HEUTE-Umfrage: Ende der Corona-Maßnahmen


Unique research Umfrage HEUTE Frage der Woche: Wann sollen alle Corona-Maßnahmen aufgehoben werden?
Umfrage HEUTE - Ende der Corona-Maßnahmen
 

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Unique research Umfrage HEUTE Frage der Woche: Wie stehen Sie zu den Corona-Demonstrationen? Print Artikel

Am Mittwoch fällt die Sperrstunde


Gute Nachrichten für Nachtschwärmer: Der Öffnungsgipfel am Mittwoch bringt wohl das Aus für die Sperrstunde um 24 Uhr. Und für Ungeimpfte dürfte das Skifahren wieder möglich werden.


Nur mehr jeder fünfte Österreicher will an den strengen Corona-Regeln festhalten (s. r). Für alle anderen dürfte der Öffnungsgipfel zwischen Bund und Ländern am Mittwoch Grund zur Freude bieten. Der Fahrplan:


Heute zwei Runden

Heute treffen sich die Koalitionspartner gleich zwei Mal zu Verhandlungen. Dem Vernehmen nach ist man sich über die Lockerungen noch nicht ganz einig.


Zwei Stunden virtueller Gipfel

Am Mittwoch steigen dann die Landeshauptleute in den Ring - wenn auch nur per Videokonferenz von 10 bis 12 Uhr.


...dann Pressekonferenz

Im Anschluss an die Beratungen, an denen neben der Regierungsspitze auch die Gecko-Chefs teilnehmen, soll die Öffentlichkeit informiert werden.


Aus für Sperrstunde

Fix ist wohl, dass die Gastro auch nach 24 Uhr geöffnet bleiben darf.


Vorsicht bei Nachtgastro

In Klubs und Co. dürfte aber indoor FFP2-Maskenpflicht gelten.


3G statt 2G am Skilift

Künftig soll wieder ein Test genügen, um Gondeln und Seilbahnen benützen zu dürfen.


Events lockerer

Die Limitierungen bei Veranstaltungen könnten fallen.


Maske bleibt uns wohl

Beim Einkaufen und in Öffis dürfte weiterhin FFP2-Pflicht gelten.


Öffnungsschritte am Samstag

Schon bekannt: Ab 19.2. gilt in Gastro und Hotels wieder 3G (nur Wien bleibt bei 2G). Ob auch weitere Öffnungen schon ab dann gelten, ist noch nicht fix.


Länder drängen

Zuletzt sprachen sich mit Ausnahme Wiens alle Länder für Öffnungen aus. Bürgermeister Ludwig will sich zwar die Vorschläge von Regierung und Gecko anhören, aber grundsätzlich weiterhin den "Wiener Weg der Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung" gehen.


Mückstein warnt

"Die Pandemie wurde schon einmal vorschnell für beendet erklärt. Ein Fehler."


Das sofortige Ende der Corona-Maßnahmen wünschen sich 38 % der Österreicher, zeigt die "Heute"-Frage der Woche. 35 % wollen vor der Aufhebung Omikron abwarten, 19 % wollen sie vorerst beibehalten. Die meiste Skepsis in Sachen Maßnahmen-Aus gibt es bei den ÖVP-Wählern.


 

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Corona-Maßnahmen – Mehrheit wünscht sich sofortiges Aus

Den Österreichern hängen die Corona-Maßnahmen zum Hals raus. Fast 40 Prozent wünschen sich ein Ende ALLER Maßnahmen. Das zeigt eine "Heute"-Umfrage.


Diese Umfrage birgt Zündstoff: 38 Prozent aller Österreicher wünschen sich ein sofortiges Ende der Corona-Maßnahmen, wie die "Frage der Woche" von "Heute" enthüllt. Im Rahmen der Umfrage hat "Unique Research" im Auftrag von "Heute" 800 Österreicher und Österreicherinnen ab 16 Jahren zwischen 7. und 10. Februar gefragt, wann alle Corona-Maßnahmen enden sollen. Die Mehrheit stimmte bei der Befragung (Telefon und Online) für "sofort".


Knapp darunter (35 Prozent) liegt der Anteil, der Österreicher, die ein Maßnahmen-Ende nach der Omikron-Welle befürworten. Nur 19 Prozent finden, dass die Corona-Regeln auf absehbare Zeit gar nicht aufgehoben werden sollten. Acht Prozent sind unschlüssig.


Erwartungsgemäß stimmten unter den Anhängern eines sofortigen Maßnahmen-Endes besonders viele 16- bis 29-Jährige (45) bei der Umfrage für sofort. Auch die 30- bis 59-Jährigen wollen mehrheitlich ein sofortiges Ende der Maßnahmen, wie die Umfrage. Von ihnen stimmten 44 Prozent für eine Wende bei der Pandemie-Bekämpfung. In der Altersgruppe ab 60 Jahren stimmten dagegen nur 22 Prozent für sofort. Ähnlich verhält es sich mit FPÖ-WählerInnen. Rund 78 Prozent aus dieser Gruppe hätte am liebsten, wenn die Politik noch heute statt morgen für beendet erklärt.


Wie von "Heute" berichtet, steht ein Freedom Day für Österreich tatsächlich auch unmittelbar bevor. Bereits am kommenden Samstag (19. Februar) sollen weitere Lockerungsschritte gesetzt werden. Gemäß "Heute" vorliegenden Informationen soll die Sperrstunde gänzlich fallen. Das bedeutet, dass auch die gebeutelte Nachtgastronomienach mehr als drei Monaten Zwangspause wieder Hoffnung auf Öffnung hat – mit straffen Sicherheitsvorkehrungen (FFP2-Maske). Diese dürfte in einem ersten Schritt in Indoor-Settings weiter beibehalten werden. Gestrichen werden dafür Limitierungen bei Veranstaltungen. Bei den Seilbahnenwird aus 2G wieder 3G.


Anfang der kommenden Woche werden im Gesundheitsministerium, im Kanzleramt und bei GECKO die Zahlen und Prognosen der Experten intensiv studiert. Durch das Ende der Semesterferien im Osten dürften die Neuinfektionen nochmals ansteigen, heißt es von Seiten der Experten im Vorfeld. Dann will man sich in der Koalition auf ein Öffnungs-Paket verständigen, das man den Landeskaisern vorlegt. Am Mittwoch steigt der große Gipfel.


Von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr tagen die Landeshauptleute (per Video) mit der Regierungsspitze und Fachministern. Laut "Heute"-Infos nehmen Bundeskanzler Karl Nehammer (VP), Vize Werner Kogler (Grüne) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) teil. Auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), Heeresministerin Klaudia Tanner (VP) und GECKO-General Rudolf Striedinger haben ihr Kommen zugesagt. Dann wollen die Spitzenpolitiker das Ergebnis der Beratungen in einer Pressekonferenz verkünden.


Kanzler Karl Nehammer äußerte sich zudem am Sonntag auch erstmals mit Zweifeln an einer Impfpflicht. "Es wäre das Schönste, was uns passieren könnte", sagte Nehammer in einem "Krone"-Interview auf die Frage, ob er hoffe, dass es sie im Herbst nicht mehr brauche. Ob ein Aus für das umstrittene Gesetz denkbar sei? Der Kanzler offen wie nie: "Wenn es die Expertinnen und Experten so beurteilen und der Regierung vorschlagen, dann ja ..."


 

Die Ergebnisse im Detail

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Disclaimer:

Auftraggeber: HEUTE

Methode: Kombination telefonische und Online-Befragung

Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren

Stichprobengröße: 800 Befragte

Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/- 3,5%

Feldarbeit: 7. bis 10. Februar 2022