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Profil-Umfrage: Einstellung zu Besteuerung von Erbschaften über einer Million Euro


unique research peter hajek josef kalina umfrage: Einstellung zu Besteuerung von Erbschaften über einer Million Euro
Profil-Umfrage: Einstellung zu Besteuerung von Erbschaften über einer Million Euro

 

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Seid umschlugen, Millionen


Eigentlich müsste die Neueinführung einer Erbschaftsteuer ab einer Million Euro in Österreich ein Selbstläufer sein. Ist es aber nicht. Eine Mehrheit von 58 Prozent ist dafür gewinnbar, jedoch spricht sich nur ein Drittel der Bevölkerung explizit dafür aus, obwohl die breite Masse davon nicht betroffen wäre. Aber der gelernte Österreicher ist bei neuen Steuern skeptisch. Einmal eingeführt, bekommt man diese nur mehr schwer weg, und vor einer sukzessiven Ausweitung in Trippelschritten auf breitere Bevölkerungsgruppen über die Jahre ist man nicht gefeit. Ziel der SPÖ ist es, ein klares sozialdemokratisches Profil für den kommenden Nationalratswahlkampf aufzubauen. Das kann funktionieren. Stellt sich nur die Frage, wie viele Menschen sich davon angesprochen fühlen.


Rest auf 100 %: k. A., Methode: Online-Befragung Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren, Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: + 4,4 Prozentpunkte, Sample: n= 500 Befragte, Feldarbeit: 4. bis 7. September 2023

 

Online Artikel



59 Prozent der Befragten befürworten eine Erbschaftsteuer, sogar unter NEOS- und FPÖ-WählerInnen ist es die Mehrheit.

09.09.23


Die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher befürwortet die Einführung einer Erbschaftsteuer. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique Research im Auftrag von profil hervor. 32 Prozent der Befragten sind "ganz sicher", 27 weitere Prozent "eher" für die Einhebung einer solchen Steuer. Am größten ist die Zustimmung, wenig überraschend, unter den Wählerinnen und Wähler der SPÖ, die das Thema mit einem neuen Modell wieder auf Tableau gebracht hat. Aber auch unter den Befragten, die den Grünen, den NEOS und der FPÖ ihre Stimme gegeben haben, ist eine Mehrheit für die Wiedereinführung der 2007 abgeschafften Steuer. Lediglich unter den Wählerinnen und Wählern der Volkspartei ist der Großteil, konkret: 53 Prozent, gegen die Steuer.


Neu ist die Mehrheit allerdings nicht, sie hat sich durch die Debatte der letzten Wochen sogar geringfügig verkleinert. Mitte Juni gaben 64 Prozent der Befragten an, eine Erbschaftsteuer sehr oder eher zu befürworten. Das neue Modell der SPÖ sieht neben einem Freibetrag von einer Million Euro vor, auch das Eigenheim bis zu einer Grenze von eineinhalb Millionen Euro, steuerfrei zu belassen.


 


Disclaimer:

Auftraggeber: Profil

Methode: Online - Befragung

Zielgruppe: Wahlberechtigte ÖsterreicherInnen

Stichprobengröße: 500 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 4,4 %

Feldarbeit: 4. bis 7. September 2023



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