre Bewegungen überwinden.


Online Artikel Profil

unique research josef Kalina peter hajek Wahl Wählertrend Profil Hochschaetzung April 2019

unique research josef Kalina peter hajek Wahl Wählertrend Profil Hochschaetzung April 2019
UNIQUE research Profil Wählertrend April 2019 - Hochschätzung Sonntagsfrage

Kanzlerfrage: Kurz zieht davon, profitiert von Identitären-Machtwort

Sonntagsfrage: SPÖ legt zu, FPÖ schwächelt – 61 Prozent finden die Distanzierung der FPÖ von den Identitären nicht glaubwürdig.

Wie profil in seiner kommenden Ausgabe berichtet, profitiert Sebastian Kurz von seinem Identitären-Machtwort und zieht in der fiktiven Kanzlerfrage auf 42 Prozent (+2) davon. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner kommt auf 16 (+1), FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf 12 (-1) %. Das sind die Ergebnisse einer vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Umfrage.


FPÖ-Distanzierung "nicht glaubwürdig"

In der Sonntagsfrage verharrt die ÖVP bei 34%, die SPÖ kann von 25 auf 28 % zulegen, die FPÖ verliert und kommt auf 22 % (-2). Neos halten bei 7 % (-1), Grüne und Liste Jetzt bleiben unverändert bei 5% beziehungsweise 2%. Der Konflikt mit den Identitären setzt der FPÖ zu, die Bekennerquote sinkt. Dazu kommt: Laut der profil-Umfrage hält eine große Mehrheit von 61 % die Distanzierung der FPÖ von den Identitären für „weniger“ oder „gar nicht glaubwürdig“. Spannendes Detail: Selbst in der ÖVP-Wählerschaft halten 52 Prozent die Distanzierung des Koalitionspartners von den Rechstextremen für „weniger“ oder „gar nicht glaubwürdig“.


Methode: Telefonische und Online-Befragung Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: ±3,5 Prozentpunkte Sample: n = 800 Befragte Feldarbeit: 8. bis 12. April 2019


unique research peter hajek josef kalina umfrage politik wahlen waehlertrend profil ueberblick bundeskanzler direktwahl jaenner 2016 bis April 2019
UNIQUE research Profil Wählertrend April 2019 - Bundeskanzler Direktwahl


unique research peter hajek josef kalina umfrage politik wahlen waehlertrend profil gegenleistung steuern
UNIQUE research Profil Wählertrend April 2019 - Gegenleistung Steuern


unique research peter hajek josef kalina umfrage politik wahlen waehlertrend profil identitaere glaubwuerdigkeit kurz
UNIQUE research Profil Wählertrend April 2019 - Identitäre: Glaubwürdigkeit Kurz


unique research peter hajek josef kalina umfrage politik wahlen waehlertrend profil identitaere glaubwuerdigkeit strache
UNIQUE research Profil Wählertrend April 2019 - Identitäre: Glaubwürdigkeit Strache



DISCLAIMER:


Institut/Feldarbeit: Unique Research/Jaksch & Partner/MindTake Research GmbH

Zielgruppe: Wahlberechtigte in Österreich

Befragungsmethode: Methodenmix telefonische und Online-Befragung

Stichprobengröße: n=800

Max. Schwankungsbreite n=800: +/- 3,5%

Deklarierte: n=637

Max. Schwankungsbreite n=637: +/- 3,9%

Untersuchungszeitraum: 8. bis 12. April 2019

Wortlaut: „Angenommen, am nächsten Sonntag wären Nationalratswahlen, welcher Partei würden Sie da Ihre Stimme geben?“ (Parteien mit Spitzenkandidaten rotierend vorgelesen)


Stichprobengrundlage: Öffentliches Telefonverzeichnis, Institutseigene Datenbanken, Befragten-Panel MindTake Research GmbH

Stichproben-Methode: vorgeschichtetes Randomverfahren

Gewichtungsverfahren: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bundesland und Recall NRW 2017, Geschlecht x Alter, Geschlecht X Bundesland (Quelle: Statistik Austria/BMI)

Quotenplan: nach Geschlecht, Alter, Bildung, Bezirk, Geschlecht x Alter x Bundesland, Bildung x Bundesland (Quelle: Statistik Austria)

Erwähnungen in Medien


Online

krone.at